Gegründet 1922 – das Archiv der deutschen Jugendbewegung

Willkommen

beim Archiv der deutschen Jugendbewegung

Das Archiv der deutschen Jugendbewegung auf Burg Ludwigstein sammelt und bewahrt Dokumente der deutschen Jugendbewegung sowie von Jugendverbänden und Jugendkulturen seit etwa 1890 bis heute. Viele Aufbruch- und Reformbewegungen des 20. Jahrhunderts sind mit der Jugendbewegung eng verbunden. Als gemeinsame Einrichtung des Hessischen Staatsarchivs Marburg und der „Stiftung Jugendburg Ludwigstein und Archiv der deutschen Jugendbewegung“ fördert das Archiv die wissenschaftliche Erforschung dieser Themen und beteiligt sich daran mit Tagungen und Veröffentlichungen.

Archivblick

Uromas Briefe - nicht zu entziffern?

Das Thema Kommunikation steht im Mittelpunkt des bundesweiten Tags der Archive am 7. März 2020: „Von der Depesche bis zum Tweet“. Das Archiv der deutschen Jugendbewegung beteiligt sich an einem gemeinsamen Auftritt der „Archive in Nordhessen“ in Kassel. In der dortigen Markthalle präsentieren sich von 8 bis 14 Uhr u. a. das Stadtarchiv Kassel, das documenta archiv, das Landeskirchliche Archiv Kassel, Arolsen Archives. Angeboten werden verschiedene Aktionen rund um das Thema Kommunikation, u. a. eine „Lesehilfe zum Entziffern alter Handschriften“. Die Kolleginnen und Kollegen der beteiligten Archive aus dem Arbeitskreis „Archive in Nordhessen“…

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Jahresthema 2020

Transzendental obdachlose Jugend? Sinnsuche, Sinnfragen, sinn-volle Praktiken der jungen Generation in den ersten Nachkriegsjahren (1945–1949)

Allmählich setzt sich in der geschichtswissenschaftlichen Forschung die Einsicht durch, dass die ersten, frühen Jahre nach dem Zweiten Weltkrieg für die Konstitution der beiden Deutschländer entscheidende Bedeutung hatten und deshalb noch viel eingehender untersucht werden müssten, als es bislang geschehen ist. „Sinnfragen“ – ganz bewusst benutzen wir diesen vagen Begriff – wurden von der Jugendkultur-Forschung bislang aber eher nur gestreift, von weltanschaulichen und auch religiösen (Neu-?) Orientierungen war kaum die Rede, auch nicht von den Herausforderungen, die sie sich dabei gerade für die junge Generation stellten. Dies ist die Hypothese, von der wir bei der Archivtagung 2020 ausgehen wollen.
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