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18.4.2014 : 12:34

Burgtermine

12.-21.4.14
   Opens external link in new windowFamilienwoche

7.-9.6.14
   Opens internal link in current windowPfingsttagung

Burgführungen

von April bis Oktober sonntags um 14 und 15 Uhr sowie nach Absprache mit dem Burgbüro, Tel. (05542)5017-10

Burghelfer im Einsatz

Stellenangebote der Burg

Spenden für die Burg

Stiftung Jugendburg Ludwigstein
Kto. 5001 1394
BLZ 522 500 30
IBAN DE66 5225 0030 0050 0113 94
SWIFT HELADEF1ESW
Sparkasse Werra-Meißner

Historische Postkarten

Der Burgblick

Mitteilungen für unsere Burggäste

 

Großzügige Spende – Enno-Narten-Saal hat jetzt Parkett

Mit einer großzügigen Spende überraschte Benjamin Neunes, Inhaber der Firma undefinedHolzbau Neunes, vor Kurzem das Team der Jugendburg Ludwigstein. Er übernahm die Kosten für das Parkett im rund 125 Quadratmeter großen Saal nebst Foyer des neuen Enno-Narten-Baus. In Detmold beheimatet, gehört Neunes dem Wandervogel Lippe an und fühlt sich seit Jahren der Burg der Jugendbewegung verbunden. Etliche Stunden hat er sich bereits ehrenamtlich hier engagiert. „Ich wollte der Burg durch die Spende des Parketts helfen, noch attraktiver für Gästegruppen zu werden“, betont Neunes. Der 34-jährige erwarb 2005 den Titel zum Zimmerermeister und gründete 2006 seine Firma, die sich auf Fachwerkrestauration, Holzbau, Innenausbau und die traditionelle Zimmerei spezialisiert hat. Zudem ist er als Dozent für Stroh- und Lehmbau am Bundesbildungszentrum des Zimmerer- und Ausbaugewerbes Kassel tätig. Im Rahmen dieser Seminare entstand bereits ein Holzlager hinter dem Enno-Narten-Bau. Rund 6.500,-€ ließ Benjamin Neunes sich die Spende des Parketts kosten. Da das Team der Jugendburg Ludwigstein auf regionale Wertschöpfung achtet, ging der Auftrag an den Großalmeröder Parkettlegemeister Matthias Jung. „Momentan wird der Raum noch mit moderner Moderationstechnik ausgestattet, so dass er zum Beispiel ideal für undefinedTagungen und Seminare geeignet ist“, freut sich Burgbetriebsleiter Selmar Sechtling über das zusätzliche attraktive Raumangebot auf dem Ludwigstein.     

Manege frei – Schnupperkurs Zirkus

Jonglage und Akrobatik machen Spaß, schulen die Motorik und sehen spektakulär aus. Im undefinedSchnupperkurs Zirkus haben Kinder und Jugendliche ab 8 Jahren die Möglichkeit, sich in rund zwei Stunden die Grundlagen hierzu anzueignen. Die Schwerpunkte können im Vorhinein abgesprochen oder von den Teilnehmern während des Kurses selbst bestimmt werden. Ein wesentlicher Bestandteil sind Gruppen- und Kooperationsspiele. Beim Jonglieren werden die Fertigkeiten mit Tüchern, Bällen, Tellern und Diabolos vermittelt. Für die Akrobatik sollten sich die Gruppen bereits etwas besser kennen und die ersten Berührungsängste verloren haben. Hier liegt der Schwerpunkt auf Gruppen- und Partnerartistik. Für Jugendliche ab 16 Jahren bietet sich zudem eine Einführung auf der Slack-Line an – Balancieren auf dem zwischen Bäumen gespannten, festen Band verbessert die Motorik und Koordination. Das Angebot richtet sich an Gruppen bis 15 Personen. Terminabsprachen sind mindestens zwei Wochen im Voraus unter 05542-501710 erbeten.      

Burgführungen – einmal anders

Wie war es damals, als die Burg Ludwigstein vor 599 Jahren entstand? Warum wurde sie erbaut und welche interessanten Geschichten erlebte sie, bis die Wandervögel sie 1920 kauften und zur Jugendburg umwidmeten? Diesen und weiteren spannenden Fragen wird Karfreitag, Ostersamstag und Ostersonntag durch ganz besondere Burgführer nachgegangen. Die Jugendlichen der undefinedVereinigung Jugendburg Ludwigstein berichten den Gästen von der Burghistorie. Zudem startet im April wieder die Saison der regulären Burgführungen. Bis Oktober finden diese jeden Sonn- und Feiertag ab 14 und ab 15 Uhr statt. Dazu bietet die Burgküche Kaffeespezialitäten und leckeren, selbst gebackenen Kuchen an, den Gäste gerne auf der Terrasse mit herrlicher Aussicht über das Werratal genießen.      

Das „Lichtgebet“ on tour

Nach dem Ende der Nürnberger Ausstellung „Aufbruch der Jugend“ sind das „Lichtgebet“ von Fidus und die übrigen Ludwigsteiner Leihgaben wohlbehalten aus dem Germanischen Nationalmuseum in das undefinedArchiv der deutschen Jugendbewegung zurückgekehrt. Die Ausstellung war mit mehr als 20.000 Besuchern und einem schnell vergriffenen Katalog ein großer Publikumserfolg. Während die meisten Objekte nun licht- und staubgeschützt in Schubladen und Regalen verwahrt werden, ist das „Lichtgebet“ als am meisten nachgefragtes Archivgut schon wieder gebucht. Seine nächste Station wird ab August 2014 die Ausstellung „Sans certitude. L'art visionnaire (1880-1914)“ im Kunstmuseum der belgischen Stadt Mons, der Europäischen Kulturhauptstadt 2015, sein.      

Neue Lernkultur

Eine neue Lernkultur an Schulen gestalten und weiter entwickeln – Zu diesem Zweck trafen sich kürzlich aus ganz Deutschland rund 30 Lehrer, Psychologen, Wissenschaftler, Sozialarbeiter, Projektmanager und weitere Interessierte von „undefinedSchule im Aufbruch“ auf der Jugendburg Ludwigstein. Die Initiative gibt es seit 2012. Sie ist unterteilt in 27 unabhängige Regionalgruppen, die eigeninitiativ mit Eltern, Lehrern, Schulleitern, Schülern und Interessierten an einem Bündnis des gemeinsamen Lernens arbeiten. Gegründet wurde sie unter anderen vom Hirnforscher Prof. Dr. Gerald Hüther, der sich mit neurobiologischer Präventionsforschung an der Göttinger Universität befasst. „Während des Wochenendes kamen wir zu der Überzeugung, dass bereits gute Ansätze an Schulen vorhanden sind“, so Katharina Franke, Gründerin der Regionalgruppe Nord, Kontakt: undefinedkatharinafranke(at)gmx(dot)net. Das motiviere die Gruppe, gelingende Projekte und Beispiele zu sammeln, um sie auf einer Plattform allen interessierten „Schulgestaltern“ zur Verfügung zu stellen.      

Altes Gewölbe in neuem Glanz

Jahrelang waren sie mit Putz versehen, nun liegen die ursprünglichen Steine des Gewölbekellers wieder frei und verleihen dem historischen Gemäuer ein ganz neues, mittelalterliches Flair. Mit viel Engagement und Geschick und in mehr als 800 Arbeitsstunden widmeten sich die Freiwilligen im Jahr der Denkmalpflege – Klaas und Markus – diesem großen Projekt. Gemeinsam mit zahlreichen Helfern, darunter ehemalige Burgfreiwillige, Bauhelfer und Gesellen, wurde geklopft und gehämmert, neue Lampen angebracht und alles stilecht in Szene gesetzt. undefinedHier berichten Klaas und Markus von ihrem Einsatz.     

Frauen - Männer – Macht

Unter diesem Thema laden bundesweit die Archive rings um den Weltfrauentag am 8. März 2014 zu Tagen der offenen Tür ein. Das Archiv der deutschen Jugendbewegung zeigt aus diesem Anlass eine Tafelausstellung zu den Geschlechterverhältnissen in den Jugendbünden und bietet dazu Führungen an. Weitere Veranstaltungen in der Region sind in einem aktuellen Flyer der undefinedArbeitsgemeinschaft Archive in Nordhessen zusammen gestellt. Eröffnet wird die nordhessische Woche im Archiv der deutschen Frauenbewegung in Kassel am 5. März ab 17 Uhr unter dem Motto „Vom Kampf um die Hosen bis zur Hälfte des Himmels. Texte und Bilder aus der Geschichte des Geschlechterkampfs“.    

Online-Buchung für Schulklassenprogramme

Mittelalter zum Anfassen, Survival, History Trekking DDR und History Caching waren 2013 die beliebtesten Schulklassenprogramme auf der Jugendburg Ludwigstein, an denen insgesamt mehr als 3.000 Schülerinnen und Schüler teilnahmen. Auf unserer Website gibt es nun die Möglichkeit, diese und weitere Angebote als Schulklassenpaket oder Einzelbaustein online zu reservieren. Der Programmüberblick und das undefinedOnline-Formular finden sich unter Schulklassenprogramme auf Burg Ludwigstein und zusätzlich gibt es hier ein undefinedFaltblatt der Jugendbildungsstätte zum Ausdrucken.   

Aktuelle Einblicke in die Burg-Geschichte

599 Jahre ist es her, seit Landgraf Ludwig I. von Hessen (1402-1458) den Bau einer Burg im nordöstlichen Zipfel seiner Herrschaft befahl. Bis heute ist das spätmittelalterliche Flair hier spürbar, auch wenn mit der Einrichtung der Jugendburg seit 1920 ein neuer Geist in die alten Gemäuer eingezogen ist. Mit aktuellen Forschungen zur Geschichte der Burg seit dem 15. Jahrhundert befasst sich ein Symposium, das am 20. März 2014 von 10 bis 17 Uhr im undefinedArchiv der deutschen Jugendbewegung stattfindet. In vergleichender Perspektive werden Aspekte der Burgenforschung und biographische Zugänge vorgestellt. Zudem geht es um die Einbindung der Ludwigsteiner Amtsinhaber und Pächter in das Adelsumfeld, um die Verbindungen zum Eichsfeld und zur Stadt Eschwege. Schließlich kommen die Ökonomie des Domänengutes und die bauliche Entwicklung auf dem Burggelände zur Sprache. Interessierte sind herzlich eingeladen.  

Erster Weltkrieg und Jugendbewegung 

Der Beginn des Ersten Weltkriegs 1914 markierte für die ersten Wandervogel-Jahrgänge, die sich seit etwa 1900 in vielen Städten als Gruppen und Vereine organisiert hatten, eine Zeitenwende. Als Gegenbewegung zu Militarismus und Moderne hatte der Wandervogel vielen eine vorübergehende Auszeit in eigenen Jugendreichen verschafft. Diesen Sonderwelten machte der Erste Weltkrieg ein jähes Ende. Gemeinsam präsentieren die Archive in Nordhessen, darunter auch das Archiv der deutschen Jugendbewegung, eine Auswahl an relevanten undefinedBeständen - oft wenig bekannte Nachlässe und Sammlungen - zum Ersten Weltkrieg. Rechtzeitig zur bevorstehenden Hochphase an Gedenkveranstaltungen wird hier ein Beitrag für die Forschung und eine interessierte Öffentlichkeit geleistet.  

Ein Jahr auf der Burg

Ein Jahr Freiwilligendienst auf der Jugendburg Ludwigstein – das bedeutet: Viel Spaß beim gemeinsamen Leben auf dem Ziviflur, Erfahrungen mit den unterschiedlichsten Gästegruppen, das einmalige Flair auf dem Burgberg, jeden Tag neue Erlebnisse, die bereichern. Acht Stellen als Bundesfreiwillige sowie im ökologischen und im Denkmalpflege-Jahr werden zum August und September auf der Burg besetzt. Zwölf spannende und erlebnisreiche Monate warten auf diejenigen, die vor der Ausbildung oder dem Studium einen sozialen Dienst verrichten möchten. Nähere Informationen zu den Stellen gibt es undefinedhier

Neue Lehrgänge der Ludwigsteiner Werkgilde

Ledertaschen fertigen oder Messer und Bögen bauen – dies alles und mehr bieten die Ludwigsteiner Werkgilde. Sie wendet sich an jeden handwerklich Interessierten und die Lehrgänge können von Einzelnen, aber auch von Gruppen gebucht werden und finden grundsätzlich an Wochenenden statt. Die Materialkosten sind abhängig von dem zu fertigenden Werkstück – für eine große Ledertasche zum Beispiel braucht man natürlich mehr Leder als für einen kleinen Beutel. Dafür werden alle benötigten Werkzeuge zur Verfügung gestellt. Weitere Informationen zu den Terminen, den Unterbringungsmöglichkeiten und den Kosten der Lehrgänge finden sich auf den Seiten der undefinedJugendbildungsstätte. Es ist selbstverständlich möglich, weitere Termine (auch an Werktagen) individuell mit dem Gildenmeister über die Jugendbildungsstätte zu vereinbaren. 

Den Menschen das Leben verschönen

Gästen eine schöne Zeit bieten, sie umsorgen, betreuen und stets neue Herausforderungen meistern – dies und viel mehr bietet der Beruf der Hauswirtschafterin. Zum Spätsommer 2014 stellt die Jugendburg Ludwigstein Auszubildende für diese spannende und vielseitige Beschäftigung ein. Bewerberinnen sollten einen guten Hauptschulabschluss, Freude am Umgang mit Menschen, ein offenes Wesen und Spaß am Service mitbringen. Sie erhalten dafür eine umfassende Ausbildung in einem einmaligen Arbeitsumfeld sowie die Möglichkeit, einen kreativen Beruf mit hervorragenden Weiterbildungsmöglichkeiten, zum Beispiel zur Hauswirtschaftsleiterin oder -meisterin, zu erlernen. Informationen zu Ausbildung und Bewerbung gibt es undefinedhier

Jahresrückblick – Das Meißnerjahr im Archiv

Fast 900 Besucher, mehr als 600 Fotoaufträge und 300 schriftliche Auskünfte, dazu viele wissenschaftliche Benutzer und etliche Seminargruppen –  im zurückliegenden Jahr nahmen besonders viele Interessierte das undefinedArchiv der deutschen Jugendbewegung in Anspruch. Vor allem Journalisten und Medienredaktionen fragten authentisches Material rings um den historischen Meißnertag im Oktober 2013 an. Mit Zeitschriftenbeiträgen, Archiv- und Ausstellungsführungen sowie Vorträgen inner- und außerhalb der Burg setzte das Archiv ganz auf den Schwerpunkt Öffentlichkeitsarbeit und nahm die Gelegenheit wahr, seine besonderen Kompetenzen beim Kernthema "Aufbruch der Jugend" darzustellen. Wer das noch einmal umfassend erleben möchte, kann noch bis zum 19. Januar 2014 die entsprechende Ausstellung im undefinedGermanischen Nationalmuseum Nürnberg ansehen.

