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21.4.2014 : 9:03

Burgtermine

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7.-9.6.14
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Burgführungen

von April bis Oktober sonntags um 14 und 15 Uhr sowie nach Absprache mit dem Burgbüro, Tel. (05542)5017-10

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Der Burgblick - Archiv

Mitteilungen für unsere Burggäste

 

Neues aus dem dritten Ring – Details fertig stellen

Aus den mächtigen Sandsteinbrocken wurde unter den hammerbewehrten Händen der Bauhelfer ein belastbarer Pflasterweg unter dem Wehrgang. Lehmputzreparaturen, Schalter- und Steckdoseninstallationen, Montage der Handläufe, Einbau von Türen und ein erstes Hochfahren einzelner Heizkörper markierten weitere Zwischenabschnitte auf dem Weg zur näher rückenden Einweihung des Enno-Narten-Baus am 15. September 2012. Alle Bilder und Berichte dazu finden sich wie immer im Bautagebuch.

RingVorlesung Grüner Ring – Ausgleichsmaßnahmen

Parallel zur Tätigkeit der Erbauer wurde wie gewohnt auch im Juni die Begleitung der Jugendbaustelle durch RingVorlesungen fortgesetzt. Jasmin Schumann, Biologin und Ingenieurswissenschaftlerin, referierte über Charakter und Konsequenz unserer Naturschutzgesetze am Beispiel der für den Enno-Narten-Bau notwendigen Ausgleichsmaßnahmen am Burgberg. Vortrag und Bericht gibt es hier zum Nachhören und -lesen. 
Unsere nächste RingVorlesung findet am Samstag, den 11. August, um 20 Uhr auf der Jugendburg statt. Klaus Lindemann, Qualitätsprüfer in der Softwarebranche, berichtet über sein Engagement für ein Hilfsprojekt gegen Kinderarbeit in Kalkutta.       

Der Neue für die Technik

Hallo, ich bin Mario Groß.
Am 1. Juni habe ich meine Tätigkeit als technischer Leiter auf der Jugendburg Ludwigstein begonnen und möchte mich kurz vorstellen: Ich bin 34 Jahre alt, verheiratet und stolzer Vater von zwei Kindern, Angelo (zehn Jahre alt) und Gina Maria (fünf Jahre alt). Da ich in Göttingen geboren bin und in der Gemeinde Friedland wohnte, ist mir die Burg schon lange ein Begriff.
1998 habe ich meine Lehre als Anlagenmechaniker (Versorgungstechnik) in Göttingen abgeschlossen und mich seitdem stets beruflich weiter gebildet. 2005 habe ich mit meiner Familie beschlossen, ein Haus in der schönen Kleinstadt Witzenhausen zu kaufen. Bis zum Einzug 2006 gab es viel zu tun an dem 100 Jahre alten Gemäuer. In den vergangenen sechs Jahren haben wir uns gut eingelebt und des Öfteren die Burg Ludwigstein besucht. Mit großem Erstaunen habe ich dabei die ehrenamtlichen und freiwilligen Tätigkeiten und natürlich das Team auf der Burg beobachtet. Dass so viele Freunde der Burg mit so viel Begeisterung, Einsatz und Freude zusammenarbeiten, ist unglaublich.
Von Anfang an war eine positive Ausstrahlung des Ganzen zu spüren und ich bin stolz, jetzt ein Teil dessen sein zu dürfen. Ich bin sicher, meine bisherigen beruflichen Erfahrungen auf der Burg einbringen zu können und freue mich weiterhin auf gute Zusammenarbeit. 
Mit freundlichen Grüßen von der Burg 
Mario Groß

Europa zu Gast auf der Jugendburg Ludwigstein

Freundschaften über Grenzen hinweg schließen, Kulturen kennenlernen und über die gemeinsamen Hobbys Musik und Tanz zusammenfinden – seit Jahrzehnten ist dies das bewährte Konzept der Eurowoche auf der Jugendburg Ludwigstein. In diesem Jahr treffen sich vom 28. Juli bis 5. August zum 55. Mal rund 200 Jugendliche, um gemeinsam an Workshops wie Kunst, Jonglage, Chor und Orchester teilzunehmen. Dazu hat jede Gruppe an einem Abend Gelegenheit, den anderen Teilnehmern und Gästen die Kultur ihres Heimatlandes nahezubringen.
2012 nehmen folgende Gruppen an der Eurowoche teil: die Gruppe „Lugojana“ aus Rumänien, die kroatische Gruppe „Ivan Goran Kovacic“, „Ex-Vizbulite“ aus Lettland, und natürlich die deutsche Gruppe „Die Ludwigsteiner“. Höhepunkt der Woche ist die Eurokirmes am Samstagnachmittag, 4. August.
Das komplette Programm und weitere Informationen zur Eurowoche gibt es hier.

Archive in Nordhessen online

Am 22. Juni präsentierte die Arbeitsgemeinschaft der Archive in Nordhessen einen ersten gemeinsamen Internetauftritt. Seit gut zehn Jahren haben sich Archive verschiedenster Institutionen, darunter das Archiv der deutschen Jugendbewegung auf der Burg Ludwigstein, zum gegenseitigen Informationsaustausch und zur Unterstützung zusammengeschlossen. Nicht zuletzt durch das anstehende Kasseler Stadtjubiläum 2013 kommen momentan immer mehr Benutzer in die Archive.
Um hierbei eine Hilfestellung und erste Orientierung zu bieten, präsentieren sich die Archive der Arbeitsgemeinschaft nun gemeinsam im Internet. Interessierte finden hier zu jedem Archiv eine Kurzbeschreibung mit den wichtigsten Informationen, aber auch Hinweise zur Recherche im Archiv und zur einführenden Literatur. Zusätzlich werden die jeweiligen Bestände  beschrieben.

Hochkarätiges Cellospiel am 8. August im Meißnersaal

Mit einer kleinen Konzerttour bereitet sich der Nachwuchs-Cellist Benjamin Weis auf einen bedeutenden Wettbewerb vor. Eine seiner Stationen: die Jugendburg Ludwigstein. Am 8. August wird der junge Virtuose ab 16 Uhr im Meißnersaal einen Einblick in sein Können geben und sich so gleichzeitig auf den 19. Internationalen Brahmswettbewerb in Pörtschach/Österreich einstimmen.
Benjamin Weis erhielt seinen ersten Cellounterricht mit sieben Jahren an der Eichsfelder Musikschule bei Brigitte Meysing und wechselte 2004 an das Musikgymnasium Schloss „Belvedere“ Weimar, das er 2010 mit dem Abitur abschloss. Seit dem Wintersemester 2010/11 studiert er an der Hochschule für Musik und Theater „Felix Mendelssohn Bartholdy“ in Leipzig bei Prof. Peter Hörr. Er ist unter anderem Preisträger beim Bundeswettbewerb „Jugend musiziert“ und beim innerschulischen Wettbewerb des Musikgymnasiums.  Der Eintritt ist frei, um Spenden wird gebeten.

Das Archiv stellt ein

Zwei Stellen werden zum 1. November im Archiv der deutschen Jugendbewegung auf der Jugendburg Ludwigstein neu besetzt: Jeweils für zwei Jahre werden ein wissenschaftlicher Mitarbeiter und ein Archivmitarbeiter gesucht.
Hauptaufgabe für Beide wird das Projekt „Erschließung und Digitalisierung des Fotografen-Nachlasses Julius Groß (1908-1933)“ sein. Hierbei handelt es um rund 40.000 Fotografien zur bürgerlichen deutschen Jugendbewegung. Interessenten sollten sich bis zum 23. Juli bewerben. Informationen gibt es hier.

Adieu Björn – Vom Brunnenhaus in die Großstadt

Wenn er nicht gerade zusammengekuschelt in einer warmen Höhle schlief, war er das heimliche Maskottchen des Brunnenhauses am Fuß des Burgbergs: Björn, der Siebenschläfer. Jahrelang tollte er gerne rund um das idyllische Häuschen, schaute durchs Fenster, brachte Gäste zum Grübeln, zu welcher Spezies er denn gehört und ließ sich das eine oder andere Stück Obst schmecken, das er geschenkt bekam.
Im Laufe der Zeit entwickelte das kecke Kerlchen wohl trotz seiner heimeligen Unterkunft  eine gute Portion Fernweh. Als kürzlich Münchner Kunststudenten im Brunnenhaus logierten, nutzte es daher die Gelegenheit, hopste in den Kofferraum und ließ sich bis in die bayerische Landeshauptstadt chauffieren. Hier lebt er nun im Garten der Kunstakademie. Und wenn ihm mal wieder nach Burgluft ist, findet sich bestimmt auch dafür eine Mitfahrgelegenheit.

Neues aus dem dritten Ring – 600-Tonnen-Spende

Die Baustelle bleibt in Bewegung. Auf dem inzwischen fertigen Wehrgang wurden ringsum Geländer montiert; der Handlauf ist in Arbeit. Schleif-, Streich- und Elektroarbeiten laufen ebenso parallel wie eine ungewöhnliche Materialspende. Am Fuß des Burgbergs zermeißelten Spezialisten die sogenannte Felsenlaube, einen 600-Tonnen-Stein, der unmittelbar bis an die Bundesstraße ragte. Burgvogt Selmar Sechtling überzeugte die ausführende Firma davon, der Burg Teile des mächtigen Sandsteins kostenlos als Pflastermaterial zu spenden. Alle Bilder und Berichte dazu finden sich wie immer im Bautagebuch.

