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20.4.2014 : 23:04

Jugendbildungsstätte Ludwigstein gGmbH

Jugend - Bewegung – Bildung

Die Jugendbildungsstätte wurde 1987 als eigenständige Abteilung der Stiftung Jugendburg Ludwigstein gegründet und firmiert seit 2003 als unabhängige gGmbH. Gesellschafter sind der undefinedRing junger Bünde und die Vereinigung Jugendburg Ludwigstein, Geschäftsführer ist Stephan Sommerfeld. Die Räume der Jugendbildungsstätte sind im undefinedEnno-Narten-Bau untergebracht.

Die Jugendbildungsstätte begreift die Jugendburg als Lernort und veranstaltet als anerkannter Träger des Landes Hessen Archivwerkstätten zur Jugendbewegung, undefinedPräventionsfortbildungen, undefinedSchulungscamps für Jugendgruppenleiter und undefinedIntegrationskurse für die Einwanderungsgesellschaft. Internationale Projekte führen nach undefinedPolen, in den Kaukasus und bis ins sibirische Jakutien. Für das Projekt „undefinedHistory Trekking“ wurde die Jugendbildungsstätte 2007 mit dem undefinedEinheitspreis der Bundeszentrale für politische Bildung ausgezeichnet. Mit dem Projekt „undefinedÖko-Trendsetters“ gewann die Jugendbildungsstätte 2013 den Deutsch-Polnischen Jugendpreis.

Schwerpunkte

Dem Dreiklang „Jugend - Bewegung - Bildung“ folgend bietet die „Jubi“ Experimentierräume an, in denen Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene Wissen erwerben, Gestaltungskompetenzen entwickeln und Eigenverantwortung einüben können. Dem Ideen- und Kulturgut der deutschen Jugendbewegung ist die Jugendbildungsstätte dabei in besonderer Weise verbunden, so dass Veranstaltungen für die Bünde - sowohl für Jugendliche aus dem pfadfinderischen Jugendverbandsleben als auch für die freien Gruppen - einen großen Stellenwert haben.

Ein zweiter Schwerpunkt liegt bei den Schulklassenprogrammen. Hierbei geht es zum einen um das Ausprobieren auf ungewohnten Feldern - von Tanz und Theater über Survival bis zur Medienarbeit - und zum anderen um das Widerspiegeln historischer Epochen in der eigenen Lebenswelt. Ob Rom, Mittelalter oder deutsche Teilung - Geschichte wird hier zum Erlebnis und alle Erlebnisse dann Teil der eigenen Geschichte.

Schließlich richtet sich die Arbeit der Jugendbildungsstätte auch an Studierende. Vor dem Hintergrund, dass Jugendliche neben dem heute zentralen Anspruch auf ein selbstbestimmtes Leben auch immer noch Gemeinschaft in möglichst selbstorganisierten Gruppierungen suchen, wird die Jugendburg als soziale Plastik diskutiert und erlebt. Auf das Fragen und Forschen im Archiv der deutschen Jugendbewegung folgt gleichberechtigt die Exkursion oder Spurensuche vor Ort.

Die beantwortete Frage nach der Bedeutung der Vergangenheit entbindet allerdings nicht von der Suche nach Lösungen für die Zukunft. Die unausgesprochene Einladung gegen jeden, an dieser Jugendburgidee mitzuarbeiten, verklammert Geschichte und Gegenwart auf dem Ludwigstein unverwechselbar und verleiht Jugendbildung hier Nachhaltigkeit und Erinnerungskraft.

Informationen auf Polnisch

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