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17.5.2012 : 10:54
Auszeichnungen

UNESCO-Modellprojekt
Bildung für nachhaltige
Entwicklung

Success for Future Award
Platz 1 im Publikumspreis

Engagement im Fokus
Platz 1

Die erste Hälfte ist geschafft!

Ein Bericht von Eva Müller (Mupfel)

Die Jugendburg Ludwigstein hat zum Richtfest geladen, und wie sollte es auch anders sein bei all der Enno-Narten-Baubegeisterung: Die Gäste kommen in Scharen.

Schon viele Jahre komme ich auf die Burg, aber dass ich zur Begrüßung erst einmal zu einem Ku­chenbuffet geschickt werde, das gab es noch nie, und noch so manches Mal an diesem Abend werde ich darüber staunen, wie fürstlich hier zum Bauhüttenfest alle umsorgt werden.

Den Auftakt des Festes geben die Leute aus den Bünden mit einem Lied, es folgen die Reden der an dem Projekt Beteiligten, und besonderes Gehör verschafft sich die Rede der Bauhüttenhelfer, die prä­zise die besondere Stimmung einfängt, die der Enno-Narten-Bau geschaffen hat - und auch an ein paar kritischen Worten nicht spart. Schließlich begeben sich alle vor den hoch aufragenden Enno-Narten-Bau. Der letzte Nagel wird in einen der Dachsparren geschlagen, und damit ist das Gebäude gerichtet.

Später stehen wir mit selbst gepresstem Traubensaft um den gerichteten Enno (oder „die“ Enno, wie sich allmählich einzubürgern scheint), und als ich meinen Blick über die Menschenmengen schweifen lasse, bin ich überrascht, wen ich hier alles nicht kenne oder aber nach wirklich langer Zeit wieder sehe. Der Enno-Narten-Bau, die Baustelle, auf der sich viele Menschen wirklich begegnen können, das ist sie wahrhaftig!

Die feier- und sangeslustigen Scharen drängen in den Rohbau, und auch hier ist für die Gemütlich­keit mehr als gesorgt: Bayerndönertaschen und heiße Kürbissuppe für Jedermann, ein munteres Geschnatter auf den langen Reihen von Bänken, die Flaschen klirren fröhlich und das alles nur gegen eine Spende - wie schön es ist, sich mal feiern lassen zu können! Wer bisher noch nicht viel getan hat, der kann sich nun gewiss sein, wie gut es ihm als Bauhelfer ergehen wird, und wer schon seit langer Zeit klotzt, der wird sich gefreut haben über das üppige und großzügige Dankeschön der Burg.

"Auf zur Feierstunde", heißt es später, und ich kann mir ein leises Seufzen nicht verkneifen. Immer dieser Pathos. Aber auch hier haben die Heinzelmännchen, die das Fest organisiert haben, ein gutes Gespür gehabt: Ein riesiges Feuer erwartet uns, geredet wird nur kurz und fröhlich, kafe wird als neuer Polier willkommen geheißen und tolu als Ehrenmitglied in den Bauhüttenkreis berufen, alles dem Anlass „Bauhüttenfest“ so sehr angemessen: die Üppigkeit des Feuers und das angenehm unprätentiöse Miteinander, auch bei einer Feierstunde!

Gesang bis zum frühen Morgen im für alle besonderen Ambiente „Rohbau“, wie soll es auch anders sein.

Vielen Dank für das schöne Fest!

Presse, Funk und Fernsehen

Hessisch-Niedersächsische Allgemeine vom 23.10.10
Marktspiegel vom 23.10.10
 Fernsehbeitrag hessenschau vom 22.10.10