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Am 24. September wurde es mal anders praktisch auf Burg Ludwigstein: Alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der JuBi nahmen an einer ganztägigen Fortbildung in Erster Hilfe teil – mit besonderem Schwerpunkt auf Erster Hilfe am Kind. Da die Jugendbildungsstätte Ludwigstein vor allem Schulklassen begleiten darf, war es wichtig, das Wissen der Belegschaft in diesem Bereich aufzufrischen. Dabei ist es wichtig, für den Notfall sensibilisiert zu sein, auch wenn höchste Aufmerksamkeit darauf gelegt wird, Gefahrensituationen zu vermeiden und sich präventiv zu verhalten.
Ein zentraler Teil der Fortbildung war die Unterscheidung der Reanimationsmaßnahmen je nach Altersgruppe, zudem gehörte auch, sich über die örtliche Ausstattung zu erkundigen. Denn die Burg ist bestens ausgestattet und kann im Notfall auf einen Defibrillator zurückgreifen.
Bei Kindern im Grundschulalter, die oft die Hauptzielgruppe unserer Programme sind, wurde darauf eingegangen, wie man altersgerecht auf jeweilige Stresssituationen bei Verletzungen eingehen kann – selbst ruhig bleiben und sich die benötigte Unterstützung zutrauen sind hier wichtige Kompetenzen, die immer wieder geübt werden müssen. Solche differenzierten Hinweise stellten sicher, dass die Mitarbeiter*innen nicht nur die Theorie verstanden, sondern auch in der Praxis genau wissen, wie sie Kindern helfen können.
Insgesamt war es eine rundum gelungene Veranstaltung, die nicht nur Wissen vermittelte, sondern auch das Teamgefühl gestärkt hat. Die Jugendbildungsstätte Ludwigstein ist nun bestens vorbereitet, um im Notfall auch bei ihren jungen Gästen schnell und richtig zu handeln. Unser besonderer Dank gilt der Mitarbeiterin des Roten Kreuzes, Denise Oetzel, die mit großer Fachkompetenz und Humor durch die Schulung geführt hat und alle Teilnehmenden mit ihrem praxisnahen Wissen begeistern konnte.