Neues aus dem Dritten Ring

Pünktlich kurz vor Weihnachten traf eine gute Nachricht vom Kasseler Regierungspräsidium auf der Jugendburg Ludwigstein ein. Mit jeweils rund 30.000,- Euro fördern das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend sowie das Land Hessen die Ausstattung des undefinedEnno-Narten-Baus – Deutschlands größtem Strohballenhaus. Weitere rund 30.000,- Euro bringt die Burg an Eigenmitteln auf, um unter anderem den Saal mit Tischen und Stühlen auszurüsten. Hinzu kommen die Ausstattungen für die Bauhütten- und die Schüler-Werkstatt, den Mehrzweckraum sowie die Zelterküche. In den kommenden Wochen und Monaten wird eifrg eingerichtet werden, damit der Neubau noch attraktiver für die Gäste der Burg wird. 

Fachangestellte/r für das Archiv gesucht

Im Rahmen des durch die Deutsche Forschungs-Gesellschaft geförderten Projektes "Erschließung und Digitalisierung des Fotografen-Nachlasses Julius Groß" ist im Archiv der deutschen Jugendbewegung zum 1. Mai 2014 die Stelle der/des Fachangestellten für die Dauer von zehn Monaten wieder zu besetzen. Der Aufgabenbereich besteht unter anderem darin, den inhaltlich und qualitativ hochwertigen Nachlass des Berliner Wandervogel-Fotografen Julius Groß zu bearbeiten. Bewerber sollten eine Ausbildung zur/m Fachangestellte/n für Medien oder eine vergleichbare Ausbildung vorweisen können. Nähere Informationen gibt es undefinedhier

Wissenschaftsbrücke Ruhrgebiet – Ludwigstein

Mit einer Exkursion zum Lern- und Wissenschaftsstandort Jugendburg Ludwigstein startete Ende November eine neue Arbeitskooperation zwischen unserer nordhessischen Feste an der Werra und der Technischen Universität Dortmund. Rund 60 Studierende der Erziehungswissenschaften waren mit dem Bus angereist, um im Rotationsverfahren drei Arbeitsgruppen zum Thema Jugend und Jugendkultur zu durchlaufen. Ein Kurzbericht und Bilder zu dem gelungenen Auftakt einer Zusammenarbeit finden sich auf dem undefinedBlog der Jugendbildungsstätte.  

Besuch auf der Leuchtenburg

Ein Betriebsausflug zur thüringischen Leuchtenburg bildete kürzlich für die undefinedArchivmitarbeiter den Abschluss des Meißnerjahrs. Auf der Burg ist noch bis in das nächste Jahr eine überwiegend auf dem Ludwigsteiner Nachlass von Julius Groß basierende Fotoausstellung über Friedrich Muck-Lamberty zu sehen. Muck war ein inmitten von Jugendbewegung und Lebensreform agitierender barfüßiger Prophet der 1920er Jahre, den es mit seinen Anhängern, der „Neuen Schar", auf die Leuchtenburg gezogen hatte. Neben der Jugendbewegung ist die Wirtschafts- und Kulturgeschichte des Porzellans das eigentliche Thema der Feste. Die Leiterin der Leuchtenburg-Stiftung, Dr. Ulrike Kaiser, gab zudem einen Einblick in die umfangreichen Baumaßnahmen, welche die Burg schon jetzt zu einem Publikationsmagneten im Jenaer Umland machen.  

Meißner 2013 – Neues aus dem Dritten Ring

Wie war das bei den Meißnergedenkfeiern 1963, 1988 und in diesem Jahr? Mit welchen Fragen beschäftigte sich die Jugend, worum drehten sich die Gespräche, Gedanken und Lieder? Einer, der es wissen muss, ist Lothar Meiß. Auf dem undefinedBlog der Jugendbildungsstätte schildert er seine Eindrücke der Reden – von Helmut Gollwitzers Aufruf zur Demokratie im Jahr 1963 über die großen Themen „soziale Gerechtigkeit“ und „Umweltschutz“ 1988 bis zu den Erlebnissen des diesjährigen Lagers am Hohen Meißner. Ein sehr persönlicher, beeindruckender und lesenswerter Bericht über drei Meißnerlager. 

Hauswirtschafterin – ein spannender Beruf

Vielseitig, spannend und immer wieder voller neuer Herausforderungen ist der Beruf der Hauswirtschafterin. Man kann kreativ und eigenverantwortlich arbeiten und als Gastgeber dafür sorgen, dass die Gäste eine schöne Zeit haben. Zudem bietet die Arbeit hervorragende Weiterbildungsmöglichkeiten, zum Beispiel zur Hauswirtschaftsleiterin. Die Jugendburg Ludwigstein stellt zum Spätsommer 2014 Auszubildende in diesem Berufsfeld ein. Voraussetzung ist neben einem guten Hauptschulabschluss Offenheit und Spaß am Service. undefinedHier können sich Interessenten einen kleinen Eindruck von der Ausbildung verschaffen.  

Ein Wochenende auf der Burg

Tagen, feiern, diskutieren oder einfach nur die Seele baumeln lassen – dies und noch viel mehr ist auf der Jugendburg Ludwigstein möglich. Für das kommende Jahr sind noch einige Termine frei, die sich besonders für größere Gruppen wie Chöre, Orchester oder Sportvereine eignen. Sowohl im Winter, zum Beispiel vom 7. bis 9. Februar oder vom 21. bis 23. März, als auch im Sommer – etwa vom 22. bis 24. August, sind noch Belegungen möglich. Auch für längere Aufenthalte, zum Beispiel für Seminare oder Freizeiten während der Sommerferien, sind noch Kapazitäten frei. Gerne gibt das undefinedBurgbüro Auskunft über die verschiedenen Arrangements.
 

Jugendkultur im Fokus

Jugendkulturen prägen das Gesicht einer Generation. Ob Wandervogel oder Punk, Mundorgel oder Krautrock – in Habitus, Musikgeschmack und Gemeinschaftsformen drücken sich, meist in Abgrenzung von der Erwachsenenwelt, spezifische, gesellschaftsprägende Lebensstile aus. Wie die Überreste dieser Phänomene einer historischen Forschung zugänglich gemacht werden können und welche Rolle Archive dabei spielen, ist während der diesjährigen Archivtagung von einem rund vierzigköpfigen Fachpublikum zwei Tage lang intensiv entlang höchst anregender Vorträge diskutiert worden. Das undefinedArchiv der deutschen Jugendbewegung will sich künftig stärker für die Bandbreite jüngerer Jugendkulturen seit den 1960er Jahren öffnen.  

Kerzenduft und Lichterglanz

Krippen und Kunsthandwerk in historischen Räumen, Musik und Gebäck im gemütlichen Speisesaal mit Blick über die Werra, Reibekuchen, Bratwurst und Glühwein im weihnachtlich geschmückten Burghof: Kaum ein anderer Ort der Region bietet sich für einen stimmungsvollen Adventsmarkt so an wie die Jugendburg Ludwigstein. Auch in diesem Jahr setzen die Mitglieder des Arbeitskreises undefinedEuropäische Jugendwochen alles daran, den Besuchern am 7. und 8. Dezember ein unvergessliches, vorweihnachtliches Schmankerl zu präsentieren. Mehr als 40 Kunsthandwerker, Künstler und Aussteller bieten alles rund um die Adventszeit, das Weihnachtsfest und die kalten Wintertage an und lassen sich bei ihrer Handwerkskunst über die Schulter schauen. Wie in jedem Jahr fährt ein kostenfreier Pendelbus vom Parkplatz an der B27 zur Burg. Der Gesamterlös des Marktes kommt dem Arbeitskreis Europäische Jugendwoche zu Gute.  

Sozialminister Stefan Grüttner zu den Vorwürfen Jugendburg Ludwigstein:
„Vertreter der Burg haben Vorwürfe entkräftet - Landesmittel wieder freigegeben“


Angesichts der mit den Vertretern der Jugendbildungsstätte Ludwigstein gGmbH, der Stiftung und der Burgherberge Jugendburg Ludwigstein geführten Gespräche und den von Seiten der Burg vorgelegten detaillierten Gegendarstellungen und Einschätzungen teilte der Hessische Sozialminister Stefan Grüttner am Donnerstag mit, dass die Burg auch unter Einholung externer Auskünfte über verschiedene Bünde überzeugend darlegen konnte, dass eine „rechte Milieubildung“ weder befördert noch toleriert werde. Darüber hinaus hätten die Gremien der Jugendburg Ludwigstein Schritte eingeleitet, um die eindeutige Abgrenzung zu rechten Tendenzen zu untermauern und für eine noch stärkere Sensibilisierung für das Thema zu sorgen, so Grüttner. Die aktuell beantragte Mitgliedschaft im „Beratungsnetzwerk Hessen und Mobile Intervention gegen Rechtsextremismus“ oder die Einrichtung eines gemeinsamen Arbeitskreises von Kritikern und Befürwortern der Burg seien Vertrauen schaffende Maßnahmen, so Grüttner weiter. Zusätzlich hat sich die Vereinigung Jugendburg Ludwigstein aus sich heraus auf ihrer Mitgliederversammlung dazu entschlossen, für die nächsten zwölf Monate die Burg keinen Bünden zur Verfügung zu stellen. Dieser Zeitraum soll zur Neudefinition des Begegnungsortes genutzt werden und ein tragfähiges Konzept über den Zugang der Bünde zur Burg erarbeitet werden.

 

Das Hessische Sozialministerium ist deshalb zu dem Schluss gekommen, dass die Landesmittel für die Einrichtung wieder freigegeben werden. Grüttner betonte aber auch, dass es bei derart erheblichen Vorwürfen, die im Raum standen, geboten war, bis zur Klärung die Mittel einzufrieren. „Der Schutz der Kinder und Jugendlichen, die die Burg Ludwigstein besuchen, ist die oberste Richtschnur, an der wir uns orientieren“, so der Minister. Aus diesem Grund werde das Hessische Sozialministerium die weitere Entwicklung aufmerksam verfolgen, so der Minister abschließend.

 

 


Einschnitt auf Burg Ludwigstein

Von Seiten der überregionalen Presse sowie von verschiedenen Bünden wird der Burg Ludwigstein eine mangelnde Distanz nach „rechts“ vorgeworfen.

 

Die negative Berichterstattung der vergangenen zwei Wochen hat für die Burg bis jetzt bereits einen schwerwiegenden Imageschaden zur Folge. Der Burgbetrieb ist in dieser Situation in seinem Fortbestand gefährdet.

 

Als Reaktion auf diese Entwicklung hat sich der Stiftungsvorstand der Burg im Vorfeld der offiziellen Mitgliederversammlung der Vereinigung Jugendburg Ludwigstein (VJL) an diesem Wochenende zu einem drastischen Schritt entschlossen: Ab sofort wird die Jugendburg Ludwigstein den Bünden­
- zunächst für die kommenden 12 Monate - als Begegnungsstätte nicht mehr zur Verfügung stehen.

 

Dies bedeutet im Einzelnen:

  • Die Institutionen der Burg - die VJL, die Jugendbildungsstätte und die Stiftung - werden keine überbündischen Veranstaltungen organisieren.

  • Es werden demnach ebenfalls keine Arbeitseinsätze und Bauhütten stattfinden.

  • Raumpatenschaften werden ausgesetzt.

  • Die Burg wird nicht als Ort für Veranstaltungen und Burgbelegungen der Jugendbewegung zur Verfügung stehen.

  • Besucher in Kluft sind in den nächsten 12 Monaten auf der Burg nicht willkommen.

Wir bitten alle, diesen Beschluss zu respektieren.

 

Um weiteren Schaden für die Burg abzuwenden, sind die auf der Burg engagierten Bünde aufgerufen, ihren Konflikt um die Jugendburg Ludwigstein zu klären und beizulegen. Sie sollen einvernehmlich festlegen, unter welchen Voraussetzungen die Burg Ludwigstein auch in Zukunft wieder die Begegnungsstätte der Jugendbewegung sein kann.

 

Eine erste Initiative dazu ist von Seiten der Deutschen Waldjugend e. V. und dem Bund der Pfadfinderinnen und Pfadfinder e. V. in Form eines Antrages auf der offiziellen Mitgliederversammlung der VJL gestartet worden. Gemäß des Antrags ist der Vorstand der VJL aufgefordert, einen zielgerichteten, transparenten und ergebnisoffenen Dialog zwischen den die Burg tragenden Bünden zu initiieren. Der Antrag ist von den Mitgliedern der VJL angenommen worden und in voller Länge auf der Website der Burg unter „undefinedVJL“ veröffentlicht.

 

Die Arbeit der Jugendburg Ludwigstein basiert auf der grundlegenden Einsicht, dass demokratiefeindlichen Entwicklungen vor allem gelebte Demokratie und zivilgesellschaftliches Engagement entgegenwirken. Für extremistisches Gedankengut ist auf der Burg kein Platz.


