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8.2.2012 : 0:46

Burgtermine für alle

2.-4.3.12
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16.-18.3.12
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31.3.-9.4.12
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25.-28.5.12
   Opens internal link in current windowPfingsttagung

15.-17.6.12
   Opens internal link in current windowKirschenfest

28.7.-5.8.12
   Europ. Jugendwoche

10.-12.8.12
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19.-21.10.12
   Opens internal link in current windowMeißnernacht

26.-28.10.12
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2.-4.11.12
   Opens internal link in current windowNovembergespräche

8.-9.12.12
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4.-6.1.13
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Burgführungen

von April bis November sonntags um 13, 14 und 15 Uhr sowie nach Absprache mit dem Burgbüro, Tel. (05542)5017-10

Burghelfer im Einsatz

Stellenangebote der Burg

Spenden für die Burg

Stiftung Jugendburg Ludwigstein
Kto. 5001 1394
BLZ 522 500 30
Sparkasse Werra-Meißner

Der Burgblick - Archiv

Mitteilungen für unsere Burggäste

 

Neues aus dem Dritten Ring - 150.000 Euro für den Enno-Narten-Bau

„Hier hat sich mächtig etwas getan.“ Sichtlich beeindruckt zeigte sich Winfried Hausmann, Bereichsleiter für Inneres, Recht und Soziales am Regierungspräsidium Kassel, angesichts des Baufortschritts am Enno-Narten-Bau. In Vertretung von Regierungspräsident Dr. Walter Lübcke übergab er am 20. Juli 2011 den zweiten Förderbescheid des Landes über 150.000 Euro – der erste Bescheid war mit 350.000 Euro beziffert. „Das Geld ist für die Jugendarbeit sehr gut angelegt“, betonte Hausmann.

Dieser Bescheid sei etwas Besonderes, da viele Fördermittel des Landes, zum Beispiel für Städtebau, gekürzt wurden. Um so dankbarer sei das Team der Jugendburg Ludwigstein, dass Hessen das Projekt Enno-Narten-Bau fördere, so Burgbetriebsleiter Jörg Zimmer. „Es ist auch den vielen Ehrenamtlichen zu verdanken, dass der Enno-Narten-Bau eine so hohe Resonanz erfährt“, sagte Eva Eisenträger, Vorsitzende der Stiftung Jugendburg Ludwigstein und Archiv der deutschen Jugendbewegung.

Ein Haus übrigens, das nicht nur in und für die Region erbaut wird. „Ein Großteil der professionellen Bauarbeiter und des Materials stammt aus der Region“, erklärte Eisenträger. So setze die Jugendburg Ludwigstein auch am Enno-Narten-Bau konsequent ihr Konzept um, primär die heimische Wirtschaft zu fördern. Schon seit langem gelte zum Beispiel für die Küche das Credo, überwiegend regionale und biologisch angebaute Produkte zu verwenden. 

 

20.000 Stunden Ehrenamt am Enno-Narten-Bau

20.000 Stunden. Diese erstaunliche Leistung haben Kinder und Jugendliche bisher ehrenamtlich auf der Baustelle des Enno-Narten-Baus an der Jugendburg Ludwigstein erbracht. Und das Ergebnis kann sich sehen lassen: Das Gefache an Deutschlands größtem Strohballenhaus ist nahezu komplett mit Stroh gestopft, die Stülpschalung wird gerade angebracht und das Stroh mit Lehm verputzt. Eine Arbeit, die besonders Kindern viel Spaß macht.

„Wenn man später Bauarbeiter werden will, dann lernt man hier schon viel“, sagt der zwölfjährige Jasper Scheck, während er mit Feuereifer Lehm an die mit Strohballen ausgestopften Kassetten wirft, dass es nur so spritzt. Jasper gehört zum Stamm Hasko, Sippe Steinadler, des Bundes der Pfadfinderinnen und Pfadfinder aus dem niedersächsischen Stade. Gemeinsam mit einem runden Dutzend Jugendlicher verbringt er zehn Tage auf Burg und Baustelle.  Dabei stellen sich die jungen Helfer sehr geschickt an, betont Architektin Meike Pilsl. „Je mehr man ihnen zutraut, desto besser klappt es.“

„Als wir im Mai 2010 mit dem Bau begannen, habe ich gehofft, dass viele junge Menschen mithelfen. Aber dass der Enthusiasmus auch nach mehr als einem Jahr weiter anhält, übertrifft alle meine Erwartungen“, freut sich die Stiftungsvorsitzende Eva Eisenträger.

Nächstes großes Ereignis auf der Burg wird die Sommerbauhütte vom 8. bis 14. August sein. 25 Gesellen auf der Walz zeigen in der Zeit verschiedene Handwerke – dabei sollen gemeinsam mit den ehrenamtlichen Helfern unter anderem ein Weidenzaun und Innentüren entstehen. „Jeder, der während der Sommerbauhütte oder zu einem anderen Zeitpunkt am Enno-Narten-Bau mitwirken möchte, ist herzlich willkommen“, betont Meike Pilsl.

Informationen und Anmeldung: 05542-501710 oder info(at)burgludwigstein(dot)de

 

Lesung mit Gudrun Pausewang im Rahmen der RingVorlesungen

Parallel wurde auch im Juni die Begleitung der Jugendbaustelle durch RingVorlesungen fortgesetzt. Durch ihr in den 80er Jahren millionenfach verkauftes Endzeitbuch „Die Wolke“ ist die Kinder- und Jugendbuchautorin Gudrun Pausewang nach Fukushima wieder in aller Munde. Auf dem Ludwigstein forderte sie im Meißnersaal die junge Generation auf, konsequent Unmögliches anzusteuern und versprach, die Kunde vom Enno-Narten-Bau weiter zu tragen. Die Lesung findet sich hier zum Nachhören. In der Reihe RingVorlesungen findet die nächste Veranstaltung am Samstag, dem 13. August, um 20.00 Uhr mit Ernesto Kroch statt. Unter dem Titel „Freiheit von hergebrachter Unterordnung“ spricht der 94jährige Schriftsteller über sein politisches und soziales Engagement in Deutschland und Uruguay. Die Einladung finden Sie hier.

 

Politische Bildung mit Sanitätseinheit der Bundeswehr

Mitte Juni machten auf Einladung der Jugendbildungsstätte  Angehörige einer rheinland-pfälzischen Sanitätskompanie der Bundeswehr Station auf der Burg. Unter dem Titel „Burg an der Grenze“ stand die Geschichte der deutsch-deutschen Teilung im Mittelpunkt des historisch-politischen Seminars. Einführend setzten sich die Teilnehmenden theatralisch mit den Ereignissen nach Kriegsende entlang der zwischen Ludwigstein und Hanstein verlaufenden Whisky-Wodka-Bahnlinie auseinander. Anschließend rollten die Soldaten und Soldatinnen auf burgeigenen Fahrrädern im Rahmen einer History-Trekking-Tour zum Grenzmuseum und kehrten nach anschaulicher 2-Stunden-Führung mit unseren Kanus auf der Werra zurück zur Burg.

 

Sommer auf der Burg

Bis zum 31. August 2011 gibt es auf der Jugendburg Ludwigstein ein ganz besonderes Angebot für Familien und Besuchergruppen: Kurzfristig Entschlossenen bieten wir eine Woche Urlaub im einmaligen Ambiente einer Burg zum Sonderpreis.

