Archivblick

Geschichte, Haltung und Konfliktmanagement - HNA-Lesergespräch auf Burg Ludwigstein am 19.09.2020 um 10 Uhr

Auf der Jugendburg Ludwigstein werden große Themen oft lauter und früher diskutiert, bevor sie in der Gesellschaft insgesamt ankommen. Bereits seit 2015 gibt es hier eine „Haltung gegen Rechtsextremismus“. Sie ist als Leitfaden für den Umgang mit den meist jugendlichen Gästegruppen im Alltag sehr präsent. Wie es dazu kam und was das mit der Ludwigsteiner Geschichte zu tun hat, können Sie mit uns am Samstag, den 19. September um 10 Uhr diskutieren. Eine Führung durch die Jugendbildungsstätte und das Archiv der deutschen Jugendbewegung mit Quellen und Präsentationen sind inbegriffen. Herzlich willkommen auf der 100 Jahre alten Jugendburg…

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Archivarbeit ist das Richtige

Diese Einsicht setzt sich bei Isabella Stutrucker aus Wolfsburg immer mehr durch. Seit August 2020 verstärkt sie das Archivteam auf der Jugendburg Ludwigstein als Bundesfreiwillige. Jeden Morgen beginnt sie mit einem Rundgang durch die Magazinräume, um dort die Temperatur und die Luftfeuchtigkeit zu kontrollieren. Sie ist für die Datensicherung ebenso zuständig wie für die Bestellungen der Archivnutzer, die sie aus den Regalen holt und in den Lesesaal bringt. Als Erschließungsprojekt widmet sie sich den Personenmappen, einer biografischen Sammlung voller interessanter Details, die in der Datenbank Arcinsys katalogisiert wird. Langeweile kommt…

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Chorleiter, Komponisten, Sängerinnen - wie die JugendMUSIKbewegung ins Archiv kam

In einem ersten Fazit blickt das Team des Projektes „Quellen zur Jugendmusikbewegung“ innerhalb des Ludwigsteiner Archivs auf die bisher geleistete Arbeit. Seit März 2020 widmen sich zwei Wissenschaftlerinnen den umfangreichen Beständen, Dr. Ute Brüdermann (Bückeburg) und Dr. Amrei Flechsig (Hannover). Im Detail erschließen sie die biografischen, publizistischen und organisatorischen Quellen, in denen das seit 1920 aus der Jugendbewegung heraus entstandene Musik-Netzwerk sichtbar wird. Während Brüdermann eine komplexe, von dem Hamburger Musikpädagogen Fritz Jöde (1887-1970) initiierte Materialsammlung bearbeitet, widmet sich Flechsig der…

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Nächste Archivtagung erst 2021

Die für das vorletzte Oktoberwochenende geplante Archivtagung "Transzendental obdachlose Jugend? Sinnsuche, Sinnfragen, sinn-volle Praktiken der jungen Generation in den ersten Nachkriegsjahren (1945–1949)" muss in diesem Jahr leider ausfallen. Unter den Bedingungen der Corona-Krise wäre eine Veranstaltung mit - wie üblich - 80 bis 100 Teilnehmenden auf der Burg nicht zu realisieren. Daher haben sich die Veranstalter, Prof. Dr. Wolfgang Braungart (Bielefeld) vom wissenschaftlichen Beirat des Archivs und die Archivleitung, entschlossen, die Tagung auf das kommende Jahr zu verschieben (22.-24.10.2021).

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Corona - und (k)ein Ende, archivisch gesehen

Bereits seit zwei Wochen sind die Lesesäle vieler hessischer Archive wieder geöffnet und Anfragen wurden ohnehin durchgehend bearbeitet. Wer aber im Archiv der deutschen Jugendbewegung gründlich recherchieren möchte und von außerhalb kommt, nutzt in der Regel auch die Annehmlichkeiten der Burgherberge. Insofern ist die Archivarbeit in Zeiten von Corona hier am Ort doch stark eingeschränkt. Als Erster hat Thure Alting aus Wiesbaden in der letzten Woche diese Hürden überwunden. In seinem Zelt verbrachte er - coronapräventionskonform - eine Nacht unterhalb der Burg und konnte so zwei Tage lang anhand einschlägiger Quellen seiner Fragestellung…

