Raumpatenkreis

Während die Baufachleute aus den Bünden, die sich zur ständigen Mitarbeit verpflichtet haben, im Bauhüttenkreis organisiert sind, können Gruppen, die sich dauerhaft am Erhalt und am Ausbau der Burg beteiligen möchten, dem Raumpatenkreis beitreten.

Eine Gruppe, die eine Raumpatenschaft übernimmt, hat die Aufgabe, den betreffenden Übernachtungs- oder Tagesraum einmal im Jahr zu renovieren – also zu streichen und Kleinreparaturen auszuführen. Das Material dafür wird auf Wunsch von der Burg gestellt. Über die Grundrenovierung hinaus können und sollen die Patengruppen Vorschläge zur Raumgestaltung machen, die dann auf der Burg beraten werden und bei entsprechender Qualifikation durch die Gruppe umgesetzt werden können.

Patengruppen können in einem Bilderrahmen eine Kurzdarstellung ihrer Gruppe im Raum unterbringen und ihren Raum je nach Anzahl der geleisteten Arbeitsstunden mehrere Tage im Jahr mit einer beliebigen Anzahl von Leuten kostenlos nutzen, soweit er nicht anderweitig belegt ist.

Damit die Patengruppen einander begegnen können, schlagen wir Termine für gemeinsame Winter- und Sommerbauhütten in den belegungsschwachen Zeiten vor. Auf den Bauhütten sind Unterkunft und Verpflegung frei. Wenn sich Raumpatengruppen an Arbeiten außerhalb ihrer Patenräume beteiligen, werden ihnen die Arbeitsstunden auf ihre Räume gut geschrieben.

Außerhalb der offiziellen Bauhüttentermine werden freie Übernachtung im Bodenlager, warmes Mittagessen, Tee/Wasser und Nutzung des Schwimmbads gewährt.

Alles, was im Zusammenhang mit Raumpatenschaften wichtig ist, regelt die Raumpatenordnung. Wenn Ihr an einer Raumpatenschaft interessiert seid oder eine Gruppe kennt, die daran interessiert sein könnte, dann meldet Euch bitte bei unserem Burgwart Selmar Sechtling.

Koordiniert werden die Raumpatengruppen von den Schaffnern des Raumpatenkreises, den Freiwilligen im Jahr der Denkmalpflege.

Raumgestaltung
Auf der Grundlage der Raumpatenordnung und in Abstimmung mit dem Bauhüttenkreis gestalten die Raumpatengruppen ihre Räume auf der Burg. Wie in einer mittelalterichen Bauhütte soll dabei das Können vieler sichtbar zusammenfließen, so dass sich die Gruppen selbst auf dem Ludwigstein finden, und die Burggäste einen Eindruck von der Gestaltungskraft jugendbewegter Gruppen bekommen.

Die Kosten für die Umsetzung abgesprochener Gestaltungsvorschläge im Zusammenhang mit der regelmäßigen Renovierung und Instandhaltung werden vollständig von der Burg getragen. An der Finanzierung abgesprochener Gestaltungsvorschläge, die über die Renovierung und Instandhaltung hinausgehen, beteiligt sich die Burg in der Regel mit 50 Prozent.

Raumpatengruppen

Arbeitskreis Europäische Jugendwochen
Gewölbekeller

Bund der Pfadfinderinnen und Pfadfinder
Stamm Löwenherz
Zimmer 234

Wandervogel Nifelgau
Kaminzimmer / Landgrafenzimmer

Deutscher Mädelwanderbund
Zimmer 226

Deutsche Waldjugend
Burgberg (Forstpatenschaft)
Klönecke
Zimmer 111, 112, 113 & 114

Fahrende Gesellen
Zimmer 227

Fédération du Scoutisme Européen, Province d'Alsace
Gau Kurpfalz
Zimmer 211 & 212

Freier Begegnungsschacht Hamburg
Schneehagenzimmer

Sternengreifer Wandervogel
Torklause

Zugvogel Deutscher Fahrtenbund
Orden der Geusen
Paaschezimmer

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