RingVorlesung Burgblogger 1808 – Tagebuchfund

Parallel zur Tätigkeit der Erbauer wurde wie gewohnt die Begleitung der Jugendbaustelle durch RingVorlesungen auch im Mai fortgesetzt. Dr. Susanne Rappe-Weber, Historikerin und Leiterin des Archivs der deutschen Jugendbewegung, brachte dabei einen kleinen Ludwigsteiner Archivschatz ans Tageslicht. Anhand des rund um 1808 geführten Tagebuchs des Verwalters Johann Adam Schönewald gewährte sie einen Einblick in die Vorgeschichte der Jugendburg als Wohnsitz, Domäne und Lebensmittelpunkt einer bürgerlichen Familie zur Westfalenzeit, als in Kassel Jérôme Bonaparte regierte. Vortrag und Bericht gibt es hier zum Nachhören und -lesen.

Jugendbildungsstätte beim Toleranzfestival in Witzenhausen

Im April beteiligte sich die Jugendbildungsstätte mit vielen regionalen Partnern der Jugendarbeit am WeTo-Festival für Toleranz und Vielfalt. Der Runde Tisch der Witzenhäuser Jugendarbeit hatte die Initiative ins Leben gerufen, um auf das internationale Flair der kleinsten Universitätsstadt Deutschlands stärker aufmerksam zu machen. Bei bestem Wetter füllten Koch- und Verkostungsaktionen, Sprachspiele, Vorträge zu Rechtsextremismus, Konzerte und künstlerische Mitmachforen einen rundum gelungenen Tag. Der Beitrag unserer Jugendbildungsstätte zum bunten Programm bestand aus einer Spurensuche für Schüler zum jüdischen Leben in Witzenhausen und aus der Live-Berichterstattung für Rundfunk Meissner, die hier nachgehört werden kann.

Archivleiterin feiert ihr zehnjähriges Dienstjubiläum

Im Juni 2002 übernahm – nach fast einjähriger Stellenvakanz – mit Dr. Susanne Rappe-Weber zum ersten Mal eine Facharchivarin die Leitung des Archivs der deutschen Jugendbewegung (AdJb). Mit dem Übergang des Archivs an das Land Hessen  im Jahr 2004 wurde sie Bedienstete des Staatsarchivs Marburg. 
     
Die gebürtige Göttingerin hat in Hannover Geschichte, Germanistik und Politikwissenschaft studiert und nach dem Magisterabschluss als wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Universität Potsdam gearbeitet. Ihre Dissertation verfasste sie über eine Gutsherrschaft an der Weser nach dem 30jährigen Krieg. In Marburg absolvierte sie anschließend das Archivreferendariat für den Höheren Dienst.   
   
Ein maßgeblicher Erfolg ihrer Arbeit im AdJb ist die umfassende elektronische Erschließung der historisch wertvollen Bestände sowie der Erwerb neuer Nachlässe und Sammlungen. Dr. Rappe-Weber ist es auch zu verdanken, dass das AdJb zunehmend an Ansehen in der Öffentlichkeit gewinnt, nicht zuletzt durch die jährlichen Archivtagungen auf der Burg und die daraus resultierenden Veröffentlichungen. Susanne Rappe-Weber lebt mit ihrer Familie in Eschwege. Die Archivmitarbeiterinnen gratulieren und freuen sich auf eine weiterhin gute Zusammenarbeit.        

Hobbits bevölkern die Burg

Wunderliche Gestalten weilten an Himmelfahrt auf dem Burgberg – Hobbits, Elfen und Zauberer hatten ihr Lager rund um die Jugendburg Ludwigstein aufgeschlagen und warteten auf ihren Einsatz zum großen Geländespiel. Viele Kinder und Jugendliche aus dem gesamten Bundesgebiet waren dem Ruf des Deutschen Pfadfinderverbands gefolgt. Drei Tage lang versetzten sie sich – aufgeteilt auf drei Lager – in J. R. R. Tolkiens fantastische Welt „Mittelerde“ und nahmen dabei sogar ein ganzes Dorf ein. Werleshausen wurde am Samstag, 19. Mai, zum Höhepunkt des Geländespiels von rund 800 märchenhaften Gestalten bevölkert. Bilder und einen ausführlichen Bericht der HNA gibt es hier.

Archiv bekommt DFG-Förderung

Die "Bilder aus dem Wandervogel-Leben" von Jule Groß, geboren 1892, sind auf der Burg und in den Bünden bis heute präsent. Der Berliner Fotograf der ersten Stunde betrieb seit den Anfängen der Bewegung ein "Wandervogel-Lichtbildamt" und setzte alles ins Bild, was sich in der Jugend- und Reformbewegung tat. Sein wertvoller Nachlass mit Zehntausenden von Bildern befindet sich im Besitz des Archivs der deutschen Jugendbewegung (AdJb). Für die Erschließung von 40.000 Fotografien stellt die Deutsche Forschungsgemeinschaft dem AdJb in den kommenden zwei Jahren rund 190.000 Euro zur Verfügung. Damit sollen wissenschaftliche Nutzung und bequeme Recherche über Digitalisate realisiert werden.

Schulklassenprogramme – die erste Welle

Seit April verdichten sich saisonbedingt die Schulklassenprogramme auf der Burg. Allein in den ersten beiden Juniwochen nahmen 350 Schüler an den unterschiedlichen Ludwigsteiner Angeboten teil. Erfolgreich gestartet sind dabei die mittelalterliche Zunft Papier schöpfen und Geocaching als bewegungsintensive Schatzsuche. Beim Papier schöpfen verwandelt sich das Ludwigsteiner Altpapier unter den Händen fleißiger Kinder in strukturschöne Briefblätter voll Farbe und Eleganz. Das kommt sowohl bei Kindern wie Lehrern prima an, und wenn die Schüler ihre Zunftprodukte zum Trocknen aufhängen, zaubert das buntschöne Tupfer auf die Burg. Geocaching nutzt das satellitengestützte, vom Militär frei gegebene Navigationssystem GPS, um mit handygroßen Empfängern vorbereitete Verstecke in Wald, Wiese und Feld aufzuspüren. Nur wer alle gefunden hat  ist in der Lage, das darin verschlüsselte Geheimnis zu enträtseln - Spannung und glückliche Erschöpfung sind garantiert.

Neues aus dem Dritten Ring: Am 15. September weihen wir den Enno ein

Reichlich Holz, etliche Säcke voll Lehm und mehr als 2.300 Strohballen stecken in Deutschlands größtem Strohballenhaus - aber vor allem auch eine große Menge an Spaß, Lachen und Freude. Nun steht der Enno-Narten-Bau kurz vor der Vollendung: Am 15. September wird die Einweihung  gefeiert – und wie es sich für die Burg der Jugendbewegung gehört, mit einem zünftigen bündischen Fest. Rund 38.000 Stunden werden die ehrenamtlichen Erbauer dann an diesem einmaligen Projekt gewirkt haben.

Auf der Baustelle hat sich in den vergangenen Wochen viel getan: Der Estrich wurde verlegt und der Wehrgang ist nahezu fertiggestellt. Nun gilt es, den Sanitärtrakt zu streichen, Fliesen zu verlegen und der Außenfassade einen zweiten Anstrich zu verpassen. Über den Baufortschritt gibt es hier ständig aktuelle Informationen.

RingVorlesung Equilibrismus – Welt im Gleichgewicht

Parallel zur Tätigkeit der Erbauer wurde wie gewohnt die Begleitung der Jugendbaustelle durch RingVorlesungen im April fortgesetzt. Eric Bihl, Bankkaufmann und Zukunftsforscher, sprach über den Stand der modellhaften Realisierung seines ökovisionären Prinzips auf einer Insel bei Tahiti. Trotz mancher Fehlschläge vor Ort will er den Equilibrismus als Präzedenzfall für die Zukunft weiter entwickeln und bewerben, denn die Menschheit braucht Alternativen zum „auf Treibsand gebauten Wachstumsparadigma“. Vortrag und Bericht gibt es hier zum Nachhören- und lesen.

Unsere nächste RingVorlesung findet am Samstag, dem 16. Juni, ab 20 Uhr auf der Jugendburg statt. Jasmin Schuhmann, jugendbewegte Biologin und Ingenieurin, stellt naturschützende Ausgleichsmaßnahmen vor, die im Zusammenhang mit der Errichtung des Enno-Narten-Baus am Burgberg durchgeführt werden. Die Einladung gibt es hier.

Filzen und Kerzen ziehen – Handwerk wie im Mittelalter an Himmelfahrt

Wie entsteht ein Filzball und welche Arbeit machte es im Mittelalter, Kerzen selbst zu ziehen? Rund um das Handwerk vor Hunderten von Jahren dreht sich der Familien-Nachmittag auf der Jugendburg Ludwigstein an Himmelfahrt, 17. Mai 2012. Unter professioneller Anleitung lernen junge Gäste von 14 bis 15 Uhr, wie aus Filz und Seife ein Gegenstand entsteht und von 15 bis 16 Uhr, wie viele Tauchgänge es braucht, bis eine Kerze fertig ist.
Die Erwachsenen können in der Zeit Kaffeespezialitäten und selbst gebackenen Kuchen aus der Burgküche auf der Terrasse genießen – verbunden mit einem herrlichen Blick über das Werratal. Spannende Einblicke in die wechselvolle Geschichte der Burg bieten die Führungen ab 14 und 15 Uhr.