Vom Burgberg aus bietet sich den Gästen ein faszinierender Ausblick ins Werratal. Genießen kann man diesen am besten bei einer Tasse Kaffee auf der sonnigen Terrasse. Schwimmbad und Sauna laden zum Entspannen ein. Die Jugendburg Ludwigstein ist zudem der ideale Ausgangspunkt für Wanderungen, Fahrradtouren, Kanufahrten auf der Werra oder Besuche in den nahe gelegenen idyllischen Fachwerkstädchen.
Im Sommerangebot enthalten sind vier Mal Übernachtung im Familienzimmer nebst Vollpension und Nachmittagskaffee sowie ganztägig Tee und Wasser zur Selbstbedienung. Zudem erwartet unsere Gäste ein Begrüßungstrank, eine Burgführung, ein Mal Lagerfeuer mit Stockbrot, eine Schatzsuche sowie dienstags Singen oder Märchen im Speisesaal. Natürlich ist die Schwimmbadnutzung frei.
Für dieses Paket zahlen Kinder von vier bis sechs Jahren 60 Euro, Kinder und Jugendliche von sieben bis 27 Jahren 110 Euro und Erwachsene 136 Euro.

Information und Anmeldung: 05542-501710 oder info(at)burgludwigstein(dot)de

 

Neues aus dem Dritten Ring

Lehm schlämmen, Stroh rasieren, die kniffeligen Gefache mit Stroh stopfen – der Meisterklasse des Bundesbildungszentrum des Zimmerer- und Ausbaugewerbess aus Kassel wurde auf der Enno-Narten-Baustelle einiges an handwerklichem Geschick abverlangt. Am 8. und 9. Juni packten 13 Gesellen nach einer Einführung in den Strohballenbau kräftig mit an und lernten am praktischen Beispiel viele neue Details zum Thema „Strohballenhaus“.

Kräftig von erfahrenen Handwerker zugepackt wird auch vom 6. bis 21. August während der Gesellensommerbaustelle des freien Begegnungsschachtes. In diese Zeit – vom 8. bis 14. August – ist die Handwerkerwoche integriert. Während dieser finden neben Arbeiten am Enno noch weitere Angebote statt. Dazu gehört das Flechten eines Weidenzauns ebenso wie der Bau eines Lehmbackofens und Holzarbeiten. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Sommerküche, die einen Natursteinboden erhält.

Abendseminare zur Geschichte der Burg und der Jugendbewegung sowie eine RingVorlesung runden das Programm ab.

 

Abschied aus dem Burgbüro

In den vergangenen Jahren waren sie die Gesichter im Burgbüro: Iris Lück, Yasmin Brandl, Rita Kühnemuth und Celina Dilcher. Nun warten neue Herausforderungen auf die Vier.

Nach neun Jahren Leitung des Büros wird Iris Lück zum Spätsommer das Regiment in der Hauswirtschaft und damit die Nachfolge von Ingrid Becker übernehmen. Yasmin Brandl hat bereits zum 1. Juni komplett in die Hauswirtschaft gewechselt, nachdem sie bereits seit 2008 – nach vier Jahren im Büro – mit jeweils einer halben Stelle die Stellvertretung der beiden Bereichsleiterinnen inne hatte. Beide sind jedoch viel länger der Burg verbunden. Iris Lück begann 1986 hier ihre Ausbildung zur Hauswirtschafterin, Yasmin Brandl folgte 1999 – im Anschluss bildeten sich beide zur Hauswirtschaftsleiterin fort.

Schon seit Anfang Mai unterstützt Rita Kühnemuth Marion Müller in der Buchhaltung. Celina Dilcher ist bereits die vierte Auszubildende, die erfolgreich ihre Lehre zur Kauffrau für Bürokommunikation absolvierte und nun eine Stelle in Baunatal antritt.

Sieben Jahre gemeinsam im Büro – nach solch einer langen Zeit ist das Team perfekt aufeinander eingespielt. „Es hat immer viel Spaß gemacht. Wir haben tolle Gäste kennengelernt, die sich zum Teil bereits heimisch auf der Burg fühlen“, betont Iris Lück. Dazu kamen besondere Ereignisse wie die Teilnahme am Hessentag 2006 in Hessisch Lichtenau, der Standesamtseinführung auf der Burg und der Werra-Meißner-Tag. Aber auch schwierige Zeiten haben das Team zusammengeschweißt – wie das Jahr, in dem die Burg ohne Betriebsleiter war.

Für ihre neue Aufgabe gilt: Bewährtes weiterführen und als neues Team frische Impulse setzen. „Wir freuen uns auf die neue Herausforderung und würden uns wünschen, dass die Gäste uns auch in der Küche Hallo sagen“, so Yasmin Brandl.

 

Nicolai Stieler ist der letzte Zivi auf der Jugendburg Ludwigstein

Eine Ära geht zu Ende. Jahrzehntelang waren die Zivildienstleistenden eine große Stütze auf der Jugendburg Ludwigstein. Nun gibt es bald keinen Wehrdienst – und damit auch keinen Ersatzdienst – mehr.  Letzter Zivi auf dem Burgberg ist Nicolai Stieler – zum 1. März ist er in sein Zimmer unter dem Dach der Jugendburg eingezogen.

Noch vor einem Jahr hätte der 21-Jährige nicht geglaubt, wirklich auf dem Burgberg seinen Ersatzdienst ableisten zu können. Hatten ihn doch Freunde gewarnt, dass die Warteliste unendlich lang sei. Nichtsdestotrotz wagte der Bündische vom Stamm der Alamannen (Bund Graue Reiter) am Tag der Grundsteinlegung des Enno-Narten-Baus ein Vorstellungsgespräch mit Technik-Chef Uwe Eck und ergatterte sich prompt die Stelle.

Hilft ihm seine Ausbildung zum Hotelfachmann? Nur bedingt, erklärt Nicolai Stieler. „in einer Jugendherberge herrscht einfach eine andere Atmosphäre als im Hotel“, so sei der Umgang untereinander und mit den Gästen deutlich lockerer. A propos Gäste: Für die sind die Zivis rund um die Uhr da, definiert er seine Aufgabe. Dazu gehört auch die Arbeit hinter den Kulissen. Seien es Müll- und Technikrunden, kleinere Reparaturarbeiten oder der Einsatz in der Spülküche, wo einige Stunden darauf verwendet werden, für sauberes Geschirr zu sorgen. „Aber wir machen da auch unsere Gaudi draus. Man kann mit den Küchendamen viel Spaß haben“, verrät er augenzwinkernd.
 
Im Gespräch wird klar: Nicolai Stieler gefällt es auf der Burg. Und zwar so gut, dass er auch nach seinem Zivildienst - beziehungsweise ab dem 1. Juli Bundesfreiwilligendienst - über den 31. August hinaus auf dem Ludwigstein bleiben möchte. Mindestens noch bis Ende des Jahres. Und danach? Geht es ins Ausland – in vielen Hotels arbeiten und Erfahrungen sammeln.

 

Die Maus besucht Burg Ludwigstein

Für den 10. Juli lädt die Sendung mit der Maus zum Türen Auf-Tag ein – und natürlich ist auch die Jugendburg Ludwigstein dabei. Neben einem Besuch im Turm, einem Blick ins Verlies sowie in den Gewölbekeller bietet die Burg interessante Einblicke in den Betrieb einer modernen Herberge. Erklärt werden die Pumpenanlage des Schwimmbades, die Pelletheizung sowie die Solar- und Kläranlagen. Höhepunkt der Führung ist ein Besuch des Enno-Narten-Baus. Die Maus-Fans dürfen die Baustelle von Innen und Außen besichtigen. Den Abschluss bildet eine Burgralley, während der die jungen Besucher die Möglichkeit haben, die Burg selbst zu entdecken. Für das leibliche Wohl sorgt die Burgküche mit Bratwurst, Kaffee und selbst gebackenem Kuchen.