Der Stiftungsvorstand der Jugendburg Ludwigstein

 

2. November 2013

 

Eva Eisenträger   Roland Lentz   Alexander Liebig   Jörg Zimmer

 

 

 

 

Meißner 2013 – Neues aus dem Dritten Ring

Die Ludwigsteiner Meißnerwochen lockten um die tausend Gäste auf die Burg. Den Löwenanteil davon stellten drei Jugendlager, die auf dem Weg zum Hohen Meißner ihre Nachtlager auf den Zeltplätzen der Burg aufschlugen. Aber auch die zahlreichen Vorträge, Ausstellungen, Workshops und natürlich der Markt der Jugendbewegung erfreuten sich des interessierten Publikums und es gab keine Nacht, in der nicht bis tief hinein gesungen oder diskutiert wurde. Die konkreten Ergebnisse dieser Bildungsoffensive zu hundert Jahren Meißnerformel werden wir im November veröffentlichen. Einen Vorgeschmack bieten bis dahin Bericht und Bilderleiste auf dem undefinedBlog der Jugendbildungsstätte

Ludwigstein goes Nürnberg

Mit mehr als 180 Exponaten aus den Beständen des undefinedArchivs auf Burg Ludwigstein wartet die Ausstellung "Aufbruch der Jugend. Deutsche Jugendbewegung zwischen Selbstbestimmung und Verführung" im undefinedGermanischen Nationalmuseum auf. Noch bis zum 19. Januar 2014 geht es auf mehr als 1.000 Quadratmetern um die Anfänge der Jugendbewegung in den Jahrzehnten um 1913. Die Sachkultur der Wandervögel und der bündischen Jugend – von der Fahne bis zum Fotoalbum, von der Meißner-1913-Festpostkarte bis zur Jungenschaftsjacke – steht im Mittelpunkt der ästhetisch und inhaltlich eindrucksvollen Schau. Der Katalog zur Ausstellung ist für 33,- Euro im Buchhandel und für 25,- Euro im Germanischen Nationalmuseum zu erwerben.

Ein Viertel-Jahrhundert dabei

Sie hat eine ganze Ära in der Hauswirtschaft geprägt – am 1. November feiert Ingrid Becker ihr 25-jähriges Dienstjubiläum auf der Jugendburg Ludwigstein. 1988 begann Ingrid Becker ihre Tätigkeit als Ausbildungsleiterin und stellvertretende Hauswirtschaftsleiterin, am 1. August 1990 übernahm sie dann die Führung der Hauswirtschaft. Seitdem hat sie rund 40 Auszubildende erfolgreich durch Lehre und abschließende Prüfung geführt. Etwa 4600 Mal – so hat sie es einmal grob überschlagen – hat sie in ihrer Zeit den Burgberg erklommen. Seit Anfang Dezember 2011 genießt Ingrid Becker bereits die Ruhephase ihrer Altersteilzeit – wobei ihre Enkeltöchter dafür sorgen, dass diese Phase nicht zu ruhig wird.

Die Neuen sind da

Sie heißen Lea, Friederike, Fynn, Lukas, Jonas, Torben (Foto), Klaas und Markus: Seit Mitte Oktober ist die neue Generation der Freiwilligen auf der Jugendburg Ludwigstein vollzählig. Zwei Denkmalschützer, fünf Bundesfreiwillige und eine Helferin im Ökologischen Jahr unterstützen bis zum Sommer 2014 das Burgteam bei ganz vielfältigen Aufgaben. Neben der Betreuung der Gäste kümmern sie sich darum, dass die Burg mit ihren Außenanlagen in Schuss bleibt. Hilfe erhalten sie dabei von drei Praktikanten, die so ebenfalls spannende Einblicke in das Burgleben erhalten. Wer auch einen freiwilligen Dienst auf der Burg versehen möchte, sollte sich mit seiner Bewerbung beeilen – die Plätze sind heiß begehrt. Informationen gibt es undefinedhier.

Meißner 2013 – Neues aus dem Dritten Ring

Bald ist es soweit! Die Ludwigsteiner Meißnerwochen beginnen am Samstag, 28. September 2013, und enden mit der Meißnernacht am 13. Oktober. Während dieser Zeit steht die Burg ganz im Zeichen der 100-jährigen Wiederkehr des Freideutschen Jugendtags von 1913 auf dem Hohen Meißner. Alle, die im Zusammenhang mit den Meißnerfeierlichkeiten an Begegnung und Austausch Interesse haben, sind herzlich eingeladen, sich auf der Burg mit Bett oder Zelt einzubuchen und das von der Jugendbildungsstätte koordinierte undefinedProgramm mitzugestalten. Parallel lagern tausende Jugendliche unmittelbar am Meißner, um sich als Jugendbünde ihrerseits zur Meißnerformel zu bekennen. Vor uns steht ein lebendiger Herbst – willkommen zum Jubiläum im Meißnerland!

Auf dem X5 H unterwegs

Er führt am blauen Band der Werra entlang zu historischen Gemäuern, ist durchaus anspruchsvoll und seit Kurzem offiziell für Wanderer frei gegeben: der Werra-Burgen-Steig. Schon seit einigen Wochen weist ein Hinweisschild unterhalb der Jugendburg Ludwigstein darauf hin, dass die Wappenfeste des Kreises eines der Ziele auf der Strecke ist, die von Hann. Münden bis zur Tannenburg reicht. Ende August besuchten Burgwart Selmar Sechtling, Büroleiterin Nicole Demmer und Lina Theune, Auszubildende zur Kauffrau für Bürokommunikation, die Eröffnung des Wanderweges, auf dem Wanderer auch auf der Jugendburg Ludwigstein Station machen können. Buchungen nimmt das Burgbüro gerne unter 05542-501710 oder unter undefinedinfo(at)burgludwigstein(dot)de entgegen. Parallel zur Eröffnung ist ein praktischer Leporello entstanden – eine wasserfeste Wanderkarte in kompakter Form – der am undefinedBurgkiosk für 6,95€ erhältlich ist.

Großzügige Werkzeugspende von Metabo

Wenn auf der Jugendburg Ludwigstein künftig mit Winkelschleifer und Säbelsäge gearbeitet werden muss, ist das kein Problem mehr. Dank einer großzügigen Spende der Firma Metabo verfügt Technikchef Mario Groß nun für seine Werkstatt über die entsprechenden Geräte im Wert von rund 1000,-Euro. Möglich gemacht hat dies Markus Rein, Außendienstmitarbeiter des Unternehmens. Bereits im Frühsommer unterstützte Metabo ein Treffen von Wandergesellen des Schmiedehandwerks auf der Burg. Während der undefinedspannenden Tage wurden unter anderem Geländer, Fenstergitter, Kerzenständer und Rosenbögen gefertigt – und es entstand bei Markus Rein der Entschluss, den Ludwigstein mit einem Winkelschleifer und einer Säbelsäge zu unterstützen. Dafür ein herzliches Dankeschön.

Thea ist die Neue im Archiv

Seit Anfang September verstärkt die erste Bundesfreiwillige das Archivteam bei seiner Arbeit. Thea Geißler aus Lindewerra hat sich nach dem Fachabitur im Mai für dieses Engagement entschieden. Der Jugendbewegung und der Burg Ludwigstein fühlt sich die Pfadfinderin vom Stamm „Witta“ der DPSG aus Witzenhausen schon lange verbunden. Die historische Arbeit am Erinnerungsort zu unterstützen lag ihr daher nicht fern. Ob Akten in Archivkartons umbetten, Aktenbestellungen für Benutzer aus dem Magazin holen und zurückbringen oder Mitwirkung bei der Retrokonversion alter Karteien: in zehn Tagen hat Thea Geißler schon sehr viel von der Bandbreite undefinedarchivischer Tätigkeiten kennengelernt und bereut ihren Entschluss nicht.

Iphigenie auf Praxis – Bundespreis für die Burg

Im Rahmen des bundesweiten Innovationswettbewerbs „Ausgezeichnete Orte im Land der Ideen 2013/14“ setzte sich die Jugendbildungsstätte Ludwigstein beim Thema „Ideen finden Stadt“ in der Kategorie „Bildung und Jugend“ durch. Prämiert werden Ideen und Projekte, die Lösungen für die Herausforderungen der Städte und Regionen von morgen bereithalten. Mit „undefinedIphigenie auf Praxis – Jugendbildung für Flüchtlinge und Pfadfinder“ liefert die Jugendburg dabei laut Jury „...eine Lösung auf die Frage, wie junge Flüchtlinge erste Kontakte in ihrer neuen Heimat knüpfen können“. Am 2. Oktober 2013 ab 15 Uhr wird das Projekt republikweit als „Ausgezeichneter Ort“ im Rahmen der Ludwigsteiner Meißnerwochen vorgestellt. Mehr zur Auszeichnung findet sich undefinedhier, ein aktueller Projektbericht steht auf dem undefinedJubi-Blog.

Von der Lahn an die Werra

Der Reisebus war bis auf den letzten Platz gefüllt, als die Belegschaft des Hessischen Staatsarchivs Marburg an einem der letzten warmen Augusttage ihren Betriebsausflug zur Burg Ludwigstein antrat. Hier erwarteten sie die Mitarbeiterinnen der „Außenstelle“ undefinedArchiv der deutschen Jugendbewegung mit einem abwechslungsreichen Programm. Nach facettenreicher Burgbesichtigung und einem leckeren Mittagsbuffet im Meißnersaal ging es zu Fuß auf die Burg Hanstein. Wer nicht wandern wollte, erkundete das Tropengewächshaus in Witzenhausen oder vergnügte sich bei einer Kanutour zwischen Wahlhausen und Werleshausen auf der Werra. Vollauf zufrieden trat man nach dem Kaffee unterhalb des Hansteins die Rückreise an die Lahn an.

Meißner 2013 – Neues aus dem Dritten Ring

Akkuschrauber und Flex, Maurerkellen und Eimer waren Anfang August wieder heiß begehrt auf der Jugendburg Ludwigstein. Rund 50 ehrenamtliche Helfer hatten sich eingefunden, um an der Burg Renovierungs- und Verschönerungsarbeiten vorzunehmen. Allenthalben wurde gehämmert, geschrubbt und geschraubt. Das Ergebnis kann sich sehen lassen: Unter anderem wurde der Kühlcontainer ebenso gestrichen wie sämtliche Geländer. Der Putz am Enno-Narten-Bau erhielt eine Auffrischung. Selbstverständlich kamen zum Feierabend auch Singerunden und gemütliche Gespräche nicht zu kurz. Einen ausführlichen Bericht über die Sommerbauhütte gibt es undefinedhier.

Schatten der Jugendbewegung aufarbeiten

Mit zwei aktuellen Veröffentlichungen dokumentiert der an die Jugendbildungsstätte Ludwigstein angegliederte Arbeitskreis „Schatten der Jugendbewegung“ seine Aufarbeitungs- und Präventionsaktivität. In der Schriftenreihe des Mindener Kreises bietet Annemarie Selzer einen Blick in Geschichte und Gegenwart des sexuellen Missbrauchs in Gruppen der Jugendbewegung. Der Beitrag ist undefinedhier nachzulesen. In einem Zeitungsbeitrag nimmt Sven Reiß ein Gerichtsurteil zum Anlass, sich den milieubedingten Ursachen dieser Problematik zu widmen. Der taz-Artikel kann undefinedhier eingesehen werden.

History Caching – Ein Schulklassenprogramm

Der 1961 unterhalb der Jugendburg Ludwigstein angelegte Kriegsopferfriedhof ist eine Sammelgrabstätte für nahezu 300 in den letzten Wochen des Zweiten Weltkriegs ums Leben gekommene Menschen. Nach dem Willen des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge fanden hier Wehrmachtsangehörige, Zivilisten, Zwangsarbeiter und Gestapo-Opfer ihre letzte Ruhe. Sechs exemplarische Einzelschicksale sind jetzt für Schulklassen und Jugendgruppen im Rahmen einer GPS-gestützten Spurensuche nachzuverfolgen. Eindrücke und Fotos des von Volksbund und Jugendbildungsstätte gemeinsam entwickelten und gern gebuchten Programms gibt es auf dem undefinedJubiBlog.

Seit 25 Jahren auf der Burg – Martina Türk feiert Dienstjubiläum

Sie ist einer der guten Geister auf der Jugendburg Ludwigstein. Seit 25 Jahren sorgt Martina Türk dafür, dass sich die Gäste rundum wohl fühlen. Kurz nach ihrer Ausbildung begann die Hauswirtschafterin im August 1988 ihren Dienst auf der Burg und ist seitdem aus dem Team nicht mehr wegzudenken. Ob in der Küche oder im Reinigungsteam, stets hat sie ein offenes Ohr für die Besucher. Für dieses Engagement ehrten die Mitarbeiter rund um Burgwart Selmar Sechtling die Oberriederin mit einer kleinen Feierstunde und Präsenten. Wer sich auch einmal vom Team der Jugendburg Ludwigstein verwöhnen lassen möchte, kann hier unter anderem nach freien Terminen fragen.

Sammeln - erschließen – vernetzen:
Archivtagung mit fachlichem Schwerpunkt

Wie kommen Jugendkulturen und soziale Bewegungen ins Archiv? Für die Geschichte des Wandervogels, der bündischen Jugend und der Jugendbewegung überhaupt ist die undefinedLudwigsteiner Dokumentensammlung seit 90 Jahren gut gerüstet. Aber seit den 1960er-Jahren hat sich vieles geändert: gesellschaftlich, sozial und in den Jugendbünden selbst. Das hat Auswirkungen auf die Archive, aus denen später einmal „Geschichte“ geschrieben werden soll. Das Archiv der Jugendbewegung lädt FachkollegInnen, WissenschaftlerInnen und alle Interessierten herzlich ein, gemeinsam am 25. und 26. Oktober 2013 darüber nachzudenken, was und wie das Archiv im Kontext mit benachbarten Einrichtungen künftig sammeln soll.

Jugendbildungsstätte beim WeToo-Festival in Witzenhausen

Nach der erfolgreichen Premiere im letzten Jahr gehörte die Jugendbildungsstätte Ludwigstein auch 2013 zu den Mitorganisatoren des Witzenhäuser „WeToo-Festivals für Toleranz und Vielfalt“. Mit Workshops, Sprachkursen, Infoständen, Vorträgen und Kinofilmen präsentierten die aus mehr als 100 Nationen stammenden Bürger der kleinen Universitätsstadt ein Wochenende lang ihr weltumspannendes Herkunftsspektrum. Die Angebote der Jugendbildungsstätte umfassten dabei eine Spurensuche zum jüdischen Witzenhausen, die Live-Schaltung des Festivalgeschehens mit Rundfunk Meißner und ein Theaterstück zur rechtsextremen Jugendszene. Eindrücke vermitteln ein undefinedPresseartikel und der undefinedRadiobeitrag über das Theaterstück.