Hohe Auszeichnung für jahrelanges ehrenamtliches Engagement

Über die Verleihung der Verdienstmedaille des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland durfte sich Ende April Gerd Einwächter freuen. Die hessische Staatsministerin Eva Kühne-Hörmann steckte dem Odenwälder die Auszeichnung für sein jahrelanges ehrenamtliches Engagement ans Revers, das ihn etliche Male auch auf die Jugendburg Ludwigstein führte. Als Leiter der Hans-von-der-Au-Trachtengruppe in Erbach nutzte er die Europäischen Jugendwochen auf dem Burgberg, um Freundschaften mit Gruppen aus anderen Ländern zu knüpfen und durch gegenseitige Besuche zu festigen. Einen ausführlichen Bericht über die Verleihung der Verdienstmedaille gibt es hier.

Fachfortbildung Prävention

Anfang Mai fand auf Einladung der Jugendbildungsstätte eine Fachfortbildung zum Umgang mit Fällen sexuellen Missbrauchs in Jugendgruppen statt. Dr. Angela May, Autorin, Fachberaterin für Psychotraumatologie und Vorsitzende der Bundesarbeitsgemeinschaft Prävention & Prophylaxe, vermittelte den zehn Teilnehmenden vor allem Grundsätzliches zum Täter-Opfer-Verhältnis, gab Handlungsorientierung für die gruppendynamischen Prozesse in Verdachtsfällen und sprach über die Folgen sexueller Gewalt. Einen Bericht dazu und weitere Informationen gibt es hier.

Neues aus dem dritten Ring – Zwei Jahre Spatenstich

36.000 Stunden lang wurde ehrenamtlich am Enno-Narten-Bau gearbeitet, seit vor zwei Jahren der erste Spatenstich erfolgte. Am 26. April 2010 begann der Bagger den Keller auszuschachten. Doch mittlerweile wird das Ende der Jugendbaustelle absehbar. Nach Schleif- und Dämmungsarbeiten kommt zur Zeit Estrich auf die Fußböden und auf Treppen und Wehrgang werden Holzbohlen verlegt. Aktuelle Fotos sowie Berichte der verschiedenen Erbauergruppen enthält, wie gehabt, unser Bautagebuch.

RingVorlesung Sonnenkraft – Zukunft durch Technik

Parallel zur Tätigkeit der Erbauer wurde die Begleitung der Jugendbaustelle durch RingVorlesungen im März fortgesetzt. Günther Cramer, Aufsichtsratsvorsitzender des Kasseler Solarkonzerns SMA und Greentech-Manager des Jahres 2010, sprach über den SMA-Beginn in einer ehemaligen Bäckerei, über den Zusammenhang von Weltmarktführerschaft und Nachhaltigkeit und sein idealistisches Ziel, Afrika mit grünem Strom zu versorgen. Das solare Märchen des 21. Jahrhunderts gibt es hier zum Nachhören.

Unsere nächste RingVorlesung findet am Samstag, 12. Mai, ab 20 Uhr auf der Jugendburg statt. Die Leiterin des Archivs der deutschen Jugendbewegung, Frau Dr. Susanne Rappe-Weber, stellt das Tagebuch des Ludwigsteiner Burgverwalters Johann Adam Schönewald aus dem Jahr 1808 vor. Die Einladung findet sich hier.

Nachhaltigkeit beiderseits der Oder

Erneut traf sich eine deutsch-polnische Gruppe auf der Jugendburg Ludwigstein. Als selbsternannte "Öko-Trendsetter" versuchten die Schüler herauszufinden, was nachhaltige Entwicklung bedeutet. Zurückgekehrt nach Swidnik (in Ostpolen) und ins Münsterland wollen sie ihre Regionen unter diesem Thema analysieren und gemeinsam mit den Menschen vor Ort ökologisch verbessern. Ihre rund um die Burg gelegenen Stationen zum Erwerb neuen Wissens waren vielfältig: Das Tropengewächshaus an der Universität informierte über die Produktion von Baumwolle und Schokolade, die Bürgermeisterin von Witzenhausen stellte ihre Fair-Trade-Stadt vor und mit eigenen Wasseruntersuchungen gingen die Jugendlichen dem Verschmutzungsgrad der salzigen Werra auf den Grund. Darüber hinaus wurden globale Zusammenhänge thematisiert, zum Beispiel wie viele Menschen auf der Welt ohne Trinkwasser, Strom oder Nahrung existieren und wie viele von ihnen täglich verhungern. Am Ende stand die gemeinsame Erkenntnis, als "reiche" Europäer die Ignoranz gegenüber den fundamentalen Problemen der Welt ablegen zu wollen.

Per aspera ad astra oder: Ohne Fleiß keinen Preis

Mit der Übernahme des wertvollen Künstlernachlasses von Karl Wilhelm Diefenbach (1851-1913) vor einigen Wochen hat sich das Archiv verpflichtet, nicht nur für dessen Aufbewahrung zu sorgen, sondern ihn auch der interessierten Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Neben der schon gut voran schreitenden Erschließung in der Datenbank HADIS gehört auch die Zusammenarbeit mit Partnern dazu. Bei Karl Wilhelm Diefenbach ist das vor allem die bei Limburg gelegene Stadt Hadamar, dem Geburtsort des Künstlers. Bürgermeister Michael Ruoff und der Archivpfleger Hartmut Kuhl begrüßten die Ludwigsteiner Archivleiterin Dr. Susanne Rappe-Weber und die Archivarin Elke Hack anlässlich eines Arbeitsbesuches im Rathaus und zeigten den im Stadtmuseum untergebrachten Fries "Per aspera ad astra", der 1892 unter Mitarbeit von Diefenbachs Schüler Hugo Höppener-Fidus entstanden war. Der 68 Meter lange Fries besteht aus 34 etwa einen Meter hohen einzelnen Leinwänden und zeigt den lebensreformerisch inspirierten Gegenentwurf Diefenbachs zur industriellen Moderne: eine kindlich-kreatürliche Lebensweise im friedlichen Einklang mit der Tier- und Pflanzenwelt verspricht die Erlösung von der Krise der Gegenwart. Für Juni ist ein Gegenbesuch des Stadtoberhauptes von Hadamar auf Burg Ludwigstein geplant - dann sollen Pläne für den 100. Todestag Diefenbachs im nächsten Jahr geschmiedet werden.

Folk-Rock auf der Werrabühne

Sie gehört seit ihrer Gründung 1988 zu den führenden Folk-Rock-Bands Deutschlands: Paddy goes to Holyhead. Mit Titeln wie „Johnny went to war“ und „Bound around“ erreichte die Formation rund um Sänger Paddy Schmidt mehrere Charterfolge. Am Sonntag, 22. April 2012, gibt das Akkustik-Trio der Band, bestehend aus Frontmann Paddy Schmidt, Bassist Uwe Bender und Geigerin Nicole Ansperger, ein Gastspiel auf der Jugendburg Ludwigstein. Ab 17 Uhr werden die Musiker auf der Werrabühne spielen. Das Konzert findet im Rahmen der Aktionstage „Witzenhausen zeigt Flagge“ - organisiert von Geert Platner – statt.
Der Eintritt für Paddy goes to Holyhead beträgt zehn Euro, ermäßigt acht Euro. Karten gibt es im Witzenhausener Sammelsurium Arends unter 05542-4477.

Gedanken über das Wiederkommen – Von Blanche Kommerell

Jugendburg Ludwigstein im Jahr 2012 – April – Kirschblütenzeit. Und sie blühen, zart, weiß, ein wenig rosa. Jeden Tag wird das jungfräuliche Weiß auf den Hängen kräftiger, umfassender, schöner. Ich erlebe das nun schon seit vielen Jahren – seit 1995 bin ich mit einer wechselnden Schar theaterbegeisterter junger Leute aus der Universität Witten/Herdecke Gast in der Jugendburg. Im Meißnersaal sind alle meine Inszenierungen begonnen worden. In diesem Jahr proben wir ein Stück von Anton Tschechow.
Von Tag zu Tag werden die Gesichter der Studenten strahlender. Schon morgens der erste Spaß im Schwimmbad – dann im schönen Speisesaal das leckere Frühstück – und so geht es weiter. In der Küche wird auf alle unsere Wünsche eingegangen – seien es die verschiedenen schmackhaften Gerichte oder unsere Probenzeiten, auf die Rücksicht genommen wird. Mit welcher Freundlichkeit wird uns bunter Truppe in der Burg begegnet. Am Anfang haben wir vielleicht Verwunderung erregt, aber jetzt hat man sich an das Theatervölkchen gewöhnt. Abends wird der Meißnersaal zum Ort der Freude durch Tanz, der immer zu meinen Stücken gehört, und noch später wird der Saal zu Begegnungsinseln aufgeteilt. Und wer noch nicht müde ist, vergnügt sich in der Sauna und beendet den Tag im Schwimmbad.
Inzwischen hat sich vieles auf der Burg verändert – neue Menschen begegnen neuen Menschen, aber die Schönheit des Ortes und seine Anziehungskraft sind konstant. Um die Burg herum wurde auch vieles neu gestaltet und lädt jetzt zum Verweilen ein – Denn das Schauen in die Landschaft gehört einfach dazu.

