Apfelernte

Bäumchen rüttel Dich ...

Was macht man am besten mit einem ganzen Burgberg voller Apfelbäume?

Richtig, man nehme ein Wochenende Anfang Oktober, knapp zwanzig motivierte Helfer, ein paar Leitern, viele, viele Eimer, eine Küche und los geht´s! Am Samstag hieß es vormittags erst einmal: In Deckung gehen beim Apfelbäume schütteln und die schönsten Exemplare mit Leitern aus den Baumkronen angeln. Zwischendurch an jedem Baum eine kleine Probe nehmen, um die leckersten Sorten in die „Esseimer“ sortieren zu können. Während sich eine Gruppe den Burgberg hinunter arbeitete und erst die Schubkarre gegen den kleinen Trecker und den schließlich gegen den Burgbus samt Anhänger tauschen musste, um die unvorstellbaren Massen an reifen Früchten den Burgberg auch wieder hinauf zu bekommen, machten sich Technik-Chef kafe und Gesa in der Zelterküche bereits daran, die erste Ausbeute in leckere Apfel-Sellerie-Suppe und duftenden Apfelstrudel zu verwandeln. Noch bis zum späten Nachmittag wurde am Burgberg weiter geerntet und rund um die Zelterküche die „Burgäpfel“ weiterverarbeitet: zu Apfelgelee, Apfelmus, Apfelkuchen und Apfelsaft. Der Rest Früchte wurde zur Mosterei gebracht. Eine kleine Apfel-Auszeit gab es dann abends beim gemütlichen Grillen und zusammensitzen in der Sommerküche.

Auch wenn der ein oder andere vielleicht erst einmal für ein paar Wochen keine Äpfel mehr sehen kann: Wir freuen uns trotzdem auf viele weitere Apfelernten und wünschen den Bäumen gute Erholung – bis nächstes Jahr!

(Von Lisa Koch)