Die Jugendburg Ludwigstein öffnet ihre Türen am 10. Juli für jeweils 30 junge und junggebliebene Maus-Fans ab 6 Jahren zu folgenden Zeiten: 14, 15 und 16 Uhr.
Anmeldungen unter Angabe des Zeitwunsches bis zum 7. Juli bitte an: info(at)burgludwigstein(dot)de

 

Lebensweg eines Liederdichters

Vielen Jugendbewegten ist Erich Scholz "Olka" (1911 - 2000) durch seine Lieder bis heute ein Begriff. „Aber am Abend laden wir uns ein" beispielsweise stammt aus seiner Feder. Seinem überzeugenden Engagement für die neu entstehenden Jugendbünde in den fünfziger Jahren ging die Versuchung durch den Nationalsozialismus voraus, der er - wie viele seiner Generation - nicht widerstand. Im Krieg wurde er auf einen Posten befohlen, der seine Humanität auf die härteste Probe stellte. Die Frage nach seiner Mitschuld hat ihn zeitlebens umgetrieben. Als Liederdichter und Schriftsteller schließlich hat er sich für die Aussöhnung zwischen Polen und Deutschen eingesetzt. Das Buch versammelt in fünf Aufsätzen renommierter Autoren Facetten seines exemplarischen Lebensweges.

 

Stiftung des Monats - Jugendburg Ludwigstein lädt zur Feier der Auszeichnung zu kostenlosem Bio-Erdbeerkuchen ein

„Das gesamte Team der Jugendburg Ludwigstein freut sich, dass wir mit dem Titel Stiftung des Monats Mai ausgezeichnet wurden“, so Burgbetriebsleiter Jörg Zimmer. Vor kurzem erhielt die Burg die Urkunde der Hessischen Staatskanzlei, mit der das vorbildliche gesellschaftliche Engagement der Stiftung Jugendburg Ludwigstein und Archiv der deutschen Jugendbewegung gewürdigt wird.

Aus rund 1600 Stiftungen wird im Rahmen der Ehrenamtskampagne „Gemeinsam Aktiv – Bürgerengagement in Hessen“ jeden Monat eine Stiftung gewählt. Aus den zwölf Monats-Stiftungen wird am Schluss die „Stiftung des Jahres“ gekürt.

Die Ehrung komme genau zur rechten Zeit, betont Eva Eisenträger, Vorsitzende der Burg-Stiftung. Immerhin entstehe momentan auf dem Burgberg ein Leuchtturm-Projekt, das seinesgleichen in der gesamten Republik suche. In mittlerweile mehr als 18.000 ehrenamtlichen Arbeitsstunden errichten hier Jugendliche das größte Strohballenhaus Deutschlands – den Enno-Narten-Bau. „Für solch ein herausragendes Projekt sind wir natürlich auch auf Unterstützer angewiesen“, betont Eva Eisenträger. „Gerne laden wir interessierte Förderer ein, sich vor Ort ein Bild vom Enno-Narten-Bau zu machen.“
„Ich freue mich, dass der Wappenburg des Kreises diese Ehrung wiederfährt“, betont auch Stefan G. Reuß, Landrat des Werra-Meißner-Kreises und Schirmherr des Enno-Narten-Baus. Damit werde das vorbildliche Engagement der Jugendburg und der mit ihr Verbundenen gewürdigt.

Da geteilte Freude bekanntlich doppelte Freude ist, lädt Eva Eisenträger im Namen des Burg-Teams zur Feier der Verleihung alle Freunde der Jugendburg Ludwigstein zu einem kostenlosen Stück Bio-Erdbeerkuchen für Pfingstsonntag, 12. Juni 2011, von 14 bis 16 Uhr auf die Burgterrasse ein.

Nun ist das Jugendburg-Team gespannt, ob sich der Ludwigstein auch bei der Wahl zur „Stiftung des Jahres“ durchsetzen kann.

 

Neues aus dem Dritten Ring

Seit Anfang Mai stellt die Firma Sauer den Rest des Holzbaus am Enno-Narten-Bau. Zuerst wurden die markanten X-Stützen montiert und anschließend die Dachelemente über Sommerküche, Holzpelletslager und dem Wehrgang fertig gestellt. Parallel war eine EIBE-Berufsschulklasse aus Witzenhausen zum zweiten Mal auf der Jugendbaustelle. Deren Schüler haben, gemeinsam mit Bauhelfern aus den Jugendbünden, bei idealem Wetter die Strohwände mit Lehm geschlämmt. Aktuelle Fotos und Berichte der Bauhelfer finden sich auf dem Erbauer-Blog. Wer Lust bekommen hat, das Projekt als Bauhelfer zu unterstützen, ist nach Voranmeldung herzlich auf die Baustelle eingeladen.

Parallel wurde die Begleitung der Jugendbaustelle durch Ringvorlesungen fortgesetzt. So kam Ende März der DDR-Baustellenfilm „Spur der Steine“ zur Aufführung und Anfang Mai reflektierte der Erziehungswissenschaftler und Jugendforscher Prof. Benno Hafeneger den „Lernort Offene Burg“. Die als Denkanstöße für die geistige Arbeit im Dritten Ring konzipierten Ringvorlesungen finden sich hier zum Nachhören.

Die nächste Ringvorlesung hält die populäre Kinder- und Jugendbuchautorin Gudrun Pausewang.  Unter dem Titel „Ein Schimmer von Utopie“ ist sie am Samstag, 18. Juni 2011, zu Gast auf der Burg und wird ab 20 Uhr im Meißnersaal sowohl über ihre jugendbewegten Wurzeln sprechen als auch aus ihrem seit Fukushima wieder hochaktuellen Bestsellerroman „Die Wolke“ lesen. Hier die Einladung.

 

Lob für freiwilliges Tun - Landtagsvizepräsident besucht Enno-Narten-Bau

„Was gibt es Schöneres, als gemeinsam zu arbeiten und zu feiern“, betonte der SPD-Landtagsabgeordnete Lothar Quanz während seines Besuchs am 14. Mai auf der Jugendburg Ludwigstein. Im Rahmen des Europäischen Jahrs der Freiwilligentätigkeit und der hessischen Europawoche informierte sich der Landtagsvizepräsident über das zurzeit größte Projekt – den Enno-Narten-Bau. Architektin Meike Pilsl und der leitende Bauingenieur Gunthard Stübiger erläuterten dem Politiker die Baufortschritte des größten Strohballenhauses der Republik. Besonders beeindruckt zeigte er sich angesichts der gut 18.000 Stunden Arbeit, die ehrenamtliche Bauhelfer in das Gebäude investiert haben.

„Die Burg Ludwigstein steht schon seit ihrem Wiederaufbau als Burg der deutschen Jugendbewegung für das freiwillige und ehrenamtliche Tun“, die unentgeltlichen Helfer seien es, die die Burg durch ihren Einsatz am Leben erhalten, betonte die Vorsitzende des Stiftungsvorstandes Eva Eisenträger. Die Burg sei ein Ort, an dem hochwertige Bildungsarbeit durch die Jugendbildungsstätte stattfinde und wo am Enno-Narten Bau das freiwillige Engagement spürbar und erlebbar sei. Zudem treffe sich auf dem Burgberg die mittlerweile traditionelle „Europäischen Jugendwoche“. Für diese überreichte Lothar Quanz einen Scheck über 100 Euro.

Aber auch das Gemeinschaftsprojekt Enno-Narten-Bau will der Politiker unterstützen. Er erklärte sich nicht nur bereit, eventuelle Sponsoren zu nennen sondern zudem, selbst 100 Bauhelferstunden mit je einem Euro zu vergüten und außerdem bei einer kommenden Veranstaltung  für den guten Zweck „Enno“ zu kellnern. Ein Angebot, das vom Burgteam gerne angenommen wurde.

In diesem Zusammenhang eine Bitte an die Abonnenten des Burgblicks: Der Enno-Narten-Bau ist dank der Hilfe der vielen Freiwilligen bereits weit gediehen. Allerdings wird er teurer als geplant. Für die Fertigstellung und die Einrichtung der Räume werden rund 300.000 Euro zusätzlich benötigt. Die Hälfte davon trägt das Land Hessen. Für die restlichen 150.000 – oder noch besser 200.000 Euro - werden Spender gesucht. Gerne würden wir Unternehmen, Stiftungen und andere potentielle Partner bitten, 10.000 Arbeitsstunden mit je einem Euro pro Stunde zu sponsern. Hinweise auf Firmen, die zur Jugendburg Ludwigstein passen, und geeignete Ansprechpartner sind daher ebenso willkommen wie die Vermittlung von Kontakten. Informationen nimmt das Burgbüro unter 05542-501710 oder unter burgbetrieb(at)burgludwigstein(dot)de entgegen.