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Archivlesesaal wieder geöffnet

Der Lesesaal des AdJb auf Burg Ludwigstein ist wieder geöffnet. Jeweils ein*e Nutzer*in darf sich in dem 20 qm großen Raum aufhalten. Außerdem müssen die allgemeinen Regeln zur Corona-Prävention eingehalten werden: Abstand halten untereinander 1,50 m, regelmäßiges Händewaschen usw. Daher fragen Sie bitte vor einem Besuch per E-Mail oder telefonisch nach, ob der Aufenthalt im Archiv möglich ist. Wir stehen Ihnen für Auskünfte wie gewohnt zur Verfügung.

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Mittendrin: Archive zum Thema „Kommunikation“ in der Kasseler Markthalle

Nicht nur um die Wurst ging es am Samstagvormittag in der Kasseler Markthalle, sondern auch um schwer leserliche Handschriften der Vorfahren. Archivarinnen und Archivare von 15 nordhessischen Einrichtungen hatten sich zusammen gefunden, um den bundesweiten „Tag der Archive“ gemeinsam zu begehen. Dazu hatten sie Lesehilfen und Laptops mitgebracht und sind den Leuten „auf die Pelle“ gerückt, um ihnen bei der „Kommunikation“ mit der Geschichte zu helfen. Viele Gespräche zeigten das Interesse der Kasseler*innen an historischen Themen und Sachverhalten, aber auch an der Tätigkeit der höchst unterschiedlichen Archive. Gastgeber war das Stadtarchiv…

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Uromas Briefe - nicht zu entziffern?

Das Thema Kommunikation steht im Mittelpunkt des bundesweiten Tags der Archive am 7. März 2020: „Von der Depesche bis zum Tweet“. Das Archiv der deutschen Jugendbewegung beteiligt sich an einem gemeinsamen Auftritt der „Archive in Nordhessen“ in Kassel. In der dortigen Markthalle präsentieren sich von 8 bis 14 Uhr u. a. das Stadtarchiv Kassel, das documenta archiv, das Landeskirchliche Archiv Kassel, Arolsen Archives. Angeboten werden verschiedene Aktionen rund um das Thema Kommunikation, u. a. eine „Lesehilfe zum Entziffern alter Handschriften“. Die Kolleginnen und Kollegen der beteiligten Archive aus dem Arbeitskreis „Archive in Nordhessen“…

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Ausstellung, Buch und neue Quellen zur Lebensreform

Nicht nur in der Jahresausstellung „Gelebte Utopien“, sondern auch im jüngst erschienenen Tagungsband des Archivs der deutschen Jugendbewegung steht die Lebensreform der Jahrhundertwende um 1900 im Mittelpunkt . Dabei geht es im einen Fall um Siedlungsprojekte, im anderen um einen Vergleich mit den Alternativkulturen um 1980. Zuletzt hat der Forschungspionier auf diesem Gebiet, Prof. Dr. Ulrich Linse aus München, seine Materialsammlung im Vorlass N 139 im AdJb noch einmal ergänzt - eine gute Basis für neue Fragestellungen zu diesen faszinierenden gesellschaftsreflektierenden Praktiken und Milieus.

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Ohne „Bufdi“ geht (fast) nichts

Leonie Durotin interessiert sich für Geschichte, war eine Zeitlang bei den Pfadfindern und wollte sich für die Neuorientierung nach dem Abitur etwas Zeit nehmen. Unter diesen Voraussetzungen begann sie im Juli ihren Bundesfreiwilligendienst im Archiv der deutschen Jugendbewegung. Mitwirkung bei Veranstaltungen, Bearbeitung der Archivbestellungen und Erschließungsarbeiten an dem Sammlungsbestand "Personenmappen" sind seitdem ihre Hauptaufgaben. Jetzt, nach sechs Monaten, sagt sie dazu: "Meine Erwartungen haben sich erfüllt: neue Aufgaben und interessante Themen - das macht Spaß". BfDlerin im Archiv – auch im Fall von Leonie Durotin ist das ein…

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