Meißner 2013 – Neues aus dem Dritten Ring

Frankfurter Studenten der Erziehungswissenschaft besuchten Ende Juni die Jugendburg Ludwigstein, um sich anlässlich des hundertjährigen Meißnerjubiläums in diesem Jahr mit den spannenden Themen Jugendbewegung und Reformpädagogik zu beschäftigen. Ihre zwischen Zelterküche im Enno-Narten-Bau, Burgruine Hanstein und Archiv der deutschen Jugendbewegung gewonnenen Eindrücke haben sie auf dem undefinedneuen Blog der Jugendbildungsstätte in Worte gefasst. Interessenten für die Archivwerkstatt „Hoher Meißner“ finden undefinedhier alle Informationen.

Die Burg im Herbst genießen

Wenn sich die Wälder bunt färben, dann ist genau die richtige Zeit, um die Jugendburg Ludwigstein als Start- und Zielpunkt für ausgedehnte Rad- und Wandertouren zu nutzen und Urlaub im Werratal zu verbringen. Für Buchungen von Oktober bis Dezember unter der Woche hat das Team der Burg ein besonderes Paket zusammengestellt: Neben vier Übernachtungen im Familienzimmer enthält das Angebot Vollverpflegung mit reichhaltigem Frühstücksbuffet, Mittagessen oder alternativ Wanderbrot, Kaffee/Kakao und Kuchen am Nachmittag, Abendbuffet (auf Wunsch warm), ganztägig Tee und Wasser zur Selbstbedienung sowie freie Schwimmbadnutzung. Dazu gibt es einen Willkommenstrunk, eine Burgralley sowie Lagerfeuer mit Stockbrot. Erwachsene zahlen für das Paket 136,-Euro, Kinder ab sieben Jahre und Jugendliche 110,- Euro und Kinder von vier bis sechs Jahren 60,-Euro. Gegen Aufpreis ist montags eine Burgführung zubuchbar. Weitere Informationen über das Angebot für Kurzentschlossene gibt es undefinedhier.

27 Mädchen auf Kanu- und Survivaltour

Aktionsreiche Tage verlebte kürzlich eine reine Mädchenklasse der Hildesheimer Marienschule auf und rund um den Burgberg. Nachdem sie die Burg ausgiebig erkundet und danach ein Überlebenstraining in den nordhessischen Wäldern absolviert hatten, stand als Höhepunkt eine Kanutour auf dem Programm. Zwölf Kilometer bewältigten die Mädchen auf der Werra. Amy, Magdalena, Sabrina, Jessica und Michaela hielten ihre Eindrücke undefinedhier fest.

Historische Jubiläen – Das Thema des Hessischen Archivtages

Etwas weniger populär als Hessentag und Weltkulturerbe, dafür aber inhaltlich dicht mit dem 1100-jährigen Jubiläum der Stadt Kassel verbunden, fand in diesem Jahr der Hessische Archivtag unter dem Motto „Archive und Jubiläen" in Kassel statt. Ausgerichtet wurde er von der Arbeitsgemeinschaft Archive in Nordhessen, in dem sich das undefinedArchiv der deutschen Jugendbewegung seit vielen Jahren engagiert. Historische Jubiläen sind für Dokumentensammlungen gleich welcher Sparte immer Herausforderung und Chance zugleich – das wurde in den Redebeiträgen der Archivarinnen und Archivare aus ganz Hessen deutlich. Und das gilt fraglos auch für den Ludwigstein und das im Herbst bevorstehende  hundertjährige Jubiläum des Meißnertages.

Grenzerfahrungen mit History Trekking

Wie ging es damals zu an der deutsch-deutschen Grenze? Rund um diese Frage drehte sich der Besuch von rund 60 Schülerinnen und Schülern der Jahn-Schule in Hünfeld bei Fulda. Bei sonnigem Wetter erkundeten sie das Werratal. Erste Station war eine Kanutour auf der Werra, während der sie dem ehemaligen Todesstreifen auf der Flussmitte folgten. Anstrengend wurde dann die Bergetappe zum Grenzmuseum Schifflersgrund per Fahrrad, wo sie unter anderem den ehemaligen Grenzstreifen besichtigten. Garniert mit eindrucksvollen Fotos steht der Bericht von Paula und Moritz undefinedhier zum Nachlesen.

Meißner 2013 – Neues aus dem Dritten Ring

Einen Bogen samt Pfeilen selbst zu bauen klingt nach einer Monatsaufgabe, vor allem für Ungelernte. Die Jungen und Mädchen vom Ring junger Bünde Hessen spannen die Sehne ihrer Sport- oder Jagdwaffe aber bereits nach einem Wochenende. Zu verdanken haben sie das in erster Linie ihrem Gildenmeister Reinhard Rau, der sie mit Sachverstand und Fingerspitzengefühl zu diesem selbstgeschaffenen Produkt führte. Die erfolgreiche Werkarbeit ist aber auch ein Resultat der nahezu idealen Bedingungen. Mit Bauhüttenwerkstatt, Schulklassenbereich und Zelterküche verfügt die Jugendburg im Erdgeschoss des Enno-Narten-Baus über ein Ensemble, dessen Räume bald Heimat für weitere Werkgilden sein werden. Bilder des Kurses sowie die nächsten Termine für Werkgilden samt Anmeldemöglichkeit finden sich undefinedhier.

Unterwegs auf dem Werra-Burgen-Steig

18 Kilometer erstreckt sich der Abschnitt 2 des Werra-Burgen-Steigs mit einem beeindruckenden Zwischenstopp: der Jugendburg Ludwigstein. Seit kurzem gibt es auf einem offiziellen Wegweiser kurz unterhalb der Burg ausgiebige Informationen über den Wanderweg, der sich vom Weißbach bis zum Silberkopf erstreckt. Über Witzenhausen führt die Strecke bis Bad Sooden-Allendorf vorbei an zahlreichen reizvollen Zielen des Werralands. So geht der Weg unter anderem durch Kirschplantagen sowie Wacholder- und Kalkmagerrasen. Besonders schön ist der Zwei-Burgen-Blick sowie die herrliche Aussicht vom Ludwigstein aus. Nahezu mittig der Strecke liegend, bietet sich der Burgberg zudem als Rastgelegenheit an. Am Kiosk erhalten Wanderer Snacks, Kaffee, Kuchen und Getränke, um gestärkt den Weg fortzusetzen. Tipps für weitere attraktive Wanderziele gibt es undefinedhier.

Iphigenie auf Praxis – Junge Einwanderer zu Gast auf der Burg

Bei bestem Wetter lernte eine Eschweger Wohngruppe junger Afghanen, Iraker und Sudanesen die Jugendburg Ludwigstein samt Umgebung kennen. Die Anreise erfolgte sportlich über eine Kanutour auf der Werra mit Zwischenstop in Lindewerra. Ihr offizieller Aufenthaltsstatus als „unbegleitetete minderjährige Flüchtlinge“ macht deutlich, dass die jungen Männer schon als Kinder oder Jugendliche erfolgreich Grenzen überwinden mussten und so löste die Spurensuche zum „antifaschistischen Schutzwall“ allerhand Fragen aus. Nach erklommenem Burgberg und durch eine leckere Mahlzeit gestärkt, ging es im Rahmen einer sich anschließenden Burgführung auch ins Archiv der deutschen Jugendbewegung. Hier stieß die Wandlung Hans Paasches vom Kolonialoffizier zum Pazifisten vor allem bei den Afrikanern auf reges Interesse – Lange begutachteten sie die Bilder des Mannes, der auf Palmen klettert oder Vögel in einem vom Krieg zerstörten Dorf füttert. Der herzliche Abschied von der Burg wird aber keiner von Dauer sein; Eher ist es der Anfang eines gemeinsamen Projektes zu dem bald junge Pfadfinder aus Witzenhausen bei einem gemeinsamen Filmabend stoßen werden. Mehr Bilder der Kanuaktion und alles zum Hintergrund des vom Land Hessen unterstützten Projekts findet sich undefinedhier.

Spektakuläre Rettung der gefiederten Maskottchen

Die im Turm der Jugendburg Ludwigstein beheimateten Dohlen sind so etwas wie die heimlichen Wappentiere. Daher ist es nur selbstverständlich, dass diesem klugen und gewitzten Federvieh in Notlagen geholfen wird. So geschehen letztens, als einer der Vögel sich mit dem Flügel in einem Loch des Turms verhakte und weder vor noch zurück konnte. Aufmerksame Gäste informierten die Polizei, die widerum die Witzenhäuser Feuerwehr hinzuzog. Unter der Leitung von Wehrführer Claus Demandt retteten die neun Kameraden die Dohle mit einer dreiteiligen Schiebeleiter aus der großen Höhe und seilten sie vorsichtig in einem Korb ab. Zur Stärkung versorgten sie den Vogel mit ein paar leckeren Apfelstückchen, bevor er vor dem Burgtor bei bester Gesundheit in die Freiheit entlassen wurde. Ein großer Dank gilt Polizei und Feuerwehr, die der Dohle so schnell geholfen haben. Wer sich näher für das Thema Dohlen – übrigens die Vögel des Jahres 2013 – interessiert, erhält bei der undefinedJugendbildungsstätte eine Informationsbroschüre. 

Endspurt zur großen Ausstellung "Aufbruch der Jugend"

Im Germanischen Nationalmuseum Nürnberg und im Ludwigsteiner undefinedArchiv der deutschen Jugendbewegung laufen momentan die Vorbereitungen zur Austellung „Aufbruch der Jugend“ auf Hochtouren. Bis zur Eröffnung am 25. September muss alles stehen: von der Raum-Architektur über die Objekte, von denen viele von der Burg Ludwigstein kommen, bis zu den Begleittexten einschließlich Katalog. Im Detail sind etliche einzelne Schritte erforderlich, damit Besucherinnen und Besucher am Ende authentisch erleben können, wie sich ausgehend vom Wandervogel und dem Jugendfest auf dem Hohen Meißner 1913 eine ganze Bewegung in der jungen Generation ausbreitete.

Schauschmieden vor dem Enno!

Das ideale Wettter macht’s möglich. Seit ein paar Tagen klimpert und raucht es vor dem Enno-Narten-Bau. Wandergesellen des Schmiedehandwerks aus der ganzen Republik sowie aus der Schweiz und Dänemark geben sich ein Stelldichein auf der Jugendburg. Sie fertigen für den Ludwigstein Geländer, Fenstergitter, Kerzenständer und Rosenbögen. 

Am Samstag, dem 15. Juni, sind Neugierige und Interessierte zwischen 10 Uhr und 16.00 Uhr herzlich eingeladen, die vor dem Enno arbeitenden Wandergesellen bei ihrem öffentlichen Schauschmieden zu beobachten. Viel Wissenswertes gibt es über dieses uralte Handwerk zu erfahren – ein paar undefinederste Eindrücke hat Carsten für euch mit der Kamera festgehalten.

Meißner 2013 – Neues aus dem Dritten Ring

Der Enno-Narten-Bau hat seinen ersten Mieter. Ende Februar verließ die Jugendbildungsstätte nach 25 Jahren ihre Büroräume im Bilsteinbau, um im Obergeschoss des Strohballenhauses gute 90 Quadratmeter zu beziehen. Die Aufteilung ist so einfach wie bestechend: Seminarküche, Kopierraum und zwei Referentenbüros gruppieren sich um die Fred-Schmid-Bibliothek, den zentralen Seminarraum. Seit März fanden hier bereits eine Präventionsveranstaltung, ein Workshop für Jugendbewegungsforschung, die Stimmauszählung des Beräunertreffens sowie zahlreiche Besprechungen statt. Ein weiterer Raum der Jugendbildungsstätte befindet sich, räumlich getrennt, am Ende des Enno-Narten-Saals. Dort werden in Zukunft Jugendgruppen ihre Lieder aufnehmen oder Radiobeiträge für Rundfunk Meißner geschnitten. Dank der Prof.-Alfred-Schmid-Stiftung und der Max-Himmelheber-Stiftung verfügen alle Räume vom Parkettfußboden bis zur Deckenlampe über eine komplette Ausstattung. Und nicht zuletzt dient der „Jubi“ im Kellergeschoss auch noch ein großer Abstellraum zur Unterbringung ihrer Fahrräder und Zeltmaterialien. Wer noch nicht vor Ort war, findet undefinedhier ein paar Impressionen.

RingVorlesungen zur Jugendbewegung – Protest und Mythos

Unter dem Titel „Jugendbewegung – Protest und Mythos“ fanden die 17. und 18. RingVorlesungen als Kooperationsprojekt mit der Universität Kassel in einem klassischen Hörsaal statt. Zuerst sprach der aktiv mit dem Ludwigstein verbundene Prof. Dr. Jürgen Reulecke von der Uni Gießen über den Freideutschen Jugendtag im Oktober 1913 auf dem Hohen Meißner und die dortige Entdeckung des jugendlichen „Selbst“. Drei Wochen später stand das kulturelle Kapital der Jugendbewegung im Mittelpunkt. Prof. Dr. Markus Böggemann vom Kasseler Institut für Musik untersuchte die Tonkunst als Imaginationsmaschine und fragte retrospektiv „Wie klang die Jugendbewegung?”. Kurzeindrücke der Veranstaltungen und die Mitschnitte der Vorlesungen finden sich undefinedhier

Die zwei kommenden RingVorlesungen halten am 15. Mai Prof. Dr. Edith Glaser über „Studentische Jugend zwischen Siedlungen und Sonnwendfeiern“ und am 22. Mai Prof. Werner Thole zum Thema „Butjes, Rosenkavaliere und Industrieritter – Halbstarkenszenen im ersten Drittel des zwanzigsten Jahrhunderts“. Beginn ist jeweils um 16 Uhr im Hörsaal II der Diagonale 1 auf dem Campus Holländischer Platz der Uni Kassel.

