Gegründet 1922 – das Archiv der deutschen Jugendbewegung

Willkommen

beim Archiv der deutschen Jugendbewegung

Das Archiv der deutschen Jugendbewegung auf Burg Ludwigstein sammelt und bewahrt Dokumente der deutschen Jugendbewegung sowie von Jugendverbänden und Jugendkulturen seit etwa 1890 bis heute. Viele Aufbruch- und Reformbewegungen des 20. Jahrhunderts sind mit der Jugendbewegung eng verbunden. Als gemeinsame Einrichtung des Hessischen Staatsarchivs Marburg und der „Stiftung Jugendburg Ludwigstein und Archiv der deutschen Jugendbewegung“ fördert das Archiv die wissenschaftliche Erforschung dieser Themen und beteiligt sich daran mit Tagungen und Veröffentlichungen.

Junge Geschichtswissenschaft auf der Burg

Regelmäßig einmal im Jahr treffen sich Promovierende der zeithistorischen Lehrstühle der Universitäten Frankfurt am Main, Leipzig und Marburg zusammen mit den Lehrstuhlinhabern Dirk van Laak (Leipzig), Christoph Cornelißen (Frankfurt) und Eckart Conze (Marburg) für ein Wochenende des Austauschs, der Projektvorstellungen und der Vernetzung. Diesmal hatten die Marburger dazu auf die Burg Ludwigstein eingeladen - ein idealer Treffpunkt für die Nachwuchswissenschaftler:innen, wie sich zeigte. Nicht nur wurden Promotionsprojekte präsentiert und intensiv diskutiert, sondern auch eine Führung durch das Archiv der Jugendbewegung (durch seine Leiterin…

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„Der Globus quietscht und eiert“. Jugend- und Lebensreformbewegungen inter- und transnational

Archivtagung vom 25.-27. Oktober 2024, veranstaltet für den Wissenschaftlichen Beirat des Archivs durch Prof. Dr. Carola Dietze (Jena) und Dr. Susanne Rappe-Weber (Witzenhausen)


Diese Tagung ist erstmals den Ausprägungen der Jugend- und Lebensreformbewegung in verschiedenen Ländern und Regionen weltweit gewidmet. Nähere Informationen und das Anmeldungsformular gibt es hier.

 


Die Schule am Meer - Texte, Töne und Bilder digital

Wer Sandra Lüpkes' Roman über das Internat auf Juist in der Weimarer Republik gelesen hat, kennt das überaus faszinierende reformpädagogische Experiment, das dort für wenige Jahre bestand. Als Ersatz für eine ausgefallene Lesung ist dieser Videocast entstanden, der eigens eingespielte, zeitgenössische Musik mit Violine und Klavier, originale Archivdokumente, eine Lesung der Autorin und ein Interview sowie fotografische Nordsee-Impressionen stimmungsvoll verbindet. Entwickelt von Carsten Deiters und Susanne Rappe-Weber liegt damit ein Beitrag vor, der zu einer kleinen Bildungsreise zwischen Dünen und Schulmusik einlädt.