 

Deutsch-Moldawische Jugendbegegnung auf der Burg

Im April machten auf Einladung der Jugendbildungsstätte moldawische Pfadfinder aus Transnistrien gemeinsam mit ihren deutschen Freunden aus dem Jugendbund „Graue Jungenschaft“ Station auf der Burg. Einem ausführlichen Rundgang im Archiv der Jugendbewegung folgte eine Burgführung durch das 20. Jahrhundert von der Steinkammer über die Paasche-Linde bis zum Kriegsopferfriedhof. Nach einem kräftigen Mittagessen stieg die Gruppe auf die burgeigenen Fahrräder und radelte auf einer History-Trekking-Tour den ehemaligen Sperranlagen der DDR im Grenzmuseum entgegen. Mit soviel Geschichte im Rucksack folgte die binationale Schar tagsdrauf weiteren jugendbewegten Einladungen auf ein Nordseeschiff und einen Singewettstreit. Hier ein paar Impressionen der Ludwigstein-Visite - La revedere!

 

Neues Angebot: Schulstufenfahrt „Wettstreit der Burgen“

Der Ludwigsteiner Mai ist im Jahreslauf an Lautstärke und Lebendigkeit kaum zu schlagen. So rasch wie die grünen Blätter das Werratal erobern, so zielsicher besetzen Schüler aus vielen Bundesländern nun die Jugendburg. Bildung bleibt dabei das zentrale Buchungsmotiv - allein im Mai nehmen 500 Jungen und Mädchen an den Schulklassenprogrammen der Jugendbildungstätte teil. Mittelalter zum Anfassen zieht dabei am stärksten bei den Jüngeren, während Survival oder History Trekking DDR ab Klassenstufe acht die Renner sind.

„Wettstreit der Burgen“ heißt nun das neueste Angebot zum Thema Mittelalter. Es richtet sich an sehr große Schülergruppen und umfasst eine preisgünstige Fahrt für die gesamte Schulstufe. Bei mindestens 90 Teilnehmern organisiert die Burg für 169 Euro pro Person die An- und Abreise mit einem Busunternehmen (bis zu 200 Kilometern Entfernung), vier Übernachtungen zwischen Montag und Freitag in der Burgherberge und Vollverpflegung aus der Burgküche. Die Nutzung des burgeigenen Schwimmbads, das spannend-lehrreiche Mittelalterprogramm und eine freie Begleitperson pro zwölf Schüler sind inklusive. Bilder und Programmablauf der erfolgreichen Premiere des Mittelalterwettstreites finden sich hier.

 

Neuer Partner – Zehn Prozent Ermäßigung im Kletterwald Leuchtberg

Es ist immer wieder ein spannendes Erlebnis, gut gesichert von Baum zu Baum zu klettern, sich über Seilbrücken zu wagen und dabei die eigenen Fähigkeiten auszuloten. An der Eschweger Naturbühne gelegen, hält der Kletterwald Leuchtberg für Kinder ab acht Jahren und Erwachsene verschiedene Parcours vor. Gäste der Jugendburg Ludwigstein klettern dabei zu vergünstigten Preisen – sie erhalten zehn Prozent Ermäßigung. Als Nachweis dient eine gestempelte Broschüre, die im Burgbüro erhältlich ist.

 

Bauhütte der Gesellen

Eine besondere Bauhütte findet vom 6. bis 21. August am Enno-Narten-Bau statt. In dieser Zeit werden Gesellen der unterschiedlichsten Berufe auf dem Burgberg zusammenkommen, um gemeinsam an unserem Großprojekt zu arbeiten. Ab dem 8. August bekommen die freiwilligen Bauhelfer zudem die Gelegenheit, für eine Woche in die unterschiedlichen Handwerke hineinzuschnuppern und gemeinsam mit den Profis zu arbeiten.

Nähere Informationen zur Gesellenbauhütte gibt es im Juni-Burgblick.

 

Neues aus dem Dritten Ring

Die Jugendburg Ludwigstein wurde 2011 mit dem „Success for Future Award“ in der Kategorie Publikumspreis ausgezeichnet. Der von BT-Germany und der Schüco International KG gestiftete Zukunftspreis prämiert kreative Projekte, die beweisen, dass nachhaltiges Handeln, soziales Engagement und wirtschaftlicher Erfolg harmonisch Hand in Hand gehen. Bei einer bundesweiten Online-Abstimmung konnte dabei das unter dem Titel „Wir wagen den dritten Ring“ präsentierte Projekt der gemeinschaftlichen Errichtung eines ökologischen Gebäudes die mit Abstand meisten Stimmen auf sich vereinen. Mehr dazu findet sich unter Auszeichnungen; Berichte und Bilder der Gala gibt es auf dem Erbauer-Blog.


Schatten der Jugendbewegung


Aufgerüttelt durch die Berichte von Missbrauchsfällen an der Odenwaldschule und bei Kasseler Pfadfindern haben auch wir begonnen uns zu fragen, ob und wie sexueller Missbrauch in der Jugendbewegung vorkam oder vorkommen könnte. In einem überbündischen Arbeitskreis organisierten wir ein erstes Wochenende im Februar an dem wir uns sowohl mit historischen Fakten, als auch mit Fragen der Prävention auseinandersetzen. Entstanden ist als erstes Arbeitsergebnis ein Handbuch, welches über die Jugendbildungsstätte zu beziehen ist. 


Burgführungen auf Burg Ludwigstein

Seit dem 3. April gibt es wieder Führungen auf Burg Ludwigstein.Unter fachkundiger Anleitung entdecken Sie die Burg mit ihren vielen Räumen und Sälen, an denen 600 Jahre Geschichte haftet. Für das leibliche Wohl stehen Kaffee und selbstgebackener Kuchen aus der Burgküche bereit. Die Führungen beginnen jeden Sonntag um 13:00, 14:00 und 15:00 Uhr.

Wochentags bietet zudem das Archiv der deutschen Jugendbewegung jeweils ab 12 Uhr kostenfreie Führungen an. Über die interessante Geschichte informierten sich kürzlich 17 Landfrauen aus Roßbach. Einer ihrer regelmäßigen Ausflüge führte sie auf die Jugendburg Ludwigstein. Archiv-Leiterin Dr. Susanne Rappe-Weber ließ für die Besucherinnen in einem fesselnden Vortrag die Entwicklung der Jugendbewegung lebendig werden. Eineinhalb Stunden lauschten die Gäste ihren Ausführungen. Im Anschluss besichtigten die Roßbächerinnen die Burg, bevor sie sich bei Kaffee und  Kuchen  stärkten.

Anmeldungen für Archiv-Führungen sind möglich unter: 05542-501720 (Archiv) oder 05542-501710 (Burgbüro)


Die Jugendbewegung in europäischer Perspektive

Auf einer neuen, multmedial ausgestatteten Website kann man sich jetzt über das historische Phänomen "Jugendbewegung" informieren: http://www.ieg-ego.eu/stambolisb-2011-de. Prof. Dr. Barbara Stambolis, seit Jahren für das Archiv der deutschen Jugendbewegung engagiert, ist die Verfasserin des Web-Angebots, das im Kontext von "Europäische Geschichte Online" an der Universität Mainz entstanden ist. Geboten wird eine quellennahe, an aktuellen Forschungsfragen orientierte Darstellung zur Verortung der "deutschen" Jugendbewegung im europäischen Zusammenhang, die über rein lexikalische Angaben weit hinausgeht. Anschaulich wird dargelegt, wie sich die besonderen Erfahrungen in den Jugendbünden über mehrere Generationen des 20. Jahrhunderts in die Zeitgeschichte eingeschrieben haben. Ob Jugendbildungsseminar oder Gästeführung - der Website sind interessante Deutungen, verlässliche Informationen, authentische Quellen und anschauliche Abbildungen zur Jugendbewegung zu entnehmen.


Neues aus dem Dritten Ring

Der Frühling naht, und rund um den Enno-Narten-Bau wird es wieder lebendiger. Während betreute Helferinnen und Helfer der Harz-Weser-Werkstätten die Strohdämmung fortgeführt haben, haben 80 Jugendliche aus der Waldjugend die ökologischen Ausgleichsmaßnahmen abgeschlossen und sich bei dieser Gelegenheit auch gleich noch um die Beschaffung von Baustoffen verdient gemacht. Sandsteinquader wurden aus den Hängen auf den Burgberg verlagert, wo durchreisende Steinmetzgesellen die Baugäste gegenwärtig dabei anleiten, aus Natursteinen Mauersteine und Gehwegplatten zu fertigen. Die Mauersteine dienen derzeit dem Aufmauern der Kochstelle in der Sommerküche. Und mit den Gehwegplatten wird im weiteren Verlauf nicht nur die Sommerküche, sondern auch die Fläche unter der umlaufenden Galerie und über dem Pelletlager gepflastert.

Einmal mehr erschließen sich die Gruppen so eigene Wege, Mensch und Umwelt miteinander zu verbinden, und dieser Ansatz findet auch über die Region hinaus eine immer breitere Anerkennung. Nicht nur beim Publikumswettbewerb „Engagement im Fokus“ hat das Projekt den ersten Preis gewonnen, auch von der UNESCO sind wir mittlerweile als Modellprojekt für eine Bildung für nachhaltige Entwicklung ausgezeichnet worden.

Während die Baustelle zu neuem Leben erwacht, müssen wir uns nun allerdings auch wieder verstärkt um finanzielle Zuwendungen bemühen. Denn trotz des Engagements vieler Freiwilliger vor Ort und der Einbeziehung lokaler Baustoffe sind wir bei vielen Leistungen auf die Zulieferung durch Firmen angewiesen. Deshalb möchten wir jetzt gezielt Unternehmen ansprechen, die sich bereit erklären, den Einsatz der Jugendgruppen durch die Zahlung von einem Euro pro Arbeitsstunde auf unser Baukonto zu vergüten. Neben der damit verbundenen Anerkennung könnte es uns so gelingen, die dringend benötigten Mittel für den Innenausbau einzusammeln.

Wir bitten deshalb alle Leserinnen und Leser darum, uns unter info(at)burgludwigstein(dot)de, Tel. (05542)5017-10, mit Hinweisen auf Unternehmen zu unterstützen, zu denen ein persönlicher Kontakt besteht, und bei denen unsere Anfrage somit besonders aussichtsreich sein könnte.


Ludwigsteiner Beräunertreffen 2011

Mitte März hat das 7. Beräunertreffen mit über 350 Jugendbewegten auf der Burg stattgefunden. 30 selbst gemachte Lieder sind vorgetragen worden und können demnächst auf den Seiten des Beräunertreffens kostenlos herunter geladen werden. Dort findet sich auch ein Bericht und Bilder von den Auftritten. Erstmals wurde der Singewettstreit live über den Internetstream von RundFunk Meissner übertragen und fand somit bundesweit zusätzliche Hörer. An dieser Stelle noch einmal herzlichen Dank an alle, die unser Singetreffen so zahlreich unterstützt und mit gestaltet haben! Das 8. Beräunertreffen findet vom 16. bis 18. März 2012 statt.


Was lange währt.....

Die größte Baustelle innerhalb der Jugendburg ist keine Baustelle mehr: In dieser Woche wurden die Arbeiten an unseren neuen Sanitärräumen im 1.OG des Seitenbaus fertiggestellt. Bereits im Frühjahr 2010 entwickelte sich ein kleiner Wasserfleck an der Decke des Rittersaales zu einem viel größeren Problem als zunächst angenommen. Letztendlich musste der gesamte Sanitärbereich entkernt werden. Darunter wurden nicht nur eine undichte Abwasserleitung, sondern auch Schäden an der Balkenanlage festgestellt. Aufwendige Stützarbeiten sowie der Ausbau der betroffenen Balken und Fachwerkhölzer waren weitere Schritte im Bauprozess. Dem folgten Arbeiten an einem neuen Bodenaufbau inklusive einer wasserdichten Abdichtung, sowie die erforderlichen Wasser-, Abwasser- und Heizungsinstallationen und zum Schluss die Fliesen und eigentlichen Sanitäranlagen. Unseren Gästen stehen nun im Seitenbau moderne Sanitäranlagen zur Verfügung, die deutlich zur Qualitätsverbesserung auf der Burg beitragen werden.


Vorbereitungstreffen Meissner-2013

Das 3. Vorbereitungstreffen zur Durchführung eines Meissnerlagers hat auf Einladung der Jugendburg vom 25.-27. Februar 2011 auf dem Ludwigstein stattgefunden. Anläßlich des 100jährigen Jubiläums des Freideutschen Jugendtages von 1913, soll es im Herbst 2013 ein Jugendlager unmittelbar am Hohen Meißner geben. In diesem Zusammenhang haben sich auf der Burg die Vertreter von 30 verschiedenen Bünden konstruktiv und kreativ mit der Ausgestaltung dieser Idee beschäftigt. Weitere Informationen zur Geschichte der Meißnerformel und filmische Impressionen der Lager von 1913, 1963 und 1988 finden sich auf unserer Seite des Archivs der deutschen Jugendbewegung.

 

Der Dritte Ring wird UNESCO-Projekt

Am 23.2.11 ist der Enno-Narten-Bau von der UNESCO als Modellprojekt der UN-Dekade Bildung für nachhaltige Entwicklung ausgezeichnet worden.

 Mit der Auszeichnung, die auf der Bildungsmesse didacta in Stuttgart - stellvertretend für die vielen Helfer - von Meike Pilsl, Kurt Ternes (sadarji) und Stefan Janik (tuedel) entgegengenommen wurde, würdigt die UNESCO die erfolgreiche Verknüpfung ökologischer, ökonomischer, kultureller und sozialer Aspekte im Konzept, sowie die Förderung der Gestaltungskompetenz bei Kindern und Jugendlichen in der Umsetzung unseres Projektes „Wir wagen den dritten Ring“. Neben Mitgliedern aus 45 Jugendbünden und weiteren Burgfreunden haben Schulklassen aus dem In- und Ausland sowie Integrationsgruppen im ersten Jahr mehr als 13.000 freiwillige Arbeitsstunden im Dritten Ring geleistet. Für 2011 haben bereits zahlreiche Gruppen angekündigt, an die Erfolge vom Vorjahr anknüpfen zu wollen. Die Stiftung dankt allen, die um den Enno-Narten-Bau aktiv sind und stellt für die Bauhelfer weiterhin kostenfrei Unterkunft und Verpflegung bereit.

Nach 2006 hat die Jugendburg Ludwigstein schon zum zweiten Mal eine Auszeichnung von der UNESCO erhalten.

 

Wir brauchen Eure Hilfe!

Mit dem Enno-Narten-Bau nehmen wir derzeit an einem Architekturwettbewerb teil. Dort gibt es einen Publikumspreis zu gewinnen. Dafür brauchen wir möglichst viele Stimmen.

Wir konnten unsere Bewerbung erst jetzt abgeben und liegen deshalb hinter den anderen Projekten zurück. Weil der Wettbewerb schon am 28. Februar endet, bitten wir alle Leserinnen und Leser des Burgblicks herzlich aber eindringlich, unter http://www.successforfuture.de/bewerbung/wir-wagen-den-dritten-ring für unser Projekt zu stimmen und Familienmitglieder, Kolleginnen und Kollegen sowie Bekannte in virtuellen Netzwerken zu bitten, das Gleiche zu tun. Unter der angegebenen Anschrift sind u. a. fünf attraktive Tafeln und ein neuer Film zu unserem Bauprojekt eingestellt.

Als Preis winken unserer Bauhüttenmannschaft 5.000 € für die Beschaffung von dringend benötigtem Werkzeug.

Jede Stimme zählt!

 

Ostermarkt auf Burg Ludwigstein

Vom 19. bis 20. März wird auf Burg Ludwigstein der 29. Ostermarkt stattfinden. Der Ostermarkt auf Burg Ludwigstein ist ein Kunsthandwerker- und Erzeugermarkt, der zur Finanzierung der Europäischen Jugendwochen durchgeführt wird.
Die Teilnahme von Ausstellern aus unterschiedlichen Regionen Deutschlands und der angrenzenden Länder ermöglicht den Besuchern des Marktes einen umfassenden Einblick in die unterschiedlichsten österlichen Bräuche. Eine weitere Besonderheit dieses Marktes sind wechselnde Ausstellungen zum Osterbrauchtum, z.B. Eierausstellungen oder Osterbräuche aus verschiedenen Teilen Europas. In der Eierausstellung kann man Eier sehen, die mit Hilfe der unterschiedlichsten Techniken zu kleinen Kunstwerken werden. Eine weitere Bereicherung erhält die Ausstellung durch Leihgaben oder Spenden einiger Aussteller.

 

Jugendburg gewinnt Fotowettbewerb

Am 11. Februar setzte sich die Jugendburg mit einem originellen Foto der Jugendbaustelle beim Wettbewerb „Engagement im Fokus“ durch. Neben dem Geldpreis in Höhe von 600 € konnten Eva Eisenträger, als Stiftungsvorsitzende, und Katharina Nitzgen, als Freiwillige im Jahr der Denkmalpflege, einen Akku-Schrauber und eine Bohrmaschine für unseren Enno-Narten-Bau in Empfang nehmen. Der von der Freiwilligenagentur des Werra-Meißner-Kreises „Omnibus“ organisierte Wettbewerb hatte zuvor alle Erwartungen übertroffen. Von 142 Vereinen und Organisationen des Werra-Meißner-Kreises wurden 359 Bilder eingesandt. Im Rahmen der Preisverleihung rückte wiederholt die besondere Rolle freiwiliger Mitarbeit auf der Jugendburg Ludwigstein in den Mittelpunkt. Weitere Information zur Baustelle des größten Strohballenhauses Deutschlands sowie konkrete Möglichkeiten sich als Unterstützer einzubringen, erhalten sie hier.

 

1. Platz beim Berufswettbewerb Hauswirtschaft

Letzte Woche fand der Berufswettbewerb der Hessischen Landjugend für alle grünen Berufe, zu denen auch die Hauswirtschaft gehört, statt.  Unsere Auszubildenden nehmen zum dritten Mal teil und bereits zum zweiten Mal hat sich eine unserer Auszubildenden, Bianca Kluge, qualifiziert und fährt Ende März auf den Eichhof zum Landesentscheid. Der Wettbewerb bietet eine gute Möglichkeit, das Erlernte zu präsentieren und ist eine gute Vorbereitung für die Abschlußprüfung.
Im Burgbetrieb wurden seit etwas mehr als 20 Jahren 36 junge Hauswirtschafterinnen erfolgreich ausgebildet, von denen 9 anschließend die Fachschule für Hauswirtschaftliche Betriebsleiter erfolgreich besuchten.
Zum 01.08.11 bieten wir noch zwei Ausbildungsplätze in der Hauswirtschaft an. Die Hauswirtschafterin hat ein interessantes, abwechslungsreiches Aufgabengebiet mit vielen verschiedenen Weiterbildungsmöglichkeiten.

Briefmarke Zweiburgenblick im Werratal

Am Donnerstag den 03. Februar 2011,  wurde offiziell um 11:00 Uhr das Sonderpostamt im Speisesaal der Burg Ludwigstein eröffnet. Schon gegen 10:00 Uhr kamen die ersten Sammler und Interessenten auf der Burg an. Das kleine Postamt war schon gegen 13:30 Uhr zum ersten Mal ausverkauft. Damit die Menschen in der langen Schlange nicht enttäuscht nach Hause mussten, verhinderten Burgmitarbeiter die drohende verfrühte Schließung und versorgten die Poststelle mit Nachschub aus Bad Sooden-Allendorf, Eschwege und Witzenhausen.  Die 0,90€ Sonderbriefmarke ist jetzt deutschlandweit erhältlich und soll für unsere wunderschöne Landschaft zwischen Werra und Meißner werben.

 

Pelletsheizung seit Anfang des Jahres in Betrieb

Drei unscheinbare Einfüllstutzen an der Nordostseite und ein Schornstein auf der Rückseite weisen darauf hin: Die neue Holzpelletsheizung im Keller unseres Enno wurde am 3. Januar in Betrieb genommen und beheizt seitdem die Kernburg. Ein weiterer großer Schritt bei der Umsetzung unseres Energiekonzeptes wurde damit verwirklicht.

Angebunden ist die neue Heizungsanlage – die eine Wärmeleistung von 200 KW hat - durch eine ca. 50 Meter lange Fernwärmeleitung an die Heizung der Burg. Als Lager für die benötigten Holzpellets dient ein „Bunker“ im Keller des Enno, der ein Fassungsvermögen von ca. 60 t hat. Über eine sogenannte Schnecke gelangen von dort die Pellets in den Brennraum. Die erzeugte Wärme wird in einen Wasserspeicher mit einem Fassungsvermögen von 6.000 Litern „gepuffert“ und gelangt von hieraus in die Burg.

Damit besteht die Heizungsanlage auf Burg Ludwigstein aus drei Anlagenteilen:

Das Blockheizkraftwerk, das neben der Wärme auch Strom herstellt, den wir selber nutzen und das in den Sommermonaten zusammen mit der Solaranlage den Wärmebedarf deckt.
Die Holzpelletsanlage, die den Wärmebedarf bei erhöhter Nachfrage und in der kälteren Jahreszeit deckt.
Ein alter Gaskessel, der als sogenannter Spitzenlastkessel bei besonders kalten Temperaturen die Pelletsheizung unterstützt.

Bildungskongress auf Burg Ludwigstein

Unter dem Thema „Singen, Tanzen, Spielen und Musizieren hinein in den Alltag der Schule“ lädt die Kulturinitiative vom 18.-20. Februar 2011 zu ihrem dritten Bildungskongress auf die Burg Ludwigstein. Es gibt AG-Angebote für unterschiedliche Altersgruppen zum Dichten, Flöten, zur Gesangsausbildung, zum Malen, Musizieren, Scharadenspiel, Singen, Spielen, Plastizieren mit Ton, Tanzen und Zeichnen. Neun der zehn AG-Leiter kommen aus Pfadfinder-, Wandervogel- und Jungenschaftsbünden, alle haben viel Erfahrung. Mindestteilnehmeralter ist 16 Jahre, Tagungsbeitrag 40 € (Mitglieder von Gemeinschaften 20 €), bei Teilnahme ganzer Gruppen sind weitere preisliche Ermäßigungen möglich. Bisher gibt es in allen Arbeitsgemeinschaften noch freie Plätze. Wer in eine bestimmte Arbeitsgruppe kommen möchte, sollte sich rasch anmelden! Kontakt: Gerhard Neudorf, Tel: 036087 / 97064. Das gesamte Programm kann hier eingesehen werden: Einladung Bildungskongress

RingVorlesungen gestartet

In der letzten Januarwoche eröffnete die Burg mit den Ringvorlesungen eine neue Veranstaltungsreihe. Zuerst sprach der Buchautor Ulrich Grober über die Themen Wandern und Nachhaltigkeit. Der Ingenieur Pit Stibane setzte die Reihe fort und verknüpfte unsere Ludwigsteiner Jugendbaustelle mit der "Großen Fahrt" der Jugendbewegung. Die als Denkanstöße für die geistige Arbeit im Dritten Ring konzipierten Ringvorlesungen finden sich hier zum Nachhören.

Winterbauhütte 2011

Traditionell am ersten Januarwochenende fand die Winterbauhütte statt. Mehr als 100 Helfer waren heute am Samstag an den verschiedensten Baustellen im Einsatz.
Da wurde am Enno betoniert, die Waldjugend fällte einen Baum und im Keller wurden die Wände gespachtelt und gestrichen,  es wurde an der Heizungsanlage gebaut, die Zelterküche fiel dem Abrisshammer zum Opfer, in der Kernburg wurde gemalert, Fußböden geschliffen, Fenster gestrichen und Badfugen ausgebessert und zum krönenden Abschluss bereitete ein Teil des Stiftungsvorstandes ein köstliches Abendessen. Weitere Informationen und Fotos sind unter http://derdrittering.wordpress.com/, dem Bautagebuch des Enno-Narten-Baus, abrufbar.

Innovationspreis an die Jugendbildungsstätte

Am 18. November 2010 erhielt die Jugendbildungsstätte Ludwigstein aus der Hand des Hessischen Sozialministers Stefan Grüttner den Innovationspreis des Hessischen Jugendrings „best 2010“. Im diesjährigen Schwerpunktthema „Kinder- und Jugendarmut“ wurde das Ludwigsteiner Projekt „Ferien vom Hochwasser“ mit dem Dritten Preis ausgezeichnet. Im Juli hatten 170 polnische Jugendliche aus dem vom Hochwasser der Weichsel zerstörten Wilkow ihre Ferien auf dem Ludwigstein verbracht. Das Preisgeld in Höhe von 350 € wird Projektleiterin Milena Migut persönlich nach Wilkow überbringen und dort einem guten Zweck stiften. Mehr zum Projekt unter: Ferien vom Hochwasser

 

Richtfest Enno-Narten-Bau

Am 22. Oktober wurde unser Enno-Narten-Bau gerichtet. 250 Bauhelfer, Unterstützer, Burgmitarbeiter und Gäste aus der Region kamen auf der Burg zusammen, um den Reden und Grußworten im Meißnersaal zu lauschen. Im Anschluss daran wurde am Enno der Richtspruch gesprochen und die beiden letzten Nägel eingeschlagen. Die Küche hatte einen Festschmaus bereitet und so konnte mit allen Gästen ein rauschendes Fest bis in die Nacht in unserem neuen Haus gefeiert werden. Zu dem ausführlichen Bericht.

Am Samstag und Sonntag fand die Meißnernacht statt, bei der wir uns über Vorträge mit jugendbewegtem Bauen beschäftigten. Zur Seite der Meißnernacht.

 

Auf dem Weg zur Modellregion

Vom 6. bis 8. Oktober fand auf der Burg Ludwigstein im Werra-Meißner-Kreis und am Standort Witzenhausen der Universität Kassel die zweite internationale Konferenz „Auf dem Weg zur Modellregion – Anpassung an den Klimawandel in Nordhessen und im Waldviertel“ statt. Ziel der Veranstaltung war es, den österreichischen Kolleginnen und Kollegen aus Wissenschaft und Verwaltung die bisher von KLIMZUG-Nordhessen erarbeiteten Ergebnisse zu präsentieren, Kooperationen zu vertiefen und das weitere Vorgehen abzustimmen. Die Burg Ludwigstein bildete einen stil- und stimmungsvollen Rahmen für die Auftaktveranstaltung dieser erfolgreichen Konferenz.

 

Preisverleihung für Jugendburg im Land der Ideen

Am 5. Oktober stellte sich die Jugendburg mit "History Trekking DDR" bundesweit als „Ausgewählter Ort 2010“ vor. Die Auszeichnung der Initiative „Deutschland – Land der Ideen“ prämiert unter der Schirmherrschaft des Bundespräsidenten innovative Projekte und Einrichtungen. "History Trekking DDR" (Link zu Programm: DDR und Grenze) hatte sich im Wettbewerb „365 Orte im Land der Ideen" in der Kategorie „Bildung und Jugend“ durchgesetzt. Damit wurde die Burg im zwanzigsten Jahr der deutschen Einheit für ihren kreativen Weg in der Auseinandersetzung mit der jüngsten deutschen Geschichte ausgezeichnet. Im Anschluss an die Preisverleihung folgte eine Lesung mit Jutta Fleck, der Frau vom Checkpoint Charlie. Mehr zu Preisverleihung und Lesung hier.

 

Der Ludwigstein reiht sich ein in die „Bioregion im Werratal“

Der Werra-Meißner-Kreis möchte sein Profil als Bioregion schärfen. Die nordhessische Bioregion im Werratal ist innovativ und natürlich zugleich. In diesem innovativen Umfeld haben sich in den letzten Jahrzehnten viele bio-affine Unternehmen aus Produktion, Handel und Dienstleistungen angesiedelt, die von ihrer Vernetzung und Kooperation profitieren.

Auch der Ludwigstein gehört nun diesem von der Wirtschaftsförderungsgesellschaft und dem Werra-Meißner-Kreis initiierten Netzwerk an. Dazu haben wir auch allen Grund:
Unsere Gäste werden überwiegend mit Lebensmitteln aus ökologischem und regionalem Anbau verköstigt, die Burg setzt erfolgreich Maßnahmen zur Effizienzsteigerung der Energieversorgung und unser Neubauprojekt wird mit nachwachsenden Rohstoffen gedämmt und bekommt eine auf Biomasse und Sonnenenergie basierende Heizung. Mehr dazu unter Bioregion Werra-Meißner

 

Richtfest Enno-Narten-Bau

Im Januar legten wir den Grundstein für den „dritten Ring“ der Jugendburg Ludwigstein. In den Monaten seit Baubeginn im April hat sich auf der Baustelle viel getan: Der Enno-Narten-Bau nimmt Gestalt an. Mitglieder zahlreicher Jugendbünde, Burgfreunde, regionale Initiativen, Schulklassen und sogar Herbergsgäste haben sich für unseren „Enno“ begeistern lassen und schon weit über 6.000 freiwillige Arbeitsstunden geleistet.

Es ist Zeit einen Moment inne zu halten und das Erreichte zu würdigen und sich darüber zu freuen. Deshalb laden wir Sie zum Bauhüttenfest am Freitag, 22. Oktober 2010 auf der Jugendburg Ludwigstein ein.

 

(Jugend)bewegte Bilder - drei Filmtipps

Der zur Grundsteinlegung unseres Enno-Narten-Baus gedrehte Kurzfilm verzeichnete seit Januar diesen Jahres 7404  Zugriffe. Dieser Begeisterung für bewegte Bilder entsprechen wir und haben weitere Beiträge eingestellt. Aktuell findet sich unter Ferien vom Hochwasser ein Beitrag des polnischen Fernsehens über unser erfolgreiches Sommerprojekt "Ferien vom Hochwasser". Die Tradition der Jugendbewegung, sich zu den Jubiläen des Freideutschen Jugendtages von 1913 immer wieder selbst zu verorten, dokumentieren parallel zum lesenswerten Textbeitrag von Frau Prof. Barbara Stambolis drei Filme aus den Jahren 1913, 1963 und 1988  Meißner 2013.

 

18. September um 18.00 Uhr: Klezmerkonzert auf Burg Ludwigstein

Die Stolperstein-Initiative Witzenhausen möchte erreichen, dass Witzenhäuser Opfer der Nazi-Zeit wieder einen Platz in der Stadt bekommen und nicht vergessen werden. Vor diesem Hintergrund lädt sie am Samstag, dem 18.9.2010, um 18.00 Uhr auf der Burg Ludwigstein zum Konzert ein. Den Besuchern möchte sie so einen kleinen Teil der jüdischer Kultur, die hier in Nordhessen weitgehend verloren gegangen ist, näher bringen.

KlezPO, das Klezmer-Projekt-Orchester aus Göttingen unter der Leitung von Wieland Ulrichs mit gut 20 Mitgliedern aus vier Nationen, spielt schwerpunktmäßig Tanzmusik der osteuropäischen Juden, singt jiddische Lieder und macht gelegentlich auch Ausflüge in die Weltmusik. Da am 18. September Jom Kippur, der Versöhnungstag, endet, beginnt dieser Auftritt mit Synagogal-, also mit geistlicher Musik. Danach geht das Programm allmählich in temperamentvolle und rhythmisch wie tonal faszinierende Klezmermusik über und auch das eine oder andere jiddische Lied wird nicht fehlen.

Für einen Snack und Getränke ist gesorgt. Vor und nach dem Konzert haben die Gäste Gelegenheit Infotafeln zu betrachten und sich über das Kunstprojekt Stolpersteine zu informieren. Der Eintritt ist frei; um Spenden wird gebeten.

Nachtrag: Die Veranstaltung am Samstagabend war ein voller Erfolg. Viele Musikfreunde folgten der Einladung und füllten den Saal, der bis auf den letzten Platz belegt war. Die Hessische/Niedersächsische Allgemeine Zeitung (HNA) berichtete von der Veranstaltung in einem großen Artikel. Nicht nur Kartoffeln - Artikel der HNA

 

Enno-Narten-Bau begeistert

Über den Sommer hat sich der Erbauerkreis des Enno-Narten-Baus eindrucksvoll vergrößert. Am Bau sind Mitglieder aus mehr als 30 Jugendbünden beteiligt. Neben den Bünden stehen weitere Burgfreunde und regionale Initiativen sowie Schulklassen und sogar Herbergsgäste, die sich spontan dazu entschieden haben, die Arbeiten tatkräftig zu unterstützen, auf der Liste der Erbauer. Als Unterstützer der ersten Stunde leistete nun sogar ein hessischer Landtagsabgeordneter ehrenamtliche Baustunden auf unserer Jugendbaustelle (Artikel der HNA). In diesem gemeinsamen Bauen möchte die Burg ihrem Anspruch gerecht werden, eine offene, vielfältige Begegnungsstätte unter jugendbewegten Vorzeichen zu sein. Eine Übersicht zum Baufortschritt und zu den bisher fast 5.000 geleisteten Ehrenamtsstunden finden Sie hier. Möchten Sie den Enno-Narten-Bau durch eine Spende voran bringen? Informieren Sie sich auf unserer Unterstützerseite.

 

Polen blickte auf Burg Ludwigstein

Die spontane Ludwigsteiner Sommerinitiative "Ferien vom Hochwasser" ermöglichte im Juli 170 polnischen Kindern und Jugendlichen einen abwechslungsreichen Ferienaufenthalt auf der Burg, jenseits ihrer von den Weichselfluten zum Teil zerstörten Dörfer. Mit finanzieller Unterstützung des Deutsch-Polnischen Jugendwerks und des Landes Hessen hatte unsere ehemalige Leonardo-Praktikantin Milena Migut in kürzester Zeit die Kontakte nach Polen hergestellt und ein engagiertes Team aus dem Hut gezaubert. Die zwei 14tägigen Kurse lösten im Werra-Meißner-Kreis (HNA, Werra-Rundschau), aber vor allem in Polen selbst, ein reges Interesse aus. Zwei Tage lang begleitete das polnische Fernsehen unser Projekt und platzierte den Beitrag auf "Panorama" und "Teleexpress", was in etwa unserem "heute-journal" oder den "tagesthemen" entspricht. Die gesammelten Ludwigsteiner Eindrücke der jungen Polen mit Bildern und Tagebucheinträgen gibt es hier: Ferien vom Hochwasser 

 

Bündische Bauwoche

Am Montag den 21.6. wurde auf der Enno-Narten-Baustelle begonnen, die Wände des Kellers zu errichten.
Das Besondere an der Baustelle ist, dass alle „Bauarbeiter“ ehrenamtlich in ihrem Urlaub dort eine Woche lang anpacken.
Sozialpädagogen, BWL'er, Informatiker, Lehrerinnen, Krankenschwestern, und noch einige andere bauferne Menschen, angeleitet von einem Bauingeneur und einer Architektin, machen sich ans Schalen, Wände stellen, Mauern, Beton gießen. Voll Elan und Begeisterung stehen nach zwei langen Bautagen die fertigen Kellerwände.
Mehr unter http://derdrittering.wordpress.com

 

Bildungsprojekt WeltGarten

Bereits zweimal in diesem Jahr haben Klassen, die am Bildungsprojekt WeltGarten in Witzenhausen teilgenommen auf der Burg Ludwigstein übernachtet. Diese Form der Kooperation der beiden Einrichtungen gibt es bereits seit 2008 und soll zukünftig noch weiter ausgebaut werden.

Die Realschule St. Georg aus Hamburg und die Thuringia International School Weimar haben ihre Klassenfahrten ins schöne Werratal gemacht und sich dabei mit den Themen Globales Lernen, Fairer Handel und Kolonialismus auseinandergesetzt. Für alle, die mehr Informationen zu den Angeboten des WeltGarten-Projekt in Witzenhausen haben wollen, hier der Link zur Website: www.weltgarten-witzenhausen.de

 

Jugendwiderstand im Nationalsozialismus - Lesung mit Berry Westenburger

Am Freitag, dem 18. Juni 2010, laden wir um 20.00 Uhr auf die Jugendburg zu einer Lesung mit dem 90jährigen Autor Herbert (Berry) Westenburger ein, der unter dem Titel „Wir pfeifen auf den ganzen Schwindel – Versuche jugendlicher Selbstbestimmung“ aus seinen packenden Lebenserinnerungen vorträgt. Berry, 1920 geboren in Frankfurt, berichtet u.a. darüber, wie er und eine Gruppe von Freunden als Jungenschafter während der NS-Zeit trotz Haft und Gestapo-Terror ihre Ideale weiterverfolgen. Die kostenfreie Veranstaltung ist gleichzeitig der Auftakt des diesjährigen Kirschenfestes.

 

4 Bündische absolvierten Praktika in der Jugendbildungsstätte

Jack und Thales (beide 17 Jahre alt) gehören zum Weinbacher Wandervogel, Julian (19) ist Mitglied der Christlichen Pfadfinderschaft Langobarden und Milena (26) war sowohl polnische Pfadfinderin als auch Girl Scout in den USA. Alle vier schlossen im Mai erfolgreich ihr Schüler- oder Leonardo-Praktikum in der Jugendbildungsstätte ab. Der Burg den Rücken kehren sie allerdings nicht wirklich. Julian wird in seinen Sommerferien den Burgbetrieb unterstützen, Jack und Thales sieht man zur Sommerbauhütte am Enno-Narten-Bau wieder und Milena kehrt demnächst mit polnischen Jugendlichen zurück.

 

Musik- und Chorwerkstatt auf der Burg

Unter dem kettensprengenden Titel „Aufruhr in Knastanien“ weilte im Rahmen einer Kooperation mit der Jugendbildungsstätte der Mittelstufenchor der Offenen Schule Waldau („Die Earlybirds“) auf der Burg. Sie probten im Meißnersaal ein „Knastical“ ein, in dessen Verlauf die Kinderinsassen Liese Leise und Anne Freigang dem Gefängnisdirektor Erwin Einbucht und seiner Schloss & Riegel-Polizei das Handwerk legen. Angeleitet wurden die knapp 60 Kasseler Schüler durch das Autoren- und Lehrerduo Rita Jacob Auth und Frank Lötzer, die mit ihren Earlybirds inzwischen eine erfolgreiche Bühnenpremiere mit Knastanien feierten. Akustische Eindrücke aus der Gefangenschaft und einen Film der Ludwigsteiner Probenarbeit gibt es hier.

 

Erster Spatenstich für den Enno-Narten-Bau

Am 26. April war es endlich soweit. Begleitet von Gesang und Kirschensaft eröffnete der fünfjährige Leonard mit einem mächtigen Schaufelhieb die Jugendