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Mit diesem Angebot richten wir uns an Kinder, die zum Beispiel mit ihrer Grundschulklasse auf der Burg sind. Habt Ihr Freude daran, in Ruhe einer Geschichte zuzuhören, die Euch mitnimmt in längst vergangene Zeiten auf der Burg? Jeweils um 13 Uhr könnt Ihr als Gruppe mit bis zu 10 Kindern an der Tür des Archivs der deutschen Jugendbewegung klingeln:
am 14., 15., 16., 17. und 18. September.
Mehr Informationen gibt es auf dieser Seite.

Wie schon in den vergangenen Jahren prägen auch diesmal globale Vergleiche die Archivtagung. Inhaltlich im Fokus steht dabei die Zeit um 1800, die in vielerlei Hinsicht Anregungen für die 100 Jahre später einsetzende Jugendbewegung lieferte. Historische Bilder von Freundschaft, Geselligkeit und Liebe zu den Künsten wirkten auf den Wandervogel und andere Jugendkulturen ein. Das alles wird in kenntnisreichen Vorträgen von hervorragend ausgewiesenen Expert:innen aus Asien und Deutschland vorgestellt. Spezifische Vorkenntnisse für Nachfragen und Diskussion werden ausdrücklich nicht erwartet, Neugier und Offenheit sind völlig ausreichend!
Programm…

Lange bevor der Ludwigstein eine Jugendburg war, tummelte sich in den herrschaftlichen Mauern eine Familie: drei Töchter, eine resolute Mutter und ein aus beruflichen Gründen dauernd abwesender Vater, die Amtmanns-Familie Hülsing. Wie mag es damals gewesen sein? Welche Geschichten könnten sich dort ereignet haben? „Barbara träumt“ entführt mit viel Phantasie, angelehnt an die wahre Geschichte in die Zeit vor 500 Jahren ...
Hier gibt es die ganze Geschichte zum Download: https://tinyurl.com/yt5m34jd

Für Soren Nyhus stellt die Fülle an Archivquellen zur Jugendmusikbewegung im Archiv der deutschen Jugendbewegung einen Glücksfall dar. In der konzentrierten Atmosphäre des Lesesaals kann er so über mehrere Tage seiner Frage nach dem Stellenwert der "Alten Musik" für die Erneuerung der Musik im 20. Jahrhundert anhand gut aufbereiteter, multiperspektivischer Korrespondenzen und Akten nachgehen. Nyhus kommt von der University of California, Berkeley.
Zwei Wochen zuvor forschte eine Historikerin von der Vanderbilt University in Tennessee in denselben Unterlagen zum Musikinstrumentenbau. Und im Mai widmete sich eine Religionswissenschaftlerin von…

Woher bezogen der Wandervogel und andere Jugendbewegungen Inspirationen für ihre Praxis und Ideen? Die Tagung des Archivs der deutschen Jugendbewegung 2026 widmet sich dieser Frage und stellt soziale Gestaltungs- und kulturelle Ausdrucksformen der Minderjährigkeit vor, die räumlich jenseits bekannter Phänomene liegen und zeitlich davor.
Ein Beispiel: die Freundschaftsbewegung, die sich Mitte des 18. Jahrhunderts rings um den gefeierten Dichter Friedrich Gottlieb Klopstock entfaltete, hier ein Abbild des Freundesschar, die sich rings um ein Baum-Ehrenmal für den Gefeierten versammelte (Bild: Gleimhaus, Museum der deutschen Aufklärung,…

Bilder der Künstler-Propheten Karl Wilhelm Diefenbach, Gusto Gräser und Ludwig Fahrenkrog (AdJb, M 64) sowie der Nachlass des umstrittenen Internatsgründers Gustav Wyneken (AdJb, N35) in Teilen stehen jetzt neu in der Online-Datenbank ARCINSYS zur Verfügung. Dank der Unterstützung durch die Kolleg:innen im Hessischen Staatsarchiv Marburg können immer mehr rechtefreie digitale Bestände online gestellt werden. Mal reinschauen lohnt sich.
Die Bildunterschrift von Karl Wilhelm Diefenbach lautet: Zukunfts-Sitten-Modebild | Wann die Menschen reif zur Nacktheit
Hier geht es lang zum Stöbern:
AdJb, N 35 > https://arcinsys.hessen.de/arcinsys/showItemsLis…

Der Workshop Jugendbewegungsforschung, eine Veranstaltung des Archivs der deutschen Jugendbewegung und der Jugendbildungsstätte Ludwigstein, findet seit mehr als zehn Jahren immer im Frühjahr statt. In konzentrierter Atmosphäre werden Forschungsarbeiten zu jugendgeschichtlichen Themen diskutiert - auf Augenhöhe, kritisch und empathisch. Herzliche Einladung!

Wie finden die Schätze im Archiv der deutschen Jugendbewegung und die Gäste der Burg Ludwigstein besser zusammen? In Zusammenarbeit mit der Jugendbildungsstätte geht das AdJb dafür jetzt neue Wege. Organisatorischer Mittelpunkt ist dabei die Archivwerkstatt als Schulklassen- oder Gruppenpaket. Das bedeutet: die Angebote sind leicht auffindbar und buchbar, klar strukturiert und variabel. Inhaltlich steht die Archivausstellung im Mittelpunkt. Mit dem Thema „Jüdische Jugendbewegung zwischen Deutschland und Palästina / Israel“ werden schwierige und bis heute aktuelle Fragen von Weggehen und Ankommen im Format einer großen, bunten und interaktiven…

Im Archiv der deutschen Jugendbewegung standen die letzten Wochen im Zeichen von Maßnahmen zur Verbesserung des Archivgutschutzes. Luftfeuchtigkeit, Korrosion, Schmutzeintrag, Diebstahl, Feuer, Wasser: Die Aufgabe, wertvolles Archivgut dauerhaft aufzubewahren, erfordert es, potentielle Gefahren im Blick zu behalten und möglichst vorausschauend auszuschließen. Dazu dienen Notfallpläne, die Koordination mit ähnlichen Institutionen in der Region, aber auch regelmäßige Übungen.
Zuletzt bot eine Übung der Feuerwehr Witzenhausen die Gelegenheit, das Zusammenspiel bei der Bergung von Archivgut zu erproben. Ein Feuerwehrtrupp erhielt die Aufgabe,…

Ein Duft von Punsch lag in der Luft, „Over the Rainbow“ erklang es von Saxophon und Klavier: die Ausstellung mit Bildern des deutsch-jüdisch-israelischen Fotografen Arie Pack wurde stimmungsvoll eröffnet. Die klare Struktur und moderne Ästhetik für die Präsentation des historischen Themas - die jüdische Jugendbewegung auf dem Weg von Deutschland nach Palästina seit den 1930er Jahren - vermitteln eine große Aktualität.
Zahlreiche Gäste würdigten das durch die Förderung der Hessischen Kulturstiftung und der Toepfer-Stiftung ermöglichte Ergebnis und wünschten der Ausstellung eine gute Resonanz, vor allem unter Schülerinnen und Schülern.
Foto, von…