Gegründet 1922 – das Archiv der deutschen Jugendbewegung

Willkommen

beim Archiv der deutschen Jugendbewegung

Das Archiv der deutschen Jugendbewegung auf Burg Ludwigstein sammelt und bewahrt Dokumente der deutschen Jugendbewegung sowie von Jugendverbänden und Jugendkulturen seit etwa 1890 bis heute. Viele Aufbruch- und Reformbewegungen des 20. Jahrhunderts sind mit der Jugendbewegung eng verbunden. Als gemeinsame Einrichtung des Hessischen Staatsarchivs Marburg und der „Stiftung Jugendburg Ludwigstein und Archiv der deutschen Jugendbewegung“ fördert das Archiv die wissenschaftliche Erforschung dieser Themen und beteiligt sich daran mit Tagungen und Veröffentlichungen.

Eine Burg-Geschichte für Dich - 30 ruhige Minuten für kleine Lauschohren

Mit diesem Angebot richten wir uns an Kinder, die zum Beispiel mit ihrer Grundschulklasse auf der Burg sind. Habt Ihr Freude daran, in Ruhe einer Geschichte zuzuhören, die Euch mitnimmt in längst vergangene Zeiten auf der Burg? Jeweils um 13 Uhr könnt Ihr als Gruppe mit bis zu 10 Kindern an der Tür des Archivs der deutschen Jugendbewegung klingeln:
am 14., 15., 16., 17. und 18. September.
Mehr Informationen gibt es auf dieser Seite.
 

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Aus der Nähe.

Arie Pack als Fotograf der jüdischen Jugendbewegung und des Kibbuz


Groß - bunt - interaktiv: Das spannende Thema “Jüdische Jugendbewegung” präsentiert sich im Ausstellungsraum des Archivs besonders zugänglich (Fotograf: Damian Zimmermann). Einerseits ist die Ausgrenzung und Entrechtung jüdischer Kinder und Jugendlicher keine leichte Kost - andererseits sind die Zeugnisse jüdischer Selbstbehauptung äußerst eindrucksvoll. Mit dem Übergang von Deutschland nach Palästina beleuchtet der Fotograf und Zeitzeuge Arie Pack zudem bis heute aktuelle Fragen von Weggehen und Ankommen.

Besuchen Sie die Ausstellung zu den Öffnungszeiten des Archivs oder nach Vereinbarung.
Anfragen für Führungen nehmen wir gern entgegen.

Mail: archiv@burgludwigstein.de
Fon: 05542-501720

 

 

Pfadfinderei und Kolonialismus - zwei Seiten einer Medaille?

Wer auf die Anfänge der Pfadfinderidee schaut, kommt an der Erkenntnis nicht vorbei: Es war die Begegnung zwischen Kolonialherrschaft und unterdrückter, aber aufbegehrender Bevölkerung in Afrika, die Anfang des 20. Jahrhunderts zur Erfindung des Pfadfindens führte, sowohl im Mutterland England als auch in Deutschland. Dabei ist es nicht geblieben, aber: Sind da nicht noch problematische Traditionsbestände, über die es sich lohnen würde, mehr zu wissen, um sie zu überwinden? Stehen heutige Pfadfinder*innen in einer besonderen Verantwortung? Ein Gang ins Archiv der deutschen Jugendbewegung - gefilmt anlässlich des R/R-Moots 2020 unter Corona-Bedingungen - bringt Impulse für den Diskurs.

 


Die Schule am Meer - Texte, Töne und Bilder digital

Wer Sandra Lüpkes' Roman über das Internat auf Juist in der Weimarer Republik gelesen hat, kennt das überaus faszinierende reformpädagogische Experiment, das dort für wenige Jahre bestand. Als Ersatz für eine ausgefallene Lesung ist dieser Videocast entstanden, der eigens eingespielte, zeitgenössische Musik mit Violine und Klavier, originale Archivdokumente, eine Lesung der Autorin und ein Interview sowie fotografische Nordsee-Impressionen stimmungsvoll verbindet. Entwickelt von Carsten Deiters und Susanne Rappe-Weber liegt damit ein Beitrag vor, der zu einer kleinen Bildungsreise zwischen Dünen und Schulmusik einlädt.