Gegründet 1922 – das Archiv der deutschen Jugendbewegung

Willkommen

beim Archiv der deutschen Jugendbewegung

Das Archiv der deutschen Jugendbewegung auf Burg Ludwigstein sammelt und bewahrt Dokumente der deutschen Jugendbewegung sowie von Jugendverbänden und Jugendkulturen seit etwa 1890 bis heute. Viele Aufbruch- und Reformbewegungen des 20. Jahrhunderts sind mit der Jugendbewegung eng verbunden. Als gemeinsame Einrichtung des Hessischen Staatsarchivs Marburg und der „Stiftung Jugendburg Ludwigstein und Archiv der deutschen Jugendbewegung“ fördert das Archiv die wissenschaftliche Erforschung dieser Themen und beteiligt sich daran mit Tagungen und Veröffentlichungen.

Die Jugendbewegung ist weiblich!

Die Jugendbewegung ist weiblich! Bis zu einem Drittel der Mitglieder in den historischen Bünden waren Mädchen und junge Frauen. In vielen Städten gab es rein weibliche Bünde. In vielen Bereichen spielten sie eine herausragende Rolle, wie Fotos vom Singen und Musizieren oder vom geselligen Leben in den "Nestern" zeigen. Im Archiv verwahren wir 24 Nachlässe von historisch bedeutsamen Frauen (siehe oben). Eine geschlechtergeschichtliche Studie, die auf der Auswertung dieser Bestände basiert, erscheint in diesen Tagen (Antje Harms: Von linksradikal bis deutschnational: Jugendbewegung zwischen Kaiserreich und Weimarer Republik, Frankfurt a. M.…

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Der Lesesaal ist wieder geöffnet!

Wegen der Corona-Abwehr mit beschränkter Platzzahl sind nach vorheriger Anmeldung Archivrecherchen aller Art wieder vor Ort möglich.

 



AdJb digital 2021

Pfadfinderei und Kolonialismus - zwei Seiten einer Medaille?

Wer auf die Anfänge der Pfadfinderidee schaut, kommt an der Erkenntnis nicht vorbei: Es war die Begegnung zwischen Kolonialherrschaft und unterdrückter, aber aufbegehrender Bevölkerung in Afrika, die Anfang des 20. Jahrhunderts zur Erfindung des Pfadfindens führte, sowohl im Mutterland England als auch in Deutschland. Dabei ist es nicht geblieben, aber: Sind da nicht noch problematische Traditionsbestände, über die es sich lohnen würde, mehr zu wissen um sie zu überwinden? Stehen heutige Pfadfinder*innen in einer besonderen Verantwortung? Ein Gang ins Archiv - gefilmt anlässlich des R/R-Moots 2020 unter Corona-Bedingungen - bringt erste Impulse für den Diskurs.

Jahrbuch des Archivs der deutschen Jugendbewegung

Die vergriffenen Bände Nr. 1 (1969) - Nr. 5 (1973) stehen jetzt kostenfrei als Digitalversion zur Verfügung. Die Reihe wird im Lauf des Jahres bis Nr. 10 (1978) ergänzt. http://archiv.ub.uni-marburg.de/es/2018/0015

"Geschichte der deutschen Jugendbewegung" in Bildern und Originaltexten

Bereits vor einigen Jahren entstand in Kooperation mit dem archivpädagogischen Dienst am Hessischen Staatsarchiv Marburg eine Online-Ausstellung mit dem Ziel nicht nur erklärende Texte bereit zu stellen, sondern auch die Quellen selbst sprechen zu lassen. Erstellt von Sven Reiß, liegt so eine Fassung der "Geschichte der deutschen Jugendbewegung" vor, die sich immer noch sehr gut als Ausgangspunkt für Referate, weitergehende Recherchen etc. eignet.  http://www.digam.net/exposition.php?exp=255

Virtuell auf die Burg Ludwigstein - per Audioguide

Die Burg ist geschlossen, Veranstaltungen sind bis auf weiteres abgesagt. Wer trotzdem von einem Besuch auf der Burg träumt oder diese ohnehin schon kennt, hat vielleicht Spaß an einem virtuellen Rundgang per Audioguide. Ursprünglich entwickelt, um die Burg in Geschichte und Gegenwart bei einem Spaziergang näher kennen zu lernen, bietet der Audioguide jetzt die Möglichkeit sich dem Ludwigstein rein virtuell zu nähern.
Zum Runterladen z. B. bei Google Play

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