Neues aus dem dritten Ring – Spenden kassieren

Im Sog der wärmenden Sonne zieht es wieder vermehrt Bauhelfer auf die Jugendbaustelle des Enno-Narten-Baus. Maler- und Elektroarbeiten sowie Außenarbeiten an den Grünanlagen stehen dabei im Mittelpunkt. Aktuelle Bilder und Berichte dazu finden sich wie immer im Bautagebuch. Parallel lud der dm-Markt in Eschwege unser Projekt „Wir wagen den dritten Ring“ zu einer öffentlichkeitswirksamen Kassieraktion ein. Bauhelfer und Burgmitarbeiter ließen sich nicht lange bitten und holten sich, angeführt von der fulminanten Drogerie-Kassiererin Dani, einen Scheck in Höhe von 1.000 € ab. Hier gibt es dazu einen Vorortbericht und hier den Presseartikel.

Beräunertreffen – Volle Burg beim Singewettreit der Jugendbünde

Das mittlerweile 8. Beräunertreffen stand als Singewettstreit mit 450 Sängern und Zuhörern diesmal ganz im Zeichen von Weiß und Rot, den Farben Polens. Die Pfadfinder des polnischen Verbandes „Zwiazek Harcerstwa Polskiego“ steckten die gesamte Burg mit ihrer unbändigen Lebensfreude an – auch über den eigentlichen Wettstreit hinaus, bei dem in diesem Jahr 26 Lieder zum Einsatz kamen. Entstanden aus einzelnen persönlichen Kontakten entwickelt sich hier ein zunehmender, die Völker verbindender  Austausch, der in nächster Zukunft noch weiter ausgebaut werden soll – auch über die Burgmauern hinausgehend und in die Bünde hinein. Die Nachlese aus Bericht, Bildern und der mehrstündigen Live-Sendung von RundFunk Meissner findet sich hier.

14 stützen den Enno-Narten-Bau

Eine gelungene Auftaktveranstaltung erlebten die Besucher Anfang März im Meißnersaal der Jugendburg Ludwigstein. Gemeinsam mit Landrat Stefan G. Reuß und dem Verein für Regionalentwicklung hatte die Burg zum ersten Zukunftsabend der Region eingeladen, bei dem sich alles um das Thema „Energiewende“ drehte. Hauptreferent Günther Cramer, Mit-Begründer der Niestetaler Firma SMA, gab einen Einblick in die Erfolgsgeschichte seines Unternehmens. Im Anschluss stand er gemeinsam mit Stefan G. Reuß, der Stiftungsvorsitzenden Eva Eisenträger und Archiv-Leiterin Susanne Rappe-Weber Rede und Antwort zu erneuerbarer Energie, demographischem Wandel und den daraus resultierenden Chancen der Region.
14 Gäste nutzten die Gunst der Stunde und sicherten ihre Unterstützung für den Enno-Narten-Bau zu. Für jeweils 300 Euro erwarben sie einen Balken der X-Stützen, die dem Haus sein charakteristisches Aussehen verleihen. So berichtete die Presse darüber.
Wer auch einen Balken erwerben möchte erhält Informationen unter: 05542-501710.

90 Jahre Sammeln und Forschen - jetzt mit neuem Magazin

Mit einem gut besuchten Festprogramm präsentierte sich das Archiv als professionelle, von vielen Ehrenamtlichen unterstützte Einrichtung. Mit der weltweit einzigartigen Sammlung zur historischen Jugendbewegung und angrenzenden Themen bietet das Archiv auf der Burg besondere Möglichkeiten für Wissenschaft und Forschung. Diese Bedeutung wurde zum Jubiläum von Verantwortlichen, Politikern und Archivkollegen gewürdigt. Viele Gäste von Nah und Fern ließen sich am Nachmittag die neuen Magazinräume des Archivs im Bilsteinflügel und die Künstlerausstellung "Jugend, Tempel und irdische Paradiese" aus dem Nachlass von Hugo Höppener-Fidus zeigen.

RingVorlesung Enno Narten – Unmögliches wagen

Parallel zur Tätigkeit der Erbauer wurde die Begleitung der Jugendbaustelle durch RingVorlesungen im Februar fortgesetzt. Kenntnisreich erzählte Professor Arno Klönne von Enno Narten, dem Initiator des jugendbewegten Wiederaufbaus auf dem Ludwigstein, dessen Name unser Neubau im dritten Ring der Jugendburg nun trägt. Als hartnäckig beschreibt er ihn, voller Ideale und ohne Scheu, das Unmögliche zu wagen - wie 1920 beim Erwerb der zerfallenen Burg. Seinen Mitmenschen machte er es nicht immer leicht, weil er auch unbequeme Fragen stellte und unbequeme Wege ging. Begegnung und Dialog auch unterschiedlichster Menschen waren im wichtig. Der Vortrag findet sich hier zum Nachhören.

Neues aus dem dritten Ring – Bauhelfer trotzen der Kälte

Auf engagierte Beteiligung stießen die vergangenen Bauwochenenden auf unserer Jugendbaustelle für das größte Strohballenhaus der Republik. Aus den verschiedensten Jugendbünden kamen Bauhelfer zusammen, um bei eisigen Außentemperaturen im gut geheizten Enno-Narten-Bau zu wirken. Tatkräftig fassten alle zu, so dass die Decken im Obergeschoss inzwischen fast vollständig abgehängt und verspachtelt sind und die braunen Lehmwände in einem freundlichen Weiß erstrahlen. Aktuelle Bilder und Berichte gibt es im Bautagebuch.

Unsere nächste RingVorlesung findet am Sonntag, dem 26. Februar, um 15.30 Uhr in Paderborn statt. Der außergewöhnliche Treffpunkt ist dabei das Wohnzimmer von Prof. Arno Klönne, wo wir der Biographie von Enno Narten nachspüren, dem Wandervogel, der die Jugendburg Ludwigstein ins Leben rief.

Prävention - Netzwerktreffen und Fachfortbildung

Ende Januar fand auf Einladung des Arbeitskreises „Schatten der Jugendbewegung“ ein Netzwerktreffen zur Prävention sexualisierter Gewalt in jugendbewegten Gruppen statt. 20 Teilnehmende aus verschiedensten bündischen Arbeitskreisen trafen sich zum Austausch von Informationen und zur historischen Recherche im Archiv der deutschen Jugendbewegung. Mit dem Ziel einer langfristigen Vernetzung wurde ein weiteres Treffen im kommenden Frühjahr vereinbart. Einen Bericht gibt es hier.    

Im gleichen Zusammenhang lädt die Jugendbildungsstätte vom 2. bis 4. Mai zu einer vom Land Hessen unterstützten Fachfortbildung mit Dr. Angela May ein. Die Autorin und Fachberaterin für Psychotraumatologie ist Vorsitzende der Bundesarbeitsgemeinschaft Prävention & Prophylaxe.

Woche der Archive

Am 26. Februar startet im Meißnersaal der Jugendburg Ludwigstein die "Woche der Archive". Beteiligt an dieser Veranstaltungsreihe sind neun Einrichtungen in Kassel und Umgebung, die damit auf die Bedeutung von Archiven für den Erhalt historisch wertvoller Unterlagen aufmerksam
machen und zum Besuch einladen. Den Auftakt macht das Archiv der deutschen Jugendbewegung, in dem zugleich das 90jährige Jubiläum gefeiert wird. Ab 11 Uhr wird mit einem Festprogramm und anschließenden Archivführungen nach Geschichte und Perspektiven für das Archiv der deutschen Jugendbewegung gefragt. Gäste sind herzlich willkommen.

Konzentriert proben in alten Mauern

Wenn Geigen gestimmt und Celli durch den Burghof getragen werden, Notenblätter ebenso herumgereicht werden wie Schauspieltexte, dann ist Probenzeit in der Jugendburg Ludwigstein. Bereits zum elften Mal besuchten die Schüler und Lehrer des Gymnasiums Ernestinum aus Rinteln die Burg, um fünf Tage lang intensiv für ihre Auftritte zu proben. Mit dabei waren die Arbeitsgemeinschaften Chor, Cajon, Haus- und Bigband sowie zwei Theatergruppen. Einen Bericht über den Aufenthalt auf der Burg gibt es hier.

Jäger der Nacht – Fledermäuse

Der Naturpark Meißner-Kaufunger Wald hält 2012 ein besonderes Programmangebot für Schulklassen auf Burg Ludwigstein bereit. Unter dem Titel „Jäger der Nacht“ wird eine Nachtwanderung auf den Spuren der Fledermäuse angeboten. Dabei werden zwischen 20 und 22 Uhr zum Beispiel mit einem Bat-Detektor die für den Menschen normalerweise nicht wahrnehmbaren Laute der Fledermäuse hörbar gemacht. Telefonische Anmeldungen sind beim Naturpark möglich unter 05651-952125.

Neues aus dem dritten Ring – 170 helfen bei der Winterbauhütte

Während der  diesjährigen Winterbauhütte Anfang Januar wurden mehr als 1750 Stunden lang Räume farblich neu gestaltet und Fugen gekratzt, Borten und Scherenschnitte auf Wände aufgetragen, Steine für die Sommerküche geklopft und Strippen gezogen. 170 ehrenamtliche Helfer strichen Lehmwände im Enno-Narten-Bau, rissen Bad im Mittelbau ab, reinigten und ölten Böden gereinigt, gestalteten die Klönecke neu  und renovierten ihre Patenräume. Insgesamt waren es wohl um die 30 größere und kleinere Baustellen in der Kernburg und im Enno, auf denen vom Pimpf bis zur Kuratorin alle Seite an Seite fleißig und erfolgreich arbeiteten. Dazu gab es am Samstag eine fröhlich-feierliche Amtseinführung Selmar Sechtlings als Burgbetriebsleiter im Burghof, sowie anschließend einen rauschenden Festabend. Ein großer Dank des Stiftungsvorstands ging an alle Bauhelfer sowie die Organisatoren der Winterbauhütte. Weitere Informationen finden Sie im Bautagebuch.