Märchenhaftes zu Pfingsten

Grimm-Jahr 2013 – unter diesem märchenhaften Motto steht in diesem Jahr das traditionelle Pfingsttreffen der Vereinigung Jugendburg Ludwigstein. Neben spannenden Vorträgen wird es am Pfingstsonntag, 19. Mai 2013, wieder einen musikalischen Leckerbissen geben. Der junge Cellist Benjamin Weis wird – begleitet von seiner Duettpartnerin an der Geige – unter anderem ein Arrangement aus Engelbert Humperdincks Oper „Hänsel und Gretel“ spielen.
Benjamin Weis erhielt bereits mit sieben Jahren seinen ersten Cellounterricht an der Eichsfelder Musikschule bei Brigitte Meysing. 2004 wechselte er an das Musikgymnasium Schloss "Belvedere" Weimar, wo er 2010 das Abitur absolvierte. Seit dem Wintersemester 2010/11 studiert er an der undefinedHochschule für Musik und Theater „Felix Mendelssohn Bartholdy“ in Leipzig bei Prof. Peter Hörr. Er ist Preisträger des Bundeswettbewerbs „Jugend musiziert“ und beim innerschulischen Wettbewerb des Musikgymnasiums. Bereits zwei Mal gastierte das Nachwuchstalent auf der Jugendburg Ludwigstein und bewies neben seiner Musikalität auch viel Fachwissen. Das Konzert beginnt um 19 Uhr im Rittersaal, als Eintritt werden Spenden erbeten.

Beräunertreffen 2013 – Film über Singewettstreit online

Im Rahmen eines deutsch-polnisch-moldawischen Workshops drehten Jugendliche unter der Leitung von Waldek Naczmanski und Amadeusz Trykowski eine Dokumention des diesjährigen Singewettstreits. Bereits im vergangenen Jahr hatten die beiden Filmemacher einen Streifen während des Beräunertreffens geschnitten und damit den Publikumspreis der Landesanstalt für Medien in Nordrhein-Westfalen gewonnen. Das Teamergebnis der jüngsten Produktion ist am unteren Ende der Seite undefinedhier zu sehen.

Wie kommt das Archiv zu neuen Beständen?

Seit kurzem ist das „undefinedHessische Landesarchiv", eine Behörde des Hessischen Ministeriums für Wissenschaft und Kunst, zuständig für die Übernahme von "Deposita". Das sind Bestände, die dem Archiv zur dauernden Aufbewahrung überlassen werden, ohne dass sich an den Eigentumsverhältnissen etwas ändert. Im undefinedLudwigsteiner Archiv ist die umfangreiche Sammlung zum „Bund deutscher Jungenschaften" die erste, die jetzt nach neuem Recht vom Landesarchiv als Depositum bestätigt wurde. Das ehemals führende Mitglied des Bundes Achim Reis (heute: Bad Soden) hatte die Sammlung aufgebaut und bislang verwahrt. Kürzlich übergab sie Herr Wahl, Fahrer des Hessischen Staatsarchivs Marburg, an den Ludwigstein.  Hier werden die Unterlagen nun fachgerecht gelagert und unter der Signatur „N 163 Nachlass Achim Reis“ in absehbarer Zeit in der Online-Datenbank Hadis für die Öffentlichkeit zugänglich gemacht.

Jäger der Nacht! – Fledermäuse auf Burg Ludwigstein

Der Naturpark Meißner-Kaufunger Wald veranstaltet auf der Burg eine Nachtwanderung, während der die Teilnehmer den Fledermäusen auf der Spur sind und sich den geheimnisvollen Tieren in der Dämmerung nähern. Die Führerin macht die sonst für uns Menschen nicht wahrnehmbaren Laute der Fledermäuse mit dem so genannten Bat-Detektor hörbar. Spielerisch begibt sich die Gruppe in die Rolle von Jäger und Gejagtem und lernt vieles über das Verhalten und die Biologie der Tiere.
Termin: 17.08.2013 20.00 Uhr - 22.00 Uhr. Start/Ziel: Burg Ludwigstein, Dauer 20- ca. 22 Uhr, Preis: 3,50 €;10,50 €/ Familie. Die Anmeldung erfolgt unter 05651- 95 21 25 oder per E-Mail an: undefinedinfo(at)naturparkmeissner(dot)de

Meißner 2013 – Neues aus dem Dritten Ring

Während des Singewettstreits des neunten Beräunertreffens wurde in der Pause ein kurzer Film gezeigt, der die Einweihung des Enno-Narten-Baus vom September 2012 dokumentiert. Ausschnitte aus den Festreden und Danksagungen sind ebenso zu sehen, wie die Spielszenen des Ludwigsteiner Hoftheaters. Wer sich dafür interessiert, scrollt undefinedhier ganz nach unten.       

Eine im Januar 2013 gestartete Radioreihe anläßlich des hundertjährigen Jubiläums des Freideutschen Jugendtages von 1913 ging bisher drei Mal auf Sendung. Wer die Beiträge auf RundFunk Meißner verpasst hat, kann die jugendbewegt-geprägten Essays über Manfred Hausmann, Werner Heisenberg und Hans Scholl undefinedhier nachhören.

Mit Apfel-Birnen-Smoothie zum Sieg

Viel Fachwissen bewies die Auszubildende zur Hauswirtschafterin Olga Riedinger Anfang April beim Landes-Vorentscheid für den Bundeswettbewerb der undefineddeutschen Landjugend. Nachdem sie bereits den Regionalentscheid gewinnen konnte, setzte sie sich auch in Eichhof bei Bad Hersfeld durch. Zwei Tage lang wurde das Praxis- und Fachwissen der sieben Teilnehmer getestet. Dabei setzte die 29-Jährige auf regionale und saisonale Spezialitäten. Sie bereitete neben einem Apfel-Birnen-Smoothie gefüllte Gemüseteigtaschen sowie Canapees mit Käserolle und Lachs zu. Danach galt es, in einer Teamarbeit eine hauswirtschaftliche Ralley zu erarbeiten. Am zweiten Tag standen dann Fragen rund um Allgemein- und Praxiswissen auf dem Programm. Abschließend präsentierten die Teilnehmerinnen noch einen Vortrag zum Thema „Regional und saisonal“. 

„Ich habe nicht mit dem Sieg gerechnet“, so Olga Riedinger, deren Gewinn auch deswegen besonders beeindruckt, da sie Auszubildende im ersten Lehrjahr ist und sich gegen angehende Hauswirtschafterinnen durchsetzte, die bereits im dritten Ausbildungsjahr sind. Als Gewinn wartet auf sie ein dreitägiger Besuch der Grünen Woche. Erst einmal geht es jedoch Anfang Juni zum Bundesentscheid ins fränkische Schwarzenau.

Angebot für Kurzentschlossene

Ein ganz besonderes Arrangement für Familien und Besuchergruppen hat die Jugendburg Ludwigstein vom 01. Mai bis 30 September im Angebot. Kurzfristig Entschlossene erwartet in dieser Zeit eine Woche Urlaub im einmaligen Ambiente der fast 600 Jahre alten Burg zum Sonderpreis.       

Neben vier Übernachtungen wochentags im Familienzimmer enthält das Angebot Vollverpflegung mit reichhaltigem Frühstücksbuffet, Mittagessen oder alternativ Wanderbrot, Kaffee/Kakao und Kuchen am Nachmittag, Abendbuffet (auf Wunsch warm), ganztägig Tee und Wasser zur Selbstbedienung sowie freie Schwimmbadnutzung. Am Montag werden die Gäste mit einem Trank begrüßt, dienstags steht Lagerfeuer mit Stockbrot und mittwochs eine Schatzsuche auf dem Programm. Erwachsene zahlen für das Paket 136,-Euro, Kinder ab sieben Jahren und Jugendliche 110,- Euro und Kinder von vier bis sechs Jahren 60,-Euro. Gegen Aufpreis ist montags eine Burgführung zubuchbar. Weitere Informationen über das Angebot für Kurzentschlossene gibt es undefinedhier.

Internationales Wissenschaftszentrum

Als internationales Wissenschaftszentrum präsentierte sich das undefinedArchiv der deutschen Jugendbewegung als sich hier für drei Tage mehr als 20 Doktorandinnen und Doktoranden zu einem Workshop trafen. Von unterschiedlichen Disziplinen wie Geschichts-, Literatur-, Erziehungs-, Musik- und Politikwissenschaft kommend, setzen sie sich in ihren Arbeiten mit der Geschichte der deutschen Jugendbewegung auseinander und nutzen dazu die Archivbestände auf Burg Ludwigstein. Besonders wertvoll sei der enge fachliche Austausch, so die Organisatoren Malte Lorenzen (Bielefeld) und Rüdiger Ahrens (Freiburg). Auch die Atmosphäre auf der Burg trage dazu bei, dass eine Fortsetzung im nächsten Jahr schon geplant ist.

Ein Mahl für Frauen

Zu einer ganz besonderen Veranstaltung lädt das Dekanat des Kirchenkreises Witzenhausen für den 2. Juni auf die Jugendburg Ludwigstein ein. Unter dem Motto „Witzenhäuser Frauenmahl – Tischreden zu InToleranz in Kirche und Gesellschaft“ findet ein Abend mit anregenden Gesprächsimpulsen und einem leckeren Essen aus der Burgküche statt.      

Los geht es um 17 Uhr mit einem Sektempfang und dem Willkommesgruß durch Dekanin Ulrike Laakmann. Nach einer musikalischen Clownin-Einlage folgen um 18 Uhr die Vorspeisen – begleitet von Tischreden der Prälatin Marita Natt und Ute Göpel vom Referat Wirtschaft-Arbeit-Soziales der Evangelischen Kirche Kurhessen-Waldeck. Zum Hauptgericht sprechen die Gleichstellungsbeauftragte des Werra-Meißner-Kreises, Thekla Rotermund-Capar, und Ayse Gülec vom Kulturzentrum Schlachthof. Rednerin während des Desserts ist Adele Seibold, Gemeindefrau im Ehrenamt, bevor das Trio Tangele den Abend musikalisch beschließt und Dekanin Ulrike Laakmann den Reisesegen erteilt. Informationen zum Frauenmahl gibt es undefinedhier.

Meißner 2013 – Neues aus dem Dritten Ring

Fast hundert Jahre nach dem Freideutschen Jugendtag von 1913 war der Ururenkel eines damaligen Wortführers auf dem Ludwigstein. Celeb Paasche, 15-jähriger Schüler aus dem Staat Vermont in den USA, verbrachte mit seinen Großeltern, Gottfried und Carol Paasche, zwei Tage auf der Burg, um sich an die Spuren seines Ururgroßvaters Hans Paasche zu heften. Hans Paasche, am 3. April 1881 in Rostock geboren, wurde aufgrund seiner Erfahrungen als kaiserlicher Kolonialoffizier in Ostafrika bekennender Pazifist und machte sich damit viele Todfeinde. Vor den Augen seiner vier Kinder erschossen ihn rechtsgerichtete Freischärler am 21. Mai 1920 auf dem Gut Waldfrieden in der Neumark im heutigen Polen. Die Ludwigsteiner nahmen das damals zum Anlass, ihre 500 Jahre alte Burglinde in "Paasche-Linde" umzubennen. 2002 fiel diese im Sturm. Celebs Großvater Gottfried war es, der fünf Jahre später mit deutschen und polnischen Jugendlichen eine neue undefinedPaasche-Linde pflanzte. Vor der Weiterreise vom Ludwigstein nach Polen kündigte er an, im Herbst zu den undefinedMeißnerwochen mit einer Spende für das undefinedPaaschezimmer wiederzukehren, während Celeb zum Abschied seine Eindrücke knapp und staunend zusammenfasst: „Amazing!“ –  „Verblüffend“.

Ein ganz besonderer Einblick in die Burg

Burgführungen der besonderen Art gibt es von Karfreitag bis Ostersonntag auf der Burg. Zur traditionellen Familienwoche bieten die Kinder der undefinedVereinigung Jugendburg Ludwigstein Touren an. Mit viel Witz und Detailwissen werden die Nachwuchs-Burgführer die Besucher mit auf eine spannende Reise in die wechselvolle Geschichte des Gemäuers nehmen. Am Ostermontag, 1. April, startet dann die reguläre Saison der Burgführungen. Bis Ende Oktober gibt es regelmäßig sonn- und feiertags ab 14 und ab 15 Uhr Besichtigungen. Zudem hält die Burgküche leckeren selbst gebackenen Kuchen und Kaffeespezialitäten bereit.

Der Ludwigstein als riesiger Klangkörper

Zum neunten Beräunertreffen verwandelten 500 Sänger und Zuhörer die Burg in einen riesigen Klangkörper. Aus der ganzen Republik und sogar aus Polen und Moldawien hatten sich Gruppen aufgemacht, um am zweiten Märzwochenende insgesamt 35 neue, selbst verfasste Lieder vorzutragen oder ihnen zu lauschen. Am Ende des von Rundfunk Meißner live übetragenen Wettstreits hoben Jury und Publikum den Freibund (Singegruppen) und Malte Bruncken (Einzelsänger) auf das höchste Podest. Doch Sieger sind beim „Beräuner“ am Ende immer alle, denn dem Strudel aus Freitagskonzert (Heckenkapelle), Balkan-Schwoof (DJ Jonathan), einem Dutzend Musikworkshops und krachenden Singerunden kann man sich nur schwer entziehen. Verlierer bleiben Jahr für Jahr allein die Stimmbänder. Am Phänomen Interessierte finden eine Nachlese aus Berichten, Bildern und der mehrstündigen Live-Sendung von Rundfunk Meissner undefinedhier.

Waldjugend wirbelt um die Burg

Wenn die undefinedWaldjugend die Burg Ludwigstein bevölkert, dann ruckt es mächtig. Zwei Mal im Jahr kümmern sich rund 80 ehrenamtliche Helfer im grünen Hemd darum, dass die Grünanlagen am Burgberg ordentlich gestutzt werden. Im Februar war es wieder soweit: Ein Wochenende lang wurden der Hang am Archiv der deutschen Jugendbewegung entwurzelt, Bäume gefällt und zu Brennholz für gemütliche Lagerfeuer verarbeitet, Hecken geschnitten und ganz nebenbei noch ein Flur im Seitenbau gestrichen sowie Fenster im Turm ersetzt. Für geeignete Ruheplätze sorgte die Waldjugend dann noch zusätzlich. Vor dem Hanstein-Flügel entstanden chicke Bänke, die zum Verweilen einladen.

