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31.7.2010 : 5:37

Die Vorburg

Die Vorburg war in früheren Zeiten mit zwingerähnlichen Mauern versehen und mit Gebäuden bestanden. Die Mauerreste wurden 1923 zur Errichtung des Söllers vor dem Turm verwendet, so dass der Zwinger heute nur noch angedeutet ist. Die im Zugang linker Hand befindliche Schutzhütte ist jüngeren Datums.

Ebenfalls jüngeren Datums ist der mit einer Schwengelpumpe versehene Brunnen auf der Vorburg, der aus der Burgzisterne gespeist wird.

Die die Vorburg im wesentlichen bestimmende Burgterrasse, über der die grün-rot-goldene Fahne des Wandervogels weht, dient u. a. als Freilichtbühne (Werrabühne) und bietet einen weiten Blick über das Werratal. Mit der Werrabühne in Verbindung stehen der Kulissenraum, der unter der Terrasse liegt, über eine Sandsteintreppe von Nordosten her zugänglich ist und durch eine schmiedeeiserne Gittertür verschlossen wird sowie ein links des Burgtors liegender Funktionsraum, über dem eine Sitzgruppe zum Verweilen einlädt.

Vor dem Turm befindet sich der aus Bruchstein gemauerte Söller mit einer umlaufenden Sitzbank, der mit unregelmäßigen Sandsteinplatten belegt, und dessen Mauerkrone mit behauenen Sandsteinplatten gedeckt ist.