Gegründet 1922 – das Archiv der deutschen Jugendbewegung

Willkommen

beim Archiv der deutschen Jugendbewegung

Das Archiv der deutschen Jugendbewegung auf Burg Ludwigstein sammelt und bewahrt Dokumente der deutschen Jugendbewegung sowie von Jugendverbänden und Jugendkulturen seit etwa 1890 bis heute. Viele Aufbruch- und Reformbewegungen des 20. Jahrhunderts sind mit der Jugendbewegung eng verbunden. Als gemeinsame Einrichtung des Hessischen Staatsarchivs Marburg und der „Stiftung Jugendburg Ludwigstein und Archiv der deutschen Jugendbewegung“ fördert das Archiv die wissenschaftliche Erforschung dieser Themen und beteiligt sich daran mit Tagungen und Veröffentlichungen.

Archivblick

Ausstellung, Buch und neue Quellen zur Lebensreform

Nicht nur in der Jahresausstellung „Gelebte Utopien“, sondern auch im jüngst erschienenen Tagungsband des Archivs der deutschen Jugendbewegung steht die Lebensreform der Jahrhundertwende um 1900 im Mittelpunkt . Dabei geht es im einen Fall um Siedlungsprojekte, im anderen um einen Vergleich mit den Alternativkulturen um 1980. Zuletzt hat der Forschungspionier auf diesem Gebiet, Prof. Dr. Ulrich Linse aus München, seine Materialsammlung im Vorlass N 139 im AdJb noch einmal ergänzt - eine gute Basis für neue Fragestellungen zu diesen faszinierenden gesellschaftsreflektierenden Praktiken und Milieus.

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Jahresthema 2020

Transzendental obdachlose Jugend? Sinnsuche, Sinnfragen, sinn-volle Praktiken der jungen Generation in den ersten Nachkriegsjahren (1945–1949)

Allmählich setzt sich in der geschichtswissenschaftlichen Forschung die Einsicht durch, dass die ersten, frühen Jahre nach dem Zweiten Weltkrieg für die Konstitution der beiden Deutschländer entscheidende Bedeutung hatten und deshalb noch viel eingehender untersucht werden müssten, als es bislang geschehen ist. „Sinnfragen“ – ganz bewusst benutzen wir diesen vagen Begriff – wurden von der Jugendkultur-Forschung bislang aber eher nur gestreift, von weltanschaulichen und auch religiösen (Neu-?) Orientierungen war kaum die Rede, auch nicht von den Herausforderungen, die sie sich dabei gerade für die junge Generation stellten. Dies ist die Hypothese, von der wir bei der Archivtagung 2020 ausgehen wollen.
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