Auf rauher Bahn zu den Sternen hinan

Rund um Karl Wilhelm Diefenbach dreht sich die neue Ausstellung des undefinedArchivs der deutschen Jugendbewegung, die am 5. April um 17.30 Uhr eröffnet wird. Unter dem Titel „undefinedAuf rauher Bahn zu den Sternen hinan“ gibt sie Einblicke in den Nachlass des Künstlers und Lebensreformers. Vor einhundert Jahren starb mit Diefenbach eine schillernde Persönlichkeit der Jahrhundertwende: als Künstler ein Vertreter von Jugendstil und Symbolismus, führte er ein Leben als Kommunarde und ewiger Wanderer. Die Ausstellung zeigt die unterschiedlichen Facetten von Diefenbachs Leben und Wirken, der nicht zuletzt künstlerischer und geistiger Mentor von Hugo Höppener-Fidus, dem Maler des "Lichtgebetes", war.

Im Kampf gegen den bösen Zauberer

Zombies, Geister und Gelichter bevölkerte kürzlich den Ludwigstein. Im Rahmen eines Live-Rollenspiels verwandelten 170 Teilnehmer die Jugendburg in ein Magierschloss. Idee des Spiels: Ein böser Zauberer hat Untote zum Leben erweckt. Mutige Recken und holde Maiden in fantasievollen Kostümen bekämpfen das Böse und schlagen es zurück in die Unterwelt. Ein Wochenende lang herrschte so rund um die Burg heftiges Schlachtgetümmel, bis die Burg endlich vom Übel befreit wurde. Wer auch einmal Interesse haben sollte, in den Mauern eines historischen Gebäudes ein Rollenspiel, ein Mittelaltertreffen oder eine andere fantastische Geschichte zu inszenieren, den berät das Burgbüro gerne unter 05542-501710 oder unter undefinedinfo(at)burgludwigstein(dot)de.

Meißner 2013 – Neues aus dem Dritten Ring

Anfang Februar war die Burg bis unters Dach voller Kluften und Halstücher. Die mit Abstand stärkste Fraktion bildete das Führungsforum des Pfadfinderbundes Weltenbummler. Unter dem Motto „Zirkus“ qualifizierten sich die 190 Gruppenleiter in unzähligen Arbeitsgruppen für ihre pädagogischen Aufgaben. Dokumentiert wurde das Wochenende in Zusammenarbeit mit der Jugendbildungsstätte in Form einer undefinedRadiosendung, die bei Rundfunk Meißner ausgestrahlt wurde. Parallel tagten auf Einladung der Jugendbildungsstätte gut 30 Vertreter des Forum Mitte im Erdgeschoss des Enno-Narten-Baus und bereiteten ihre Initiativen für das undefinedgroße Jugendlager  im Oktober vor. Im Obergeschoss trafen sich zehn Vertreter verschiedener Bünde zum jährlichen Netzwerktreffen Prävention. Die Ergebnisse des aus Filmvorführführung, Seminareinheiten und Gesprächsrunden bestehenden Treffens sind undefinedhier dokumentiert. 

Im Januar startete zudem die Sendereihe „Jugendbewegt geprägt“ bei Rundfunk Meißner. Jeden letzten Sonntag des Monats werden Essays zu autobiographischen Texten bekannter Persönlichkeiten vorgestellt. Den Beitrag von Jürgen Reulecke über den Dichter und Wandervogel Manfred Hausmann gibt es undefinedhier zum Nachhören.

Buchungsanfragen leicht gemacht

Einfacher und schneller gestaltet sich nun die Belegungsanfrage auf der Internetseite der Jugendburg Ludwigstein. Seit Kurzem gibt es einen Verweis „Buchungsanfragen“ direkt auf der undefinedStartseite. Dort können ganz einfach und ohne großen Aufwand alle Daten und Information zu einer Belegungsanfrage eingetragen werden. Für besondere Wünsche, zum Beispiel nach Buffets oder Burgführungen, gibt es ein eigenes Feld. Die Anfrage geht automatisch an das Burgbüro, dort werden die Daten innerhalb von 24 Stunden bearbeitet und die Bestätigung der Anfrage lässt nicht lange auf sich warten.

Olga Riedinger gewinnt Vorentscheid

Eine Mischung aus Allgemein- und Fachwissen sowie praktischen Prüfungen galt es für drei Auszubildende der Hauswirtschaft auf der Jugendburg Ludwigstein Anfang Februar zu absolvieren. Beim Vorentscheid für den Bundeswettbewerb der deutschen Landjugend zeigten Olga Riedinger, Marina Hoffmann und Nora Richardt ihr Können. Zu den Aufgaben gehörten ein schriftlicher Test, ein Referat über Handhygiene bei der Speisenzubereitung, eine Teamarbeit und eine praktische Prüfung bei der es galt, Brotaufstriche zuzubereiten. Am Ende setzte sich Olga Riedinger gegen die insgesamt sechs weiteren Teilnehmer durch und entschied den Vorentscheid für sich. Gemeinsam mit der Zweitplatzierten hat sie nun die Möglichkeit, sich beim Landesentscheid in Eichhof bei Bad Hersfeld für den Bundeswettbewerb im fränkischen Schwarzenau zu qualifizieren.

Deutsch-Polnischer Jugendpreis für Burg Ludwigstein

Die Jugendbildungsstätte Ludwigstein gewann mit ihrem Projekt "Öko-Trendsetters" am 4. Februar  den Deutsch-Polnischen Jugendpreis. Staatssekretär Lutz Stroppe vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend und Maciej Jakubowski, Unterstaatssekretär im polnischen Ministerium für Nationale Bildung, würdigten die internationale Jugendarbeit der Burg Ludwigstein mit einer Preisstatuette und einem Scheck über 4.000 Euro, der zur Hälfte an den Projektpartner „Panorama Kultur" in Wojslawice ging. Interessierte, die das Projekt durchführen möchten, wenden sich bitte an Milena Migut (undefinedmilena.migut(at)burgludwigstein(dot)de) oder melden sich telefonisch unter 05542-501731. Bilder der Preisverleihung und weitere Informationen finden sich undefinedhier. Foto: Tobias Tanzyna

Meißnerbüro 2013

Seit Anfang Februar ist Bastian Zipp (Zippo) vom Verband Christlicher Pfadfinderinnen und Pfadfinder (VCP) mit einer halben Stelle für den Ring junger Bünde Hessen (RjBH) tätig und leitet das Meißnerbüro im Enno-Narten-Bau. Vor kurzem noch Freiwilliger auf der Burg, ist er nun Ansprechpartner für all diejenigen, die im Meißnerjahr eine der vielen Veranstaltungen mitgestalten wollen. Speziell steht dabei das Projekt des RjBH, die Meißnerfahrt, und die Organisation der Meißnerwochen auf dem Ludwigstein im Mittelpunkt. Für Fragen und Ideen rund um diese Veranstaltungen, aber auch generell zum bunten jugendbewegten Treiben rund um den Meißner, ist er hauptsächlich mittwochs und donnerstags unter der Telefonnummer 05542-501732 oder unter undefinedmeissner(at)burgludwigstein(dot)de zu erreichen.

Neuer Aspekt der Pfadfindergeschichte im Archiv

Mit der Übernahme der Sammlung Hansdieter Wittke ist ein neuer Aspekt der Pfadfindergeschichte im Archiv der deutschen Jugendbewegung erforschbar. Wittke, Jahrgang 1930, war zunächst im BDP (Bund Deutscher Pfadfinder) im Rheinland aktiv, dann aber 1970 Mitbegründer und über Jahrzehnte führend im Deutschen Pfadfinderverband (DPV) tätig. Zudem hat er historische Unterlagen unter anderem zum Pfadfindercorps Bonn seit 1912 gesammelt. Die im Archiv hinterlegte Sammlung im Umfang von rund 30 laufenden Metern steht nun für die Wissenschaft offen.

Meißner 2013 – Neues aus dem Dritten Ring

Zur sechzehnten Ringvorlesung der Jugendbildungsstätte stellten im Januar der Berliner Jugendhilfeplaner Marcus Lehmann und die Marburger Pfadfinder Jannis Gerling und Friedrich Haupt die Jugendinitiative der U18-Wahl vor. Marcus Lehmann berichtete anschaulich darüber, wie seine Erfindung von 1996 als parteipolitisch unabhängige Initiative Jugendliche für Politik interessiert und 2009 127.000 Kinder und Jugendliche an die Wahlurnen brachte. Jannis Gerling und Friedrich Haupt organisierten im Rahmen der U18-Wahl 2009 ein Wahllokal in Marburg, welches am Ende republikweit die meisten Stimmen unter Kindern und Jugendlichen einsammelte. Den Vortrag gibt es undefinedhier zum Nachhören.

160 legten auf der Burg los

Streichen, hämmern, nähen und Fliesen verlegen – am ersten Januarwochenende war auf der Jugendburg Ludwigstein eine Menge los. Zur traditionellen Winterbauhütte kamen rund 160 Bündische und Pfadfinder, um ehrenamtlich zwei Tage lang die Burg zu verschönern – und der Einsatz hat sich gelohnt. „Die Winterbauhütte hat der Burg richtig gut getan“, betonte Burgbetriebsleiter Selmar Sechtling. So erhielten unter anderem die Zimmer im Obergeschoss des Seitenbaus, das Treppenhaus und die Flure im Mittelbau sowie die Klönecke einen neuen Anstrich. Zudem verfügen der Mehrzweckraum und die Schülerwerkstatt im Enno-Narten-Bau nun über Deckenlampen. Die Tische im Rittersaal wurden überarbeitet und der Boden der Speisenausgabe gefliest. Ganz nebenbei entstanden zudem im Bilsteinflügel zwei gemütliche neue Doppelzimmer.  Einen Bericht und Bilder zur Winterbauhütte gibt es undefinedhier

Hundert Jahre Geschichte in elf Teilen

100 Jahre ist das legendäre Treffen von rund 3000 Bündischen auf dem Hohen Meißner mittlerweile her. Ein guter Grund, um die spannende und wechselvolle Geschichte ihres internationalen Treffpunkts – der Burg Ludwigstein – und der bündischen Bewegung etwas näher zu beleuchten. Dr. Susanne Rappe-Weber, Leiterin des Archivs der deutschen Jugendbewegung, und Burgbüroleiterin Nicole Demmer erstellen gemeinsam eine elfteilige Artikel-Serie, die in unregelmäßigen Abständen in der Witzenhäuser Allgemeinen erscheinen wird. Der erste Teil befasst sich mit dem Meißnertreffen und den damit einhergehenden Reformgedanken der Teilnehmer. Den Artikel gibt es undefinedhier zum Nachlesen.

Rund um das Jubiläum finden auf der Jugendburg Ludwigstein vom 28. September bis 06. Oktober die Meißnerwochen statt. Zimmerbuchungen nimmt das Burgbüro unter info@burgludwigstein und unter 05542-501710 gerne entgegen. Alle Informationen gibt es hier.

Ein Flügel bekommt Rollen

Er ist elegant, klangvoll und wird gerne von den Gästen der Jugendburg Ludwigstein für musikalische Vorträge während Familienfeiern und Hochzeiten genutzt – der Flügel im Meißnersaal. Allerdings war es bisher mühselig, ihn zu bewegen. Viel Muskelschmalz und Anstrengung musste aufgewendet werden, wenn es einmal nötig war, das Musikinstrument auf oder von der Bühne zu heben. Diese Anstrengung ist nun Geschichte. Seit Kurzem steht der Flügel auf Rollen und kann so wesentlich leichter transportiert werden. Möglich gemacht wurde dies durch eine großzügige Spende der Vereinigung Jugendburg Ludwigstein, durch die die Transportrollen angeschafft werden konnten. 

Rundfunk Meißner – Mit der Burg auf Sendung gehen

Anläßlich des hundertjährigen Jubiläums des Freideutschen Jugendtages von 1913 startet Ende Januar eine zwölfteilige Sendereihe bei undefinedRundfunk Meißner. Unter dem Titel „Jugendbewegt geprägt“ werden jeweils am letzten Sonntag des Monats Essays zu autobiographischen Texten bekannter Persönlichkeiten mit jugendbewegtem Hintergrund im Radio ausgestrahlt. Parallel erscheint im Laufe des Jahres die insgesamt 60 Porträts umfassende Buchausgabe von undefinedBarbara Stambolis. Los geht es am Sonntag, den 27. Januar 2013, um 15.00 Uhr mit einem Beitrag von Jürgen Reulecke über den Dichter und Wandervogel Manfred Hausmann. Die Sendung ist regional zu empfangen über die Frequenz Eschwege 99,7 Megaherz oder online über undefinedhttp://www.rundfunk-meissner.org/ 

Meißner 2013 – Neues aus dem Dritten Ring

Zur fünfzehnten Ringvorlesung der Jugendbildungsstätte stellten im November der griechische Autor Kostas Akrivos und sein Übersetzer, Prof. Hans-Bernhard Schlumm von der Universität Korfu, ihr Buch über den „Barfußpropheten“ Alfons Hochhauser vor. Hochhauser war ein Österreicher, der ab 1922 auf seiner Sinnsuche mit sechzehn Jahren das Mittelmeer umwanderte und sich schließlich auf dem Pilion niederließ. Dort führte er ein einfaches Leben als Fischer und Gastwirt, das unter anderem die Aufmerksamkeit von Greta Garbo, Hans Hass und Werner Helwig auf sich zog. Neben dieser Genügsamkeit war Hochhauser vor allem an ökologischen Themen interessiert. So setzte er sich stark für den Erhalt der Natur auf dem Pilion ein. Heute sind seine Ansichten wieder hochaktuell, denn gegenwärtig werden die Wälder, in denen er sich wie ein Faun bewegte, von den grundbesitzenden Klöstern zur Abholzung freigegeben. Lesung und Vortrag gibt es hier zum undefinedNachhören

Die nächste RingVorlesung thematisiert am 5. Januar 2013 unter dem Titel „U18-Wahl – Jugend in Verantwortung“ das Engagementverhalten junger Menschen und die dafür notwendigen Freiräume. Die Einladung dazu findet sich undefinedhier

Vom Künstler gezeichnet

Der Enno-Narten-Bau inspiriert – nicht nur die vielen Ehrenamtlichen, die sich tatkräftig engagierten und engagieren, sondern auch Künstler. Kurz vor der Einweihung am 15. September besuchten Kunstschüler und – pädagogen aus Berlin die Jugendburg Ludwigstein, um die Documenta im nahe gelegenen Kassel zu erleben. Dabei nutzte einer der Lehrer, Walter Christian Reimann, sowohl das gute Wetter als auch die Gunst der Stunde, um Deutschlands größtes Strohballenhaus zu zeichnen und später zu kolorieren. Eine Kopie des hervorragend getroffenen Bildes stellte er der Burg zu Verfügung, wo es einen Ehrenplatz erhalten wird.

Filmpreis für deutsch-polnisches Jugendfilmprojekt

Der im Rahmen des diesjährigen Ludwigsteiner Singewettstreits gedrehte deutsch-polnische Kurzfilm „Die Sage von Wanda, die den Deutschen nicht wollte“ gewann im Herbst den Publikumspreis der Landesanstalt für Medien in Nordrhein-Westfalen. Regisseur Waldemar Naczmanski hatte in nur zwei Tagen eine polnische Sage, die jahrhundertelang von antideutscher Propaganda benutzt wurde, mit deutschen und polnischen Jugendlichen neu verfilmt. Inhalt: „Auf einer Burg lebt die polnische Pfadfinderin Wanda. Der deutsche Pfadfinder Fritz verliebt sich in sie. Doch bevor sie auf seine Annäherungsversuche eingeht, muss er mehrere Prüfungen bestehen.“ Den Siegerfilm gibt es undefinedhier zum Nachschauen.

Neuerscheinung aus dem Archiv: Jugendbewegung und Erwachsenenbildung

Die Volks- und Erwachsenenbildung entwickelte sich in der Weimarer Zeit und in der Nachkriegsbundesrepublik zu einem bedeutenden Feld. Bekannt sind heute vor allem die daraus hervorgegangenen Volkshochschulen, an denen im Sinne des lebenslangen Lernens Bildung und Kompetenzerwerb, kulturbezogene Geselligkeit und Netzwerkbildung ihren Platz haben. Wesentliche Impulse für diese Gründungen gingen von der Jugendbewegung aus. Der neue Band in der Jahrbuchreihe des Archivs gibt Auskunft über Akteure und Orte, Ansätze und Ideen aus der Geschichte der Erwachsenenbildung und fragt explizit nach exemplarischen Institutionen und Netzwerken "jugendbewegter Erwachsenenbildung". 

Bibliographische Angaben: Historische Jugendforschung. Jahrbuch des Archivs der deutschen Jugendbewegung, NF 8/2011: Jugendbewegung und Erwachsenenbildung, Schwalbach/ Ts.: Wochenschau Verlag 2012, 432 S., ISBN: 978-89974842-0, 24,80 Euro (zu beziehen über den Buchhandel).

Historikerin erschließt Aktenbestand

Der Aktenbestand der Deutschen Waldjugend, der dem AdJb 2001 anvertraut wurde, wird zur Zeit von einer ausgebildeten Historikerin fachgerecht erschlossen. Die Berlinerin Kristin Witte absolviert gerade ein Praktikum im Archiv, um das archivische Arbeiten und speziell den Umgang mit der Datenbank HADIS zu erlernen. Die Deutsche Waldjugend, eine1957 in Schleswig-Holstein gegründete Naturschutz-Jugendorganisation, die sich ausdrücklich auf die Tradition der bündischen Jugend bezieht, ist ihr durchaus sympathisch. Sie kennt jugendbewegte Strukturen durch ihre eigene Mitgliedschaft bei der "Naturfreundejugend" recht gut und genießt daher auch die zeitweilig abgeschiedene Tätigkeit auf der Burg.

Neuauflage von „Signale 63“

Sie gehören zum Urgestein der Wandervogel-Bewegung: Hein und Oss Kröher. Die berühmten bündischen Liedermacher hatten zum Meißnerjahr 1963 einen Kalender gestaltet, der mit Grafiken von Fritz Stelzer versehen war. Das 120-seitige Werk wird nun zum 100-jährigen Jubiläum des legendären Treffens auf dem Meißner 1913 durch den Bremer Donat Verlag neu herausgegeben. Es enthält unter anderem Texte, Gedichte, Fahrtenberichte und Lieder und natürlich ein Kalendarium für 2013. Hein und Oss Kröher haben zudem zur Neuauflage ein Gleitwort verfasst. 

Der Kalender ist erhältlich beim Donat Verlag, Borgfelder Heerstraße 29, 28357 Bremen, Telefon: 0421-1733107, E-Mail: info@donat-verlag.de. Er kostet 12,80€ zuzüglich Versandkosten.

Meißner 2013 – Neues aus dem Dritten Ring

Am 20. Oktober haben auf dem Hohen Meißner mehr als 120 Jugendbewegte im Beisein der Naturparkverwaltung und der Presse das Meißnerjahr eröffnet. Die bestehenden Vorbereitungskreise haben in der Meißnernacht erste Ideen vorgestellt, und im Gedenkraum der Burg wurde ein Meißnerlicht entzündet, das nun bis zum 13. Oktober 2013 brennen soll. In dieser Zeit wird die Burg nicht nur durch ihre Lage am Fuß des Berges, sondern vor allem, weil sie durch die Meißnerjugend von 1913 als Jugendburg wieder aufgebaut worden ist, für viele Meißnerfahrer zu einem wichtigen Anlaufpunkt. Eindrücke des Aufbruchs und Presseartikel finden sich undefinedhier zum Nachlesen.

Eine tolle Erinnerung – Limitierter Kalender des Enno-Narten-Baus

41.534 ehrenamtliche Arbeitsstunden wurden von vielen freiwilligen Helfern abgeleistet, um ein großes Modellprojekt zu errichten. Nach rund zweieinhalb Jahren Bauzeit war es soweit und der Enno-Narten-Bau wurde am 15. September eingeweiht. Zur Erinnerung an diese tolle, aufregende und spannende Ära gibt es für das kommende Jahr einen limitierten Kalender mit den schönsten Baubildern – das ideale Weihnachtsgeschenk für alle Freunde und Förderer der Jugendburg Ludwigstein. Erhältlich ist der Kalender für 10,- Euro nur im Burgbüro, Bestellungen werden gerne unter 05542-501710 oder unter undefinedinfo(at)burgludwigstein(dot)de entgegen genommen. Wer ihn nicht abholen, sondern per Post zugesandt haben möchte, zahlt zusätzlich 2,- Euro Porto und Verpackung.

Der olympische Gedanke zählt

Sie alle sind Gewinner – aber am Ende konnte nur eine zur Stiftung des Jahres in Hessen gekürt werden. Im Mai 2011 wurde die Stiftung Jugendburg Ludwigstein und Archiv der deutschen Jugendbewegung hesssiche Stiftung des Monats. Aus allen Preisträgern des Vorjahres wählten Hessens rund 1800 Stiftungen kürzlich ihren Favoriten des Jahres. Während der feierlichen Verleihung am 14. September in der Staatskanzlei in Wiesbaden lobten Staatsminister Axel Wintermeyer und Dr. Stefan Korbach, Vorstandsmitglied der Sparkassen-Versicherung, das Engagement aller Stiftungen.
Am Ende reichte es nicht ganz für die Jugendburg Ludwigstein, der Titel – verbunden mit 10.000 Euro Preisgeld, gestiftet vom Land Hessen und der Sparkassen-Versicherung – ging an die Kronberg Academy Stiftung. Als Dank erhielten alle Stiftungen eine Tafel mit der Vorstellung ihres Projektes.
Die Pressemitteilung zur „Stiftung des Jahres“ gibt es undefinedhier zum Nachlesen.

Jugendgruppenleiterschulung - Bündische Juleica

Vom 19. bis zum 23. Oktober fanden sich 23 Jugendgruppenleiter, und solche, die es noch werden wollten, auf der Jugendburg Ludwigstein ein. Als erste bündische Belegung nutzte die Gruppe den Enno-Narten-Bau und genoss die neuen Seminarräume, noch ohne Fußbodenbelag und Mobiliar, mit ihrem angenehmen Raumklima in strohballengedämmten Wänden. Trotz kalter Nächte waren die Räume, ganz ohne Heizung, morgens immer warm und behaglich. Die hochmotivierten Verantwortungsträger waren fünf Tage lang konzentriert bei der Sache und es machte allen viel Spaß, gemeinsam zu arbeiten und voneinander zu lernen. Wie die Teilnehmenden aus ihrer Perspektive die Schulung fanden, haben sie in drei Berichten zusammengefasst, die undefinedhier nachzulesen sind.

Neues Schulklassenprogramm gestartet – History Caching

Mit dem ersten Ludwigsteiner Herbstschnee ging ein neues Schulklassenprogramm der Jugendbildungsstätte zum Thema Geschichte an den Start. Das in enger Zusammenarbeit mit dem Volksbund deutsche Kriegsgräberfürsorge entwickelte Bildungsprogramm richtet sich an Schüler ab der achten Klassenstufe. Im Zentrum steht der unterhalb der Burg gelegene undefinedKriegsopferfriedhof, der 1961 als Sammelgrabstätte für Menschen mit den unterschiedlichsten Kriegsschicksalen angelegt wurde. Mittels GPS-Geräten suchen die Teilnehmenden auf dem Burgberg Objekte und biographische Spuren aus den Jahren 1944/45 und tragen sie auf dem Friedhof zusammen, um sich darüber auszutauschen und Fragen zu klären. Weitere Informationen sowie Preise, Buchungsmöglichkeiten und die Presseberichterstattung der ersten Veranstaltung mit Jugendlichen der Freiwilligen Feuerwehr gibt es undefinedhier.

Resumee der Archivtagung 2012

Ohne Nostalgie beschäftigten sich an drei Tagen rund 100 Teilnehmer und Teilnehmerinnen der diesjährigen Archivtagung mit dem Meißnertag von 1963 – darunter viele, die vor 50 Jahren selbst dabei gewesen waren. Der reflektierte Blick der Historiker und Zeitzeugen machte deutlich, wie sich der gesellschaftliche Wandel in der Bundesrepublik mit einem neuen Demokratieverständnis auf die überwiegend traditionell orientierten Jugendbünde auswirkte und wie Jungenschaftler, Wandervögel und Pfadfinder selbst die neue Zeit mitprägten. Ostermarsch und Jugendprotest – das wurden jenseits von Fahrt und Lager Herausforderungen für die bündische Jugendkultur. Ein anregendes Wochenende, dessen Ergebnisse als Archivjahrbuch veröffentlicht werden.

Meißner 2013 - Neues aus dem dritten Ring

Im Oktober 1913 sind auf dem Hohen Meißner rund 3.000 Jugendliche zu einem ersten großen Jugendtag zusammengekommen. Der Wiederaufbau des Ludwigstein als Jugendburg steht damit im engen Zusammenhang. Was hat die Jugendbewegung hundert Jahre nach diesem Ereignis noch zu sagen? Welche Themen treiben die Jugendbünde im 21. Jahrhundert um? Und sind diese Themen für die Gesellschaft von Bedeutung? 

Seit der Errichtung des undefinedEnno-Narten-Baus, die vor allem durch Jugendgruppen erfolgt ist, bietet die Burg im Zeichen des dritten Ringes verstärkt Raum, sich darüber auszutauschen. Alljährlich finden sich die Gruppen zu diesem Anlass jeweils im Oktober zur undefinedMeißnernacht zwischen Ludwigstein und Hohem Meißner ein. Die diesjährige Veranstaltung wird vom Aufbruch in das Meißnerjahr bestimmt. Es werden zahlreiche Vertreter von Gruppen erwartet, die einen Schwerpunkt ihres Tuns auf die Vorbereitung des Meißnerjubiläums im Oktober 2013 legen möchten. Die undefinedArchivtagung, die am gleichen Wochenende auf der Burg stattfindet, nähert sich diesem Thema aus historischer Sicht an. 

Darüber, worum es beim Meißnerjubiläum geht und was vom Meißnerjahr auf der Burg und im weiteren Umfeld zu erwarten ist, geben unsere undefinedMeißnerseiten Auskunft. Der Burgblick berichtet in den kommenden Monaten über die weitere Entwicklung. Wer sich dem Thema verbunden fühlt und im Oktober 2013 an den vielfältigen Angeboten teilnehmen möchte, der hat dazu während der undefinedMeißnerwochen vom 30.9. bis zum 13.10.2013 Gelegenheit. Frühbuchern bietet das undefinedBurgbüro bis zum Jahresende einen Rabatt von 13% an. 

RingVorlesung über Alfons Hochauser – Der Barfußprophet von Pilion

Unsere nächste RingVorlesung findet am Samstag, den 17. November, ab 20 Uhr auf der Jugendburg Ludwigstein statt. Kostas Akrivos, Lehrer, Journalist und Autor aus der griechischen Hafenstadt Volos, liest aus seinem aktuellen Roman „Alfons Hochhauser – Der Barfußprophet von Pilion“. Hochauser kam als Aussteiger in den 1930er Jahren in die Region Pilion und gilt dort als Pionier des sanften Tourismus. Legendär ist sein Einfluss auf das Werk von Werner Helwig, dem bekanntesten Nachkriegsschriftsteller der Jugendbewegung. Die Einladung findet sich hier

Acht Neue bevölkern die Burg – BFD, FJD und FÖJ

Sie heißen Annika, Felix, Friedel, Jan, Max, Kira, Jasmin und Sophia und seit 1. Oktober sind sie vollzählig. Mit diesen acht jungen Männern und Frauen hat eine neue Generation an Freiwilligen ihren Dienst auf der Jugendburg Ludwigstein angetreten. Während Annika, Felix, Friedel, Jan und Max als Bundesfreiwillige auf dem Burgberg ihren Dienst versehen und sich mit dem Burgteam unter anderem um das Wohl der Gäste kümmern, sind Kira und Jasmin als Freiwillige im Jahr der Denkmalpflege vor allem damit beschäftigt, sich um das historische Gemäuer zu kümmern. Damit nicht nur die Burg gut aussieht, sondern auch die Grünflächen, ist Sophia (Foto) als Freiwillige im Ökologischen Jahr im Einsatz. Da die Stellen auf der Burg sehr begehrt sind, werden bereits jetzt die Plätze für 2013 vergeben. Wer Interesse hat, findet undefinedhier Informationen. 

Oktober 1963 auf dem Hohen Meißner - war da was?

Wieder trafen sich Tausende junger Leute, die in "Bünden" organisiert waren – wie 1913. Wieder sprachen Ältere "aus der Bewegung" und versuchten sich als Wegweiser – wie 1913. Aber die Skepsis war groß. Das Erbe der deutschen Jugendbewegung wurde zunehmend in Frage gestellt. Der "Meißnertag von 1963" fällt in eine brisante Umbruchphase in der Geschichte der Bundesrepublik und bietet deshalb im Rückblick, mit 50 Jahren Abstand, grundlegende Einblicke in die 1960er Jahre.
Das Archiv der deutschen Jugendbewegung lädt herzlich ein zur Archivtagung vom 19. bis 21. Oktober 2012. Wer sich noch kurzfristig für das Vortrags- und Diskussionsprogramm interessiert, findet undefinedhier Programm- und Anmeldeinformationen. Eine Fotoausstellung "Meißner 1963 – das Jugendlager in Bildern" ist im Archiv zu sehen. 

Weihnachtsfeier auf der Jugendburg Ludwigstein

Mit schnellen Schritten nähert sich die Adventszeit – traditionell eine perfekte Gelegenheit, bei einem guten Essen das Jahr Revue passieren zu lassen. Für Weihnachtsfeiern hat das Team der Burgküche ein besonderes Angebot zusammengestellt: Gruppen von 25 bis 150 Personen bieten wir für 17,50 Euro unser Weihnachtsmenü in stimmungsvoller Atmosphäre an, bestehend aus Broccolicremesüppchen, Gänsebrust, gefülltem Gemüse, Rotkohl-Früchte-Salat, Klöße, Wintergemüseplatte, Adventsträumchen und Mousse au Chocolat. Selbstverständlich stellen wir auch ein Menü nach individuellen Wünschen zusammen. Abgerundet wird das Essen durch eine optional zubuchbare Winterolympiade rund um die Burg, mit der sich die Gäste auf die anschließende Feier einstimmen können. Wer bis zum 31. Oktober eine Weihnachtsfeier bucht, erhält zehn Prozent Rabatt auf die Übernachtungen. Gerne steht das Burgbüro bei Fragen unter 05542-501710 zur Verfügung.  

Neues aus dem dritten Ring – Einweihung Enno-Narten-Bau

Am 15. September wurde der Enno-Narten-Bau nach knapp dreijähriger Bauzeit mit einem kurzweiligen Festakt eingeweiht. Hunderte von Gästen lauschten den Grußworten von Regierungspräsident Dr. Walter Lübcke, Schirmherr Landrat Stefan Reuß und der Stiftungsvorsitzenden Eva Eisenträger. Humorvoll skizzierte Enkel Michael Narten den Namenspatron, die Bauleitung rechnete das Projekt fachgerecht in die Länge verbauter Schrauben um und groteske Szenen des Baualltags rückte das Ludwigsteiner Hoftheater in Erinnerung. Als der Gebäudeschlüssel den Weg von der Bauherrin zur Jugend gefunden hatte, wurde ein mächtiger Holzstoß entzündet und von den Liedern der Jugendbewegung getragen feierten Bauhelfer und Unterstützer bis in die Nacht hinein. Bericht und Grußworte finden sich undefinedhier, alle Bilder enthält wie immer das undefinedBautagebuch

RingVorlesung Bookbridge – Lernbibliotheken für Asien

Parallel zu den letzten Arbeiten der Erbauer wurde wie gewohnt die Begleitung der Jugendbaustelle durch undefinedRingVorlesungen auch im September fortgesetzt. Marie Medow stellte mit dem Social Business-Projekt „Bookbridge“ eine Initiative vor, die sich in Kambodscha und der Mongolei für ein weltweites Bildungsgleichgewicht einsetzt. Bookbridge sammelt mit Unterstützung des Weltpfadfinderverbandes in England, der Schweiz und Deutschland englischsprachige Bücher, mit denen in Asien Lernbibliotheken ausgestattet werden. Den Vortrag gibt es undefinedhier zum Nachhören.        

Ein Strohballen-Holzschuppen für die Burg

Zu einer gemütlichen Singerunde gehört ein prasselndes Feuer. Damit das dafür benötigte Holz sicher und trocken lagert, braucht es einen passenden Raum.  Dank einer vierstelligen Spende von Zimmermeister Benjamin „Benne“ Neunes (Wandervogel Lippischer Jungenbund) entsteht seit einigen Wochen ein Brennholz- schuppen direkt am Enno-Narten-Bau. Benne baute ihn während der vergangenen Wochenenden in ehrenamtlicher Arbeit und natürlich nach dem Vorbild des großen Hauses als Strohballenbau. Der künftige Schuppen hat eine Grundfläche von 15 Quadratmetern und ist damit groß genug, um den Brennholzbedarf der Burg trocken zu lagern.
Nachdem der Enno-Narten-Bau komplett verputzt ist, dient der Schuppen aber auch als Lehrbaustelle für Strohballen- und Lehmbaukurse. So fand zum Beispiel Ende August das zweite Strohballenseminar für Meisterschüler aus Kassel statt. Während Benne den zwölf angehenden Zimmermeistern das Thema Strohballenbau in Theorie und Praxis näher brachte, gab es von der Firma Conluto Informationen zum Thema Lehmbau.

FIDUS-Ausstellung geht in die Verlängerung

Seit einigen Monaten ist im undefinedArchiv auf der Jugendburg Ludwigstein eine undefinedAusstellung zu Leben und Werk des Malers Hugo Höppener-FIDUS zu sehen. Behandelt werden unter anderem seine Tempelentwürfe, Buchillustrationen und die zeitgenössische Rezeption seiner Bilder. Die Ausstellung wird bis zum 31. Januar 2013 verlängert, so dass Interessierte noch bis dahin die Gelegenheit haben, Exponate und Darstellungen zum Schöpfer des „Lichtgebetes“ in den Räumen des Archivs zu den üblichen Öffnungszeiten zu besichtigen. Für das kommende Jahr ist dann eine Sonderausstellung zu Karl Wilhelm Diefenbach, dem Lehrer von FIDUS, geplant. 

Irmtrud Lange in den Ruhestand verabschiedet

Eine gute Portion Wehmut war dabei, als kürzlich die langgediente Mitarbeiterin Irmtrud Lange in die Altersteilzeit verabschiedet wurde. Viele Kollegen hatten sich im Burghof versammelt, um ihr einen würdigen Abschied in den wohlverdienten Ruhestand zu bereiten. Bei Kaffee und Kuchen ließen sie ihre 23 Jahre Einsatz für die Burg Revue passieren. Die Stiftungsvorsitzende Eva Eisenträger und Burgwart Selmar Sechtling würdigten das Engagement der scheidenden Mitarbeiterin.
Als Dank erhielt Irmtrud Lange neben einem Poesiealbum, in dem sich ihre Kollegen verewigten, ein besonderes Geschenk. Damit sie die Jugendburg Ludwigstein immer bei sich tragen kann, legte ihr die Hauswirtschaftsleiterin Iris Lück ein Miniaturmodell aus Silber an einer Kette um den Hals.

Plakatsammlung im Mittelpunkt

Das Archiv der deutschen Jugendbewegung verfügt über eine umfangreiche Plakatsammlung, die bisher kaum bekannt ist. Sie enthält unter anderem alle Ausstellungsplakate des Archivs der letzten zehn Jahre, aber auch ältere Dokumente, wie beispielsweise einen Wahlaufruf der Freideutschen Studentenschaft in Leipzig aus den späten 1920er Jahren. Diese Sammlung wird in den kommenden Wochen von Elija Horn, Promotionsstipendiat der Hans-Böckler-Stiftung aus Potsdam, für die öffentliche Nutzung erschlossen. Mit dieser Tätigkeit lernt der Erziehungswissenschaftler Horn, der das Archiv bereits vor zwei Jahren für sich entdeckt hat, die archivischen Arbeitsfelder, vor allem aber die Internet-Datenbank HADIS, gründlich kennen und macht damit wertvolle Erfahrungen für seine künftige Berufstätigkeit.

Neues aus dem dritten Ring – Sommerbauhütte am Enno

Kurz vor der Einweihung unseres Strohballenhauses stand die Ludwigsteiner Sommerbauhütte zum letzten Mal ganz im Zeichen des Enno. 50 Bauhelfer hatten sich unter Leitung des Bauhüttenkreises bei bestem Wetter eingefunden, darunter freiwillige Burghelfer, Burgbaugäste und Mitglieder aus dem Raumpatenkreis. Gesägt, gemischt, gemauert, gefliest, geschliffen, gestrichen, geschrubbt, lackiert und verkabelt wurde Innen wie Außen, wobei sich akustisch durchgehend die Steinmetze durchsetzten, mit deren kiloschweren Ergebnissen die Veranda auf der Westseite gepflastert wurde. Alle Bilder und Berichte dazu finden sich wie immer im Bautagebuch. Einweihung ist am 15. September 2012.

RingVorlesung Kinderarbeit – Engagement in Kalkutta

Parallel zur Tätigkeit der Erbauer wurde wie gewohnt die Begleitung der Jugendbaustelle durch undefinedRingVorlesungen auch im August fortgesetzt. Klaus Lindemann, tätig in der Softwarebranche, stellte mit „H.e.l.g.o.“ ein erfolgreiches Hilfsprojekt gegen Kinderarbeit in Kalkutta vor. Hundert Prozent der in Deutschland gesammelten Spenden gehen dabei direkt an eine indische Partnerorganisation, deren Sozialarbeiter und Lehrer etwa 200 ehemalige Kinderarbeiter schulen und ausbilden. undefinedHier geht es zum Nachhören.       
Unsere nächste RingVorlesung findet am Samstag, 8. September, ab 20.00 Uhr auf der Jugendburg statt. Marie Medow, Bibliothekarin und Kulturwissenschaftlerin, arbeitet für das Social Business-Projekt „Bookbridge“. Zurück aus Kambodscha und der Mongolei berichtet sie von ihrem Engagement für ein weltweites Bildungsgleichgewicht. Die Einladung gibt es hier.       

Angebot für Kurzentschlossene

Noch bis zum 30. September bietet die Jugendburg Ludwigstein wochentags ein ganz besonderes Arrangement für Familien und Besuchergruppen an: Kurzfristig Entschlossene können eine Woche Urlaub im einmaligen Ambiente der Burg zum Sonderpreis genießen.
Das Angebot enthält je vier Mal Übernachtung im Familienzimmer, reichhaltiges Frühstücksbuffet, Mittagessen oder alternativ Wanderbrot, Kaffee/Kakao und Kuchen am Nachmittag, Abendbuffet (auf Wunsch warm), ganztägig Tee und Wasser zur Selbstbedienung sowie freie Schwimmbadnutzung. Am Montag erwartet die Gäste zudem ein Begrüßungstrank, dienstags steht Lagerfeuer mit Stockbrot und mittwochs eine Schatzsuche auf dem Programm. Erwachsene zahlen für das Paket 136,-Euro, Kinder ab sieben Jahre und Jugendliche 110,- Euro und Kinder von vier bis sechs Jahren 60,-Euro. Gegen Aufpreis ist montags eine Burgführung zubuchbar. Weitere Informationen über das Angebot für Kurzentschlossene gibt es hier.

Ein neues Gesicht in der Hauswirtschaft

Hallo zusammen … 
Mein Name ist Olga Riedinger, ich bin 28 Jahre alt und habe im August meine Ausbildung zur Hauswirtschafterin auf der Jugendburg Ludwigstein begonnen. Ich lebe mit meinem Mann und meinen zwei Töchtern in Großalmerode.
Nachdem ich in den vergangenen Jahren in Elternzeit war, entschied ich mich für eine Ausbildung zur Hauswirtschafterin auf der Burg. Ich habe diesen Beruf gewählt, da ich auch zuhause gerne in der Küche arbeite. Kochen und backen gehören zu meinen Hobbys. Es macht mir Spaß, zum Beispiel für Geburtstage und Feste Speisepläne zusammenzustellen. 
Auf die nächsten drei Jahre auf der Burg freue ich mich schon sehr.

Land Hessen unterstützt Fachfortbildung

Vom 7. bis 9. September lädt die Jugendbildungsstätte zu einer vom Hessischen Sozialministerium unterstützten Fachfortbildung ein. Thema der drei Referenten ist die Prävention sexueller Gewalt in Jugendgruppen. Unter dem Titel „Schatten der
Jugendbewegung“ verfolgt die Fortbildung das Ziel, über sexualisierte Gewalt in jugendbewegten Gruppen aufzuklären und präventive Hilfestellungen zu erarbeiten. Dabei werden Täterstrategien und Opferverhalten thematisiert und im Rahmen eines historischen Rückblicks wird der Begriff des pädagogischen Eros problematisiert. Die Einladung findet sich hier.        

Überraschender Besuch im Archiv der deutschen Jugendbewegung 

Etliche interessante Besucher konnten die Mitarbeiterinnen im Archiv der deutschen Jugendbewegung in den vergangenen Jahren bereits in ihren Räumen begrüßen. Anfang August fanden sich jedoch zwei ungewöhnliche Gäste ein, die heimlich Stoffbeutel der Mitarbeiterinnen annagten.
Groß war die Überraschung, als sich zwei süße Feldmäuse als Urheber herausstellten. Mit Schokolade wurden die beiden Gäste in eine große Glasvase gelockt, aus der sie nicht mehr entkommen konnten. Angesichts dieser vermeintlichen Gefahr kuschelten sich Hugo und Karl Wilhelm – in Anlehnung an zwei Archiv-Nachlasser – eng aneinander, ansonsten waren sie eifrig damit beschäftigt, die geschenkten Leckereien zu vertilgen.
Interessant zu beobachten war die Reaktion auf die Mäuse. Überwiegend wurden die beiden angesichts ihrer putzigen Gesichter und ihrer Neugier wohlwollend begutachtet, bevor sie flugs in einem nahe gelegenen Weizenfeld in die Freiheit entlassen wurden.

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hr4-Hörfunkbeitrag von Vera John, ausgestrahlt am 18.7.2011

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