Gegründet 1922 – das Archiv der deutschen Jugendbewegung

Willkommen

beim Archiv der deutschen Jugendbewegung

Das Archiv der deutschen Jugendbewegung auf Burg Ludwigstein sammelt und bewahrt Dokumente der deutschen Jugendbewegung sowie von Jugendverbänden und Jugendkulturen seit etwa 1890 bis heute. Viele Aufbruch- und Reformbewegungen des 20. Jahrhunderts sind mit der Jugendbewegung eng verbunden. Als gemeinsame Einrichtung des Hessischen Staatsarchivs Marburg und der „Stiftung Jugendburg Ludwigstein und Archiv der deutschen Jugendbewegung“ fördert das Archiv die wissenschaftliche Erforschung dieser Themen und beteiligt sich daran mit Tagungen und Veröffentlichungen.

Archivblick

Das AdJb schließt für ein paar Tage


Zwischen dem 9. und 17. April 2020 ist das Archiv der deutschen Jugendbewegung geschlossen. Dringende Anfragen können per E-Mail an: archiv@burgludwigstein.de gerichtet werden. Ab dem 20. April sind wir wieder für Sie da.

 

Schließung des Lesesaals

Zur Verhinderung der Verbreitung des SARS-CoV-2-Virus bleiben gemäß Erlass des Hessischen Ministeriums für Wissenschaft und Kunst bis zum 19. April 2020 die Lesesäle des Hessischen Landesarchivs geschlossen. Dazu gehört auch das Archiv der deutschen Jugendbewegung auf Burg Ludwigstein.

Wir bitten um Ihr Verständnis!

Persönlich am Telefon erreichen Sie uns montags bis freitags zwischen 9 und 13 Uhr. Per E-Mail sind wir wie gewohnt erreichbar.

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Jahresthema 2020

Transzendental obdachlose Jugend? Sinnsuche, Sinnfragen, sinn-volle Praktiken der jungen Generation in den ersten Nachkriegsjahren (1945–1949)

Allmählich setzt sich in der geschichtswissenschaftlichen Forschung die Einsicht durch, dass die ersten, frühen Jahre nach dem Zweiten Weltkrieg für die Konstitution der beiden Deutschländer entscheidende Bedeutung hatten und deshalb noch viel eingehender untersucht werden müssten, als es bislang geschehen ist. „Sinnfragen“ – ganz bewusst benutzen wir diesen vagen Begriff – wurden von der Jugendkultur-Forschung bislang aber eher nur gestreift, von weltanschaulichen und auch religiösen (Neu-?) Orientierungen war kaum die Rede, auch nicht von den Herausforderungen, die sie sich dabei gerade für die junge Generation stellten. Dies ist die Hypothese, von der wir bei der Archivtagung 2020 ausgehen wollen.
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