Selmar Sechtling - Neuer Burgwart auf dem Ludwigstein

Neues Jahr - neuer Burgwart.
Zum 1. Januar löste Selmar Sechtling Jörg Zimmer an der Spitze der Jugendburg Ludwigstein ab. Aufgrund seiner bündischen Wurzeln kennt er die Burg bereits seit 31 Jahren. „Ich möchte erreichen, dass der Ludwigstein als Burg von der Jugend für die Jugend weiter erhalten bleibt“, betont der 41-Jährige. Bereits seit vielen Jahren engagiert sich der studierte Architekt ehrenamtlich für die Burg - bisher als Parlier (Sprecher) des Bauhüttenkreises, ein Zusammenschluss von Fachleuten, die Baustellen auf der Burg koordinieren.

Geboren in Frankfurt/Main verbrachte Selmar Sechtling seine Schulzeit in Nordhessen und absolvierte nach dem Abitur eine Ausbildung zum Bauzeichner, bevor er in Braunschweig studierte. In den vergangenen zehn Jahren war er als Architekt zuletzt in Düsseldorf tätig. Einen ersten Schwerpunkt für seine neue Aufgabe hat er sich bereits gesetzt. „Ich möchte dazu beitragen, den Enno-Narten-Bau zügig fertig zu stellen und ihn mit Leben zu füllen“, so der neue Burgwart.

Jugendbildungsstätte – Neue Angebote für Schulklassen

Für Schulklassen bietet die Jugendbildungsstätte drei- oder fünftägige Schulklassenpakete sowie halb- oder eintägige Programmbausteine an. Schulklassenpakete umfassen neben dem Programm Unterkunft und Verpflegung in der Burgherberge. Das heißt: Sie sind rundum versorgt. Programmbausteine können Sie nutzen, um den Aufenthalt Ihrer Schulklasse auf der Burg individuell zu gestalten. Nahezu alle Aktivitäten werden sowohl als Pakete als auch als Bausteine angeboten.

2012 werden die beliebten Angebote wie Mittelalter, Survival oder History Trekking attraktiv ergänzt. „Jüdisches Leben“, „Zivilcourage“, „Theaterwerkstatt“ und „Geocaching“ heißen unsere neuen Schulklassen- programme, die in bewährter Weise das Außengelände der Burg als natürliches „Draußen sein“ immer auch mit einbeziehen. Alle Angebote zum Nachlesen, Stöbern und Buchen finden Sie hier.

Dinkelsäckchen für den Enno

Hut ab vor diesem Engagement! Stolz überreichte die zehnjährige Svenja kürzlich eine Spende für den Enno-Narten-Bau an Bauplanerin Meike Pilsl, Bauleiter Gunthard H.A. Stübiger und Eva Eisenträger, Vorsitzende der Stiftung Jugendburg Ludwigstein und Archiv der deutschen Jugendbewegung. 60 Euro hatte sie gemeinsam mit ihren Freundinnen Hannah (8) und Lena (11) mit Hilfe vieler kreativer Ideen gesammelt. So wurden in mühevoller Kleinarbeit zum Beispiel Dinkelsäckchen genäht und verkauft sowie ein Turnprogramm erarbeitet und gegen eine Spende im Familienkreis aufgeführt. Den Betrag stockten die drei fleißigen Mädchen dann am Ende noch mit ihrem Taschengeld auf.
Vielen Dank Svenja, Hannah und Lena!

Neues aus dem Dritten Ring – Ministerpräsident trifft Erbauer

Wozu die auf der Baustelle erworbenen Qualifikationen gut sein können, zeigte sich überraschend am Rande eines Treffens zwischen Volker Bouffier und jungen Bauhelfern auf der Jugendburg Ludwigstein. Während der hessische Ministerpräsident Anerkennung für das Strohballenhaus äußerte, reparierten die Erbauer ein Fahrzeug seiner Personenschützer. Der Presseartikel findet sich hier zum Nachlesen. Trotz sinkender Temperaturen gehen die Arbeiten am Enno-Narten-Bau weiter bis zur Weihnachtszeit. Das neue Jahr startet auf dem Ludwigstein dann traditionell wieder mit der Winterbauhütte, die 2012 letztmalig ganz im Zeichen des Neubaus stehen wird.

RingVorlesung „Demokratische Schule“

Parallel zur Tätigkeit der Erbauer wurde auch im November die Begleitung der Jugendbaustelle durch RingVorlesungen fortgesetzt. Robert Welti, Antje Schröder und Jonas Kutzke berichteten über ihre eigenen Schulgründung am Rande Hamburgs, wo sie versuchen, ihre positiven Erfahrungen aus der Jugendbewegung an Jüngere weiterzugeben. Als Diplom-Geologe, Sprachlehrforscherin und Student treiben sie aus einem Förderverein heraus das Projekt einer Demokratischen Schule voran. Die Infinita, so der Name ihrer Bildungsstätte, wird altersübergreifend Unterricht anbieten, der ohne Lehrplan und Noten auskommt. Selbstbestimmt lernt jeder Schüler nur das, wozu er Lust hat. Der Vortrag findet sich hier zum Nachhören.

Abschied vom Burgberg

Gut zwei Jahre lang wachte Jörg Zimmer als Burgwart der Jugendburg Ludwigstein über die Geschicke in und um die historischen Mauern. Zum Ende des Jahres verlässt er nun den Burgberg, um mit seiner Familie nach Oldenburg zu ziehen.
Während seiner Zeit an der Spitze des Teams hat Jörg Zimmer viel für den Erhalt und Ausbau der Burg getan. So fällt in diese Ära unter anderem der Bau der Holzpelletheizung, die nun die Burg mit umweltfreundlich erzeugter Wärme versorgt. Ebenso entstanden zu seiner Zeit die Planungen und ersten Arbeiten des Enno-Narten-Baus, der nun kurz vor der Vollendung steht.
Herzlichen Dank an Jörg Zimmer für sein Engagement und seine Arbeit sowie alles Gute für seine Zukunft.

Daumen drücken für die Stiftung des Jahres

Bereits zum vierten Mal fand im November der Hessische Stiftungstag statt. Mit dabei: die Jugendburg Ludwigstein. Als Juni-Stiftung durfte sie sich neben den weiteren elf Monats-Stiftungen des Jahres 2011 im Wiesbadener Kurhaus präsentieren. Runa Aasland-Jost, stellvertretende Leiterin des Burgbüros, und Daniel Stache waren mit einem Modell der Jugendburg Ludwigstein, vielen Informationen über den Enno-Narten-Bau und die Stiftungsarbeit nach Südhessen gereist, um den zahlreichen Besuchern Einblicke in das Leben auf dem Burgberg zu geben.
Aus allen Stiftungen des Vorjahres wurde „Childaid Network“ vom Hessischen Ministerpräsident Volker Bouffier als „Stiftung des Jahres 2011“ ausgezeichnet. Der Preis ist mit 10.000 Euro dotiert und wird gemeinsam von der Hessischen Landesregierung und der SV Sparkassenversicherung getragen.
Wir, die Jugendburg Ludwigstein, stehen als Stiftung des Jahres 2012 zur Wahl.

4.600 Mal den Weg zur Burg genommen

Rund 40 Auszubildende haben unter Ingrid Becker erfolgreich die Lehre zur Hauswirtschafterin abgeschlossen. Etwa 4.600 Mal nahm sie den Weg zur Jugendburg Ludwigstein, nun geht die langjährige Chefin der Hauswirtschaft in den Ruhestand. Während der Weihnachtsfeier der Belegschaft wurde sie offiziell aus ihrem Amt verabschiedet.
 23 Jahre lang leitete Ingrid Becker die Geschicke rund um alle Gebiete der Hauswirtschaft. „Ich bin gerne hier gewesen“, zog sie ein positives Resumee. Zum Dank für ihre Arbeit erhielt sie vom Kuratoriumsvorsitzenden Holger Pflüger-Grone einen Teller mit Burgwappen sowie von den Stiftungsvorständen Eva Eisenträger und Matthias Leese einen Werrataler. Untätig wird die frisch gebackene Ruheständllerin auch künftig nicht sein. Dafür werden ihre Enkeltöchter sorgen, die ihre Großmutter gehörig auf Trab halten.

Theater um die Gerechtigkeit

Wie sieht es mit der Gerechtigkeit in Familie, Beruf und Alltag aus? Zu diesem spannenden Thema lädt Gerhard Neudorf, Herausgeber der bündischen Zeitschrift „Idee&Bewegung“, alle Interessierten sehr herzlich dazu ein, ein Theaterstück zu erarbeiten. Vom 5. bis 8. Januar 2012 findet ein erstes Treffen statt.  Dabei entwickeln die Teilnehmer einzelnen Szenen, in denen Gerechtigkeitsprobleme auftreten. So von den Akteuren gewünscht, wird die Uraufführung im Oktober 2013 auf der Jugendburg Ludwigstein stattfinden.
Anmeldung mit Anschrift und Alter sind erbeten bis 27. Dezember 2011 an: Gerhard(at)Idee-und-Bewegung(dot)de oder 036087/97064.

Neues aus dem Dritten Ring – 30.000 Stunden überschritten

In der zweiten Oktoberhälfte wurde mit einer Putzmaschine der Feinputz am Enno-Narten-Bau aufgetragen. Anschließend musste der Lehm zügig von Hand geglättet werden – dass die kalte Jahreszeit unmittelbar bevorsteht, machte sich dabei bereits unangenehm bemerkbar. Am ersten Novemberwochenende waren dann rund 150 Erbauer im Dritten Ring am Werk, und so haben wir nun auch die Marke von 30.000 freiwillig geleisteten Arbeitsstunden schwungvoll überschritten. Viele Mitglieder der Vereinigung Jugendburg Ludwigstein haben am Rand Ihrer Versammlung die Baustelle besucht, sich anerkennend über den Baufortschritt geäußert und Geld gespendet. Bilder und Berichte dazu finden sich hier.

Unsere nächste RingVorlesung gestaltet am 26. November der jugendbewegte Robert Welti, der mit weiteren Engagierten dabei ist, eine eigene Bildungseinrichtung zu gründen. "Demokratische Schule" heißt der Abend, dessen Einladung hier zu finden ist.

RundFunk Meissner Burg Ludwigstein auf Sendung

Mit einer Sendung über die diesjährige Meissnernacht zum Thema „Sexuelle Gewalt in jugendbewegten Gruppen“ setzte die Jugendburg ihre Sendereihe bei Rundfunk Meissner fort. Bis 2013 will die Burg regelmäßig auf Sendung gehen, um auf die 100-Jahrfeier des Freideutschen Jugendtages von 1913 einzustimmen. Der Mitte November gesendete Radiobeitrag wurde von der Jugendjournalistin Laura Wöller produziert, die dafür auf der Burg Interviews mit dem Journalisten Christian Füller (taz) und dem Arbeitskreis "Schatten der Jugendbewegung" machte. Im Archiv der deutschen Jugendbewegung recherchierte sie weiteres Material. Zum Nachhören gibt es die Sendung hier.

Neu im Archiv

Seit Oktober 2011 verstärkt die Diplom-Archivarin Elke Hack das Archiv der deutschen Jugendbewegung. Nach Jahrzehnten erfolgreicher beruflicher Tätigkeit im Hessischen Hauptstaatsarchiv Wiesbaden hat sie sich zum Wechsel auf die Burg Ludwigstein und damit zur Rückkehr in ihre nordhessische Heimat entschlossen. Mit ihren profunden Erfahrungen wird die 52-Jährige dazu beitragen, dass die wertvollen Bestände des Archivs  in der Datenbank HADIS künftig noch besser erschlossen und damit aufgefunden werden. Wir wünschen ihr einen angenehmen Start und allzeit gute Fahrt zwischen Bad Wildungen und Witzenhausen.

Gaumenfreuden im Advent

Adventszeit ist Schlemmerzeit. Zeit, sich gemütlich zusammen zu setzen und das Jahr bei einer Weihnachtsfeier Revue passieren zu lassen. Einen ganz besonderen Charakter bekommen diese Feste, wenn das leckere Essen in einem besonderen Ambiente genossen wird – und wo ließe es sich besser feiern, als in den historischen Gemäuern der Jugendburg Ludwigstein? Für 13,- Euro pro Person empfiehlt unsere Burgküche folgendes Weihnachtsmenü: Als Vorspeise Kartoffelsuppe mit Kräuterschmand, danach Gänsebrust, Gorgonzolaschnitzel, Lollo Rosso mit Kartoffeldressing, Rosmarinkartoffeln, Klöße, Gemüseplatte und zum süßen Abschluss Adventsträumchen und Mousse au Chocolat. Selbstverständlich können auch andere Menüs – ganz nach individuellem Wunsch – zusammengestellt werden. Informationen gibt es unter 05542-507010 oder info(at)burgludwigstein(dot)de.

Was hat die Volkshochschule mit der Jugendbewegung zu tun?

Mit fünfzehn spannenden Fachvorträgen, Diskussionen und einer Podiumsrunde wurden anlässlich der Archivtagung vom 28. bis 30. Oktober 2011 die Anfänge der Volkshochschulidee vor allem in der Weimarer Republik einem interessierten Publikum vorgestellt. In vielen Fällen waren es Angehörige der Jugendbewegung, die sich später der Volksbildung verschrieben und für Erwachsene Angebote zur persönlichen und beruflichen Bildung entwickelten. Etliche der heute noch existierenden Volkshochschulen gehen darauf zurück und sind zunächst mit viel Idealismus, Improvisationstalent, Gemeinschaftsgeist und anspruchsvollen Konzepten auf den Weg gebracht worden, bevor sie zu der heute bekannten Institutionalisierung gefunden haben.

Ludwigsteiner Blätter Heft 252 erschienen

Ein Mal im Vierteljahr erscheinen die Ludwigsteiner Blätter als Mitgliederzeitschrift der Vereinigung Jugendburg Ludwigstein. Im Mittelpunkt der interessanten Berichterstattung stehen Artikel aus dem Burgleben, zudem stellen sich regelmäßig die neuen Mitarbeiter vor. Zusätzlich informiert die Broschüre über aktuelle und anstehende Ludwigsteiner Veranstaltungen. Die Burg ist auch deshalb so lebendig, weil sie viele Unterstützer hat. Neue sind herzlich willkommen, sich für die geschichtsträchtigen Gemäuer zu engagieren. Zudem hat jeder als Mitglied der Vereinigung Jugendburg Ludwigstein im Rahmen der Satzung und der aktuellen Leitsätze die Möglichkeit, selbst auf das Geschehen in und um die Burg einzuwirken. Hier gibt es das aktuelle Heft zum Herunterladen und wer Mitglied werden möchte, kann sich hier gerne informieren.

Weihnachtliches Treiben auf dem Burgberg – Kooperation mit dem lokalen Bündnis für Familien

Die ersten Plätzchen naschen, beim Kakao Wintergeschichten und -lieder am Kaminfeuer hören, knuspriges Stockbrot backen und eine winterliche Burg im Schein der Fackeln erkunden – Insgesamt das ideale Programm für das lokale Bündnis für Familien in Witzenhausen und das Team der Jugendburg Ludwigstein, ihre erste Kooperation zu starten. Daher sind für den 26. November 2011 Kindergarten- und Grundschulkinder herzlich zum weihnachtlichen Treiben auf den Burgberg eingeladen.
Los geht es um 14 Uhr. Dann haben alle jungen Zuckerbäcker Gelegenheit, Plätzchen auszustechen. Diese werden im Anschluss im großen Ofen der Burgküche gebacken und jedes Kind erhält am Ende ein Tütchen voll Leckereien mit auf den Heimweg.
Um 15 Uhr gibt es für alle Kakao und Kuchen, bevor Wintermärchen und -lieder am Kaminfeuer für Weihnachtsstimmung sorgen. Zwischendurch haben die jungen Besucher Gelegenheit, die Burg auf eigene Faust zu erkunden. Nach dem Genuss von selbst gebackenem Stockbrot darf sich gegruselt werden. Beim Spuk um die Burg lernen die jungen Ritter und Burgfräulein die grausige Geschichte von Ritter Hugo kennen. Anmeldungen sind erbeten unter: 05542-501711 oder unter info(at)burgludwigstein(dot)de. Die Teilnahmegebühr beträgt 5,-€, Übernachtungen auf der Burg sind optional zubuchbar.

Archivjahrbuch NF 7/2010 erschienen

Mit dem Themenschwerpunkt „Jugendbewegte Geschlechterverhältnisse“ zeigt das diesjährige Archivjahrbuch, wie sich das Bild von Junge und Mädchen beziehungsweise Frau und Mann in der Jugendbewegung entwickelt hat und wie die Praxis in den Jugendbünden war. Damit schließt der Band, herausgegeben von Meike S. Baader und Dr. Susanne Rappe-Weber, an wissenschaftliche Debatten zu Geschlechterrollen an und legt dazu neue Erkenntnisse vor. Das 353 Seiten starken Werk, das im Wochenschau Verlag herausgegeben wird, gibt es regulär zum Preis von 24,80 Euro im Buchhandel (ISBN 978-3-89974748-5).

Neues aus dem Dritten Ring - Freundschaft in Wanderschuhen

Parallel zur Tätigkeit der Erbauer wurde auch im September die Begleitung der Jugendbaustelle durch RingVorlesungen fortgesetzt. Der Jugendbund „graue jungenschaft“ hielt im Anschluss an seinen Bauhelfereinsatz einen bewegenden Bildvortrag über die herzliche Freundschaft zu moldawischen Pfadfindern und berichtete, wie aufwändig es immer noch ist, Kontakte nach Osteuropa zu knüpfen. Der Abend findet sich hier zum Nachhören.

Bitte abstimmen!
Bewerbung des Enno-Narten-Baus für den Ehrenamtspreis der ING-DiBa

Die ING-DiBa fördert die 1.000 beliebtesten Vereine mit je 1.000 €. Die beliebtesten Vereine werden bis zum 15. November über eine Internetabstimmung ermittelt.
Ihr könnt uns mit bis zu drei Stimmen unterstützen.

Dazu solltet Ihr:

  1. auf  ING-DiBa klicken
  2. evtl. die Sicherheitseinstellungen für die Seite vorübergehend aufheben
  3. auf "Stimme abgeben" klicken
  4. in der sich öffnenden Maske die E-Mail-Adresse und die vorgegebene Ziffern-Buchstaben-Kombination eintragen
  5. auf "Absenden" klicken
  6. die Bestätigungsmail abwarten und dort auf den angegebenen Link klicken
  7. auf der sich öffnenden Seite auf "Stimme abgeben" klicken.

Das hört sich etwas aufwändig an, geht aber ganz schnell  – und bringt uns  wieder ein Stück voran.
Bitte leitet diese Nachricht auch an Eure Freunde und Bekannten weiter!

Für den Ernstfall gerüstet

Feuer auf der Jugendburg Ludwigstein! Im Dachstuhl und im Landgrafenflügel sind Brände ausgebrochen, Eingeschlossene und Verletzte müssen aus den oberen Stockwerken gerettet werden.
Aber keine Bange, es war alles nur ein Test. Mit der Brandnachricht wurden Anfang Oktober die Feuerwehren rund um den Burgberg zu einer nicht angekündigten Übung gerufen. Und die 100 ehrenamtlichen Feuerbekämpfer bewiesen: Für den Ernstfall sind sie gut gerüstet. Im Handumdrehen standen die Einsatzautos an der Burg und die Kameradinnen und Kameraden bereiteten sich auf ihre Aufgabe vor. Mit schwerem Atemschutz und Drehleitern retteten sie flugs die jungen Statisten der Neuseesener Jugendfeuerwehr aus dem Obergeschoss und hatten auch den vermeintlichen Brand schnell unter Kontrolle. Übrigens unter den wachsamen Augen der Burggäste, die das unerwartete Szenario aufmerksam verfolgten.
Zur Stärkung gab es für die Helfer im Anschluss an ihren Einsatz Verpflegung aus der Burgküche sowie lobende Worte von Kreisbrandinspektor Christian Sasse und Witzenhausens Bürgermeisterin Angela Fischer. Einen Bericht der HNA zum Großeinsatz gibt es hier.

Radiowerkstatt „Mensch und Tier“

In der zweiten Oktoberwoche veranstaltete die Jugendbildungsstätte eine Radiowerkstatt mit der Goetheschule aus Einbeck. In Kooperation mit RundFunk Meissner recherchierten die Schüler während des Schulklassenprogramms vier Tage lang zu Themen wie Tierschutz, Massentierhaltung und Fleischproduktion. Die live ausgestrahlte Sendung findet sich hier zum Nachhören.

Sonderausgabe der „Ludwigsteiner Zeitung“

Die im Rahmen ihres Schulklassenaufenthaltes zu Rittern geschlagenen Grundschüler der Kurt-Klay-Schule aus Lutter haben darüber eine dreiseitige und doch recht zeitgenössische Zeitungsausgabe produziert. Darin berichten sie unter anderem über die spannende Auseinandersetzung mit mittelalterlichen Zünften, die Herstellung von Speckstein-Handschmeichlern und bunten Filzkugeln sowie selbst gedichtete Minnelieder. Mehr zu den Ludwigsteiner Steinmetzen und Wollwebern gibt es hier.

Bach und Pop von jungen Virtuosen

Bunt gemischt und meisterlich vorgetragen. Während ihres Konzerts Ende September bewiesen die 25 Jungen und Mädchen des Landesensembles der Blechbläser aus Sachsen-Anhalt unter der Leitung von Dietmar Berthold, dass sie zu Recht zur Gruppe der Besten ihres Fachs gehören. Neben Klassikern wie dem Allegro aus der Bauernkantate von Johann Sebastian Bach standen auch moderne Stücke wie „Yesterday“ von den Beatles und „The lion sleeps tonight“ von Daniel Weiss auf dem Programm. Das Publikum dankte den jungen Künstlern mit reichlich Applaus für ihre Leistung. Einen HNA-Bericht zum Konzert gibt es hier.
Vorausgegangen waren dem Konzert drei intensive Übungstage auf der Burg, während der auch die Freizeitgestaltung nicht zu kurz kam. So stand unter anderem eine Wanderung zur Burg Hanstein auf dem Programm.

Kooperation mit der Willy-Brandt-Schule gestartet

Im Oktober startete die Jugendbildungsstätte eine längerfristige Zusammenarbeit mit der Willy-Brandt-Schule aus Kassel. Dort eignen sich junge Einwanderer in Sprachklassen die für den Erwerb des Hauptschulabschlusses notwendigen Deutschkenntnisse an. In diesem Rahmen absolvierten nun erstmals fünf Schüler ein Praktikum auf der Burg und unterstützten unser Mittelalterprogramm oder arbeiteten als Erbauer am Enno-Narten-Bau. Hier ihre Kurzvorstellung.

Winterangebot auf der Jugendburg Ludwigstein

Vom 15. Oktober bis Ende Dezember 2011 gibt es auf der Jugendburg Ludwigstein wochentags ein besonderes Angebot für Familien und Besuchergruppen. Kurzfristig Entschlossenen bieten wir eine Woche Urlaub zum Sonderpreis mit folgenden Leistungen an:
Vier Übernachtungen im Familienzimmer nebst Vollverpflegung – Frühstück, Mittagessen, Kaffee und Kuchen, Abendbrot – sowie ganztägig Wasser und Tee zur freien Verfügung. Natürlich ist auch die Schwimmbadnutzung inbegriffen. Zusätzlich hat das Team folgendes Programm im Angebot: montags gibt es einen Begrüßungstrank, dienstags kann Stockbrot über dem Kaminfeuer im Speisesaal gebacken werden. Für Mittwoch steht eine Schatzsuche an und am Donnerstag werden Wintermärchen am knisternden Kaminfeuer vorgelesen. Gegen Aufpreis ist montags eine Burgführung zubuchbar.
Eine Woche Ferien gibt es zum Preis von 60,- Euro für Kinder von vier bis sechs Jahren. Ältere Kinder und Jugendliche zahlen 110,- Euro, Erwachsene 136,- Euro.

Neues aus dem Dritten Ring – Schüler und Gesellen packen an

Zum Ende der Sommerbauzeit hatten viele Gesellen des Freien Begegnungsschachtes und weitere Erbauer die Jugendbaustelle im Dritten Ring mit Engagement und Leben gefüllt. Eindrücklich festgehalten wurde dies in einem ausführlichen Presseartikel. Gleich im Anschluss machten sich 40 Schüler der Valentin-Traudt-Schule aus Großalmerode auf den Weg zur Burg und starteten mit einem gemeinsamen Erlebnis in das neue Schuljahr. Hier am „Enno“ mischten die zwei sechsten Klassen Lehm und verarbeiteten das Material auf beiden Etagen des Strohballenhauses. Im Blog schildern sie ihre „Strapazen“ und die Zeitung war auch dabei.

Konsequent Bio – Fortbildung in der Autostadt Wolfsburg

Bio und regional – auf diese Grundwerte setzt die Küche der Jugendbug Ludwigstein schon lange. Unsere Gäste werden vorwiegend mit ökologisch angebauten und heimischen Lebensmitteln versorgt. Um sich über die neuesten Entwicklungen auf diesem Gebiet zu informieren, besuchten die neue Hauswirtschaftsleiterin Iris Lück und ihre Mitarbeiterin Antje Rekelkamm kürzlich einen Bioland-Kongress in der Autostadt Wolfsburg. Neben einer Führung durch die neun Restaurants mit Bioangebot der Autostadt referierte unter anderem Thorsten Pitt, Geschäftsführer der Restaurants, über die Beschaffung und Belieferung von Bio-Produkten. Zudem gab es unter anderem Informationen zum Thema „Aufbruch, Umbruch, Zeitenwende“ durch die Foodtrend-Expertin Hanni Rützler und über die Wirtschaftlichkeit von Bio-Lebensmitteln sowie deren Mehrwert. „Die Referate waren so informativ und spannend, dass es nicht schwer fiel, acht Stunden lang aufmerksam zuzuhören“, betont Iris Lück. „Interessant war aber auch der Austausch in den Pausen mit Vertretern von Betrieben, die bereits komplett auf Bio-Waren umgestellt haben.“ Kamen dabei doch auch kleinere Probleme zur Sprache wie Lieferengpässe und das Beschaffen großer Warenmengen.
Immer auf der Suche nach neuen, guten Lebensmitteln hat die Jugendburg Ludwigstein seit Kurzem  den Bienenhonig „Erdmannshauser Tracht“ von der Jugendwaldheimimkerei Sechtling im Angebot. Er ist für 5,50 Euro pro Glas am Kiosk erhältlich.

Medieninteresse für den Enno-Narten-Bau

Im Sommer drehte das Fernsehteam des Hessischen Rundfunks auf der Ludwigsteiner Jugendbaustelle. Im Mittelpunkt des Beitrages für das Abendmagazin der „hessenschau“ standen junge Bauhelfer, die von unserer Freiwilligen im Jahr der Denkmalpflege, Katharina Nitzgen, angeleitet wurden. Was junge Pfadfinder aus dem norddeutschen Stade zum Handanlegen bei der Burgerweiterung lockte, ließ sich eine Redakteurin des Hessischen Rundfunks in ihre Mikrofone sprechen. TV-Beitrag und Radio-Mitschnitt sind hier zu finden.

Pädagogen zum Teamtraining durch die Werra

In der zweiten Septemberwoche waren auf Einladung der Jugendbildungsstätte 14 Mitarbeiter des nordrhein-westfälischen Bildungsträgers „Lernen Fördern“ zu einem zweitägigen Teamtraining auf der Burg zu Gast. Zwischen Ludwigstein und Lindewerra absolvierten sie, angeleitet von Trainer Carsten Felizak, erfolgreich die Erwachsenenvariante des Survival-Programms. Das stolze Resümee nach einem mit Kriechtunnel, Fische ausnehmen und Flußüberquerung garniertem Parcours fiel einhellig aus: „Das vergessen wir im Leben nicht – das nächste Mal sind unsere Schüler dran!“

Balduinsteiner Kreis auf Spurensuche „Hoher Meißner“

Am zweiten Septemberwochenende versammelte sich der Balduinsteiner Kreis zu seinem jährlichen Treffen auf der Jugendburg. Neben dem allgemeinen Austausch widmete sich der christlich geprägte Pfadfinderkreis in diesem Jahr der 2013 anstehenden 100-Jahrfeier des Jugendtages von 1913. Mit Hilfe zweier Referenten aus dem Jungenbund Phönix wurden sowohl die jugendbewegten Meißnerfeste von 1913, 1963 und 1988, als auch der Vorbereitungsstand für 2013 analysiert. Unterstützend griff der Kreis auf eine Themenseite des Archivs der deutschen Jugendbewegung zurück und begab sich nach soviel Theorie auf eine direkte Spurensuche im historischen Gelände auf dem Berg der Jugendbewegung.

Neues aus dem Dritten Ring – Bilder der Sommerbauhütte

Vom 8.-14. August fand die Ludwigsteiner Sommerbauhütte statt. Bis zu 70 Bauhelfer waren gleichzeitig am Enno-Narten-Bau und an der Außenfassade der Kernburg tätig. Unter fachkundiger Hilfe der Handwerksgesellen des Freien Begegnungsschachtes entstanden Innenwände, Lehmputz wurde aufgetragen, erste Steckdosen verlegt, die Sommerküche gepflastert, Türen gebaut, Skulpturen geschnitzt und vieles mehr. Verköstigt wurde die Baumannschaft von Bäckergesellen, die in einem mobilen Backwagen mit Holzofen schmackhafte Brote, Kuchen und andere Leckereien zauberten. Bilder und Berichte dazu finden sich hier.

Und die Arbeiten gehen weiter. Die kommenden Bauwochenenden finden statt:
9. bis 11. September, 30. September bis 2. Oktober, 21. bis 23. Oktober, 4. bis 6. November, 18. bis 20. November, 2. bis 4. Dezember.

Reisende Gesellen halten RingVorlesung

Parallel wurde im August die Begleitung der Jugendbaustelle durch RingVorlesungen fortgesetzt. Die im Rahmen der Sommerbauhütte im Dritten Ring tätigen Gesellen des Freien Begegnungsschachtes führten im gut gefüllten Rittersaal ihr Publikum in die jahrhundertealte Tradition reisender Handwerker ein. Zunft und Wanderschaft unterliegen demnach einem speziellen Kodex, der jedem Gesellen auf einzigartige Weise Freiheit und Entwicklung sichert. Der unterhaltsame Vortrag findet sich hier zum Nachhören.

In der Reihe RingVorlesungen findet die nächste Veranstaltung am Samstag, dem 17. September, ab 20 Uhr mit der "grauen jungenschaft" statt. Unter dem Titel „Freundschaft in Wanderschuhen“ berichtet der Jugendbund über sein Grenzen überquerendes Begegnungsprojekt mit moldawischen Pfadfindern. Die Einladung gibt es hier.

Neues Team im Burgbüro

Das Burgbüro des Ludwigsteins ist die erste Anlaufstelle für Gäste. Hier wird ein- und ausgecheckt, Fragen beantwortet, organisiert und versucht, kleine und größere Nöte schnell und unkompliziert zu lösen. Seit mittlerweile drei Monaten sind Nicole Demmer und Runa Aasland-Jost eingetaucht in den wuseligen Alltag auf dem Burgberg. Sie lösen Iris Lück und Yasmin Brandl ab, die künftig die Leitung der Hauswirtschaft übernehmen werden.

Leiterin des Burgbüros ist Nicole Demmer. Die 35-Jährige hat Erziehungs- und Politikwissenschaftlerin studiert und zusätzlich eine Redakteursausbildung absolviert. Ihre Stellvertreterin ist Runa Aasland-Jost (36). Die gebürtige Norwegerin hat Marketing studiert. Für die beiden Neuen hieß es seit Mai erst einmal, sich in die komplexen Aufgaben des Burgbüros einzuarbeiten. „Ohne unsere kompetente Lehrmeisterin Iris Lück hätten wir es nicht so schnell geschafft, alle wichtigen Arbeitsabläufe zu lernen“, sind sie sich sicher.
Komplettiert wurde das neue Team am 1. August durch Lina Theune, die ihre Ausbildung zur Kauffrau für Bürokommunikation startete. Die 19-Jährige absolvierte nach ihrem Abitur ein Freiwilliges Soziales Jahr in ihrer Heimatgemeinde Friedland, bevor es sie auf den Burgberg zog.

Mitarbeiterfortbildung zur Prävention sexueller Gewalt

Um Kinder stärker vor sexueller Gewalt zu schützen, hat der Deutsche Bundestag vor rund zwei Jahren für Träger der Jugendhilfe den Schutzauftrag zur Abwehr von Kindeswohlgefährdungen weiter präzisiert. Hintergrund war sexuelle Gewalt gegen Kinder in schulischen Internaten und auf Sportfreizeiten. Jugendbildungsreferentin Annemarie Selzer informierte die Burgmitarbeiter kürzlich während einer Tagesfortbildung der Jugendbildungsstätte über Möglichkeiten der Prävention. Zudem wurden erste Handlungsleitlinien vereinbart. Annemarie Selzer,  die einen Arbeitskreis zu sexueller Gewalt in der Jugendbewegung leitet, ist zu diesem Thema Ansprechpartnerin auf der Burg.

Teambuilding im Werratal

35 junge Erwachsene der Kasseler Berufsschule besuchten Anfang August die Jugendburg Ludwigstein. Die jungen Männer und Frauen besuchen zwei Bildungsgänge zur Berufsvorbereitung. Auf Einladung der Jugendbildungsstätte paddelten sie im Rahmen ihres Trekking-Programms  auf der ehemaligen deutsch-deutschen Flussgrenze die Werra hinunter. Der erfolgreichen Bewältigung aller Stromschnellen folgten weitere gruppenbildende Arbeitseinheiten für das gemeinsame Ziel, innerhalb von neun Monaten den Realschulabschluss nachzuholen.

Junge Virtuosen gastieren auf der Burg

Meisterhafte Musik von jungen Künstlern ist momentan auf der Jugendburg Ludwigstein zu hören. Das Landesjugendorchester Thüringen, ein vom Land gefördertes Auswahlensemble für die hochbegabten Nachwuchsmusiker des Freistaats, bietet in seiner Sommer-Arbeitsphase den besten der jungen Virtuosen die Chance, sich solistisch zu präsentieren. Zudem nehmen die Musiker Bezug auf das Liszt-Jahr 2011.

Auf der Jugendburg Ludwigstein erprobt das Orchester ein abwechslungsreiches wie ansprechendes Programm bestehend aus Franz Liszts Ouvertüre zu Oper „Don Sanche“, Carl Maria von Webers Sonatine für Klarinette solo, dem Konzert für Trompete und Orchester von Alexander Arutjunjan, Ney Rosauros Konzert für Marimba und Streichorchester, dem Rondo Espagnol von Pedro Etienne Solere, dem Konzert für Fagott und Orchester von Carl Maria von Weber sowie Franz Liszts Phantasie über ungarische Volksmelodien und den Liebestraum.

Nach Proben vom 17. bis 19. August präsentiert das Orchester die Ergebnisse am 19. August ab 17 Uhr auf der Außenbühne der Burg Ludwigstein - bei schlechtem Wetter wird in den Rittersaal ausgewichen. Der Besuch des Konzerts ist kostenlos.

Ramba-Zamba mit Rambazotti

Tosenden Applaus von rund 250 Zuschauern ernteten 45 junge Artisten kürzlich für ihre Zirkusshow hoch über dem Werratal. Gemeinsam mit ihren polnischen Partnern des Jugendzirkusses Heca hatten die Jugendlichen vom Kinder- und Jugendzirkus Rambazotti eine Show einstudiert, mit der sie durch die Region tourten, um das Zirkusfieber unter Kindern und Jugendlichen weiter zu verbreiten. Nach Wülmersen und Gieselwerda war die Jugendburg Ludwigstein die dritte Station dieser Tournee.

Neben einer rasanten Einradformation und einer dynamischen Ball-Jonglage präsentierte die große Truppe unter anderem eine Drachenstelzen-Aufführung, die für Applaus und Gelächter sorgte, als der Drachendompteur dem bettelnden Monster zu entkommen versuchte. Für stockenden Atem sorgte die polnische Fakirin bei ihrem Sprung in die Glasscherben. Wilden Beifall ernteten die Darsteller des Bodypercussion-Tanzes.

Höhepunkt der Darbietung war eine gigantische Feuershow. Mit brennenden Fackeln wurde jongliert, Feuer gespuckt und ein Kampf mit brennenden Schwertern dargeboten, bevor die Feuertänzer mit Swinging-Pois eine außergewöhnliche Choreografie zeigten. Am Ende waren sich Darsteller und Publikum einig: Die außergewöhnliche Kulisse der Burg war wie gemacht für die Darbietungen der jugendlichen Artisten.

Noch Buchungen möglich