Gegründet 1922 – das Archiv der deutschen Jugendbewegung

Willkommen

beim Archiv der deutschen Jugendbewegung

Das Archiv der deutschen Jugendbewegung auf Burg Ludwigstein sammelt und bewahrt Dokumente der deutschen Jugendbewegung sowie von Jugendverbänden und Jugendkulturen seit etwa 1890 bis heute. Viele Aufbruch- und Reformbewegungen des 20. Jahrhunderts sind mit der Jugendbewegung eng verbunden. Als gemeinsame Einrichtung des Hessischen Staatsarchivs Marburg und der „Stiftung Jugendburg Ludwigstein und Archiv der deutschen Jugendbewegung“ fördert das Archiv die wissenschaftliche Erforschung dieser Themen und beteiligt sich daran mit Tagungen und Veröffentlichungen.

Fotografie von Arie Pack. Vermutlich Szene in einem Kibbuz

Jüdische Jugendwelten zwischen Europa und Palästina -  Ausstellungseröffnung am 12.12.2025, 14 Uhr, im AdJb

Im Zentrum der Ausstellung stehen Fotografien von Arie Pack. Als Fotoamateur begann er Anfang der 1930er Jahre, zunächst das Leben in seinem Jugendbund zu dokumentieren. Im Jahr 1932 ging er nach Palästina und schloss sich dort einem Kibbuz an. 
Der Fotobestand von Arie Pack ist von außergewöhnlich großer historischer Bedeutung. Die Fotografien dokumentieren originell und detailreich den Alltag jüdischer Jugend, insbesondere der jüdischen Jugendbewegung in Deutschland ab 1930, ihre Emigration nach Britisch Palästina und den Neuanfang in einem Kibbuz. 
Pack beobachtet Personen und Ereignisse seiner Umwelt auf Augenhöhe, schildert das Leben…

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Parole "A 158" - DPSG-Archiv goes online via AdJb

Mehr als 4.500 Datensätze sind ab dem 02.12.2024 in Arcinsys recherchierbar und holen das wertvolle Archiv des größten katholischen Jugendverbandes in die digitale Welt. Gemeinsam arbeiten die DPSG und das AdJb daran, das historische Gedächtnis der 1929 gegründeten Gemeinschaft zu erhalten und allen Interessierten zur Verfügung zu stellen.

Für alle Fragen dazu steht Euch Julia Bartels M.A. zur Verfügung (julia.bartels@burgludwigstein.de; Tel. 05542-501720).

 

Pfadfinderei und Kolonialismus - zwei Seiten einer Medaille?

Wer auf die Anfänge der Pfadfinderidee schaut, kommt an der Erkenntnis nicht vorbei: Es war die Begegnung zwischen Kolonialherrschaft und unterdrückter, aber aufbegehrender Bevölkerung in Afrika, die Anfang des 20. Jahrhunderts zur Erfindung des Pfadfindens führte, sowohl im Mutterland England als auch in Deutschland. Dabei ist es nicht geblieben, aber: Sind da nicht noch problematische Traditionsbestände, über die es sich lohnen würde, mehr zu wissen, um sie zu überwinden? Stehen heutige Pfadfinder*innen in einer besonderen Verantwortung? Ein Gang ins Archiv der deutschen Jugendbewegung - gefilmt anlässlich des R/R-Moots 2020 unter Corona-Bedingungen - bringt Impulse für den Diskurs.

 


Die Schule am Meer - Texte, Töne und Bilder digital

Wer Sandra Lüpkes' Roman über das Internat auf Juist in der Weimarer Republik gelesen hat, kennt das überaus faszinierende reformpädagogische Experiment, das dort für wenige Jahre bestand. Als Ersatz für eine ausgefallene Lesung ist dieser Videocast entstanden, der eigens eingespielte, zeitgenössische Musik mit Violine und Klavier, originale Archivdokumente, eine Lesung der Autorin und ein Interview sowie fotografische Nordsee-Impressionen stimmungsvoll verbindet. Entwickelt von Carsten Deiters und Susanne Rappe-Weber liegt damit ein Beitrag vor, der zu einer kleinen Bildungsreise zwischen Dünen und Schulmusik einlädt.

 

Zwischen den Jahren ...

... bleibt das AdJb geschlossen, diesmal vom 22.12.2025 bis zum 04.01.2026. Per E-Mail sind wir - mit Ausnahme der Feiertage - durchgehend erreichbar (archiv@burgludwigstein.de). Frohe Weihnachten und einen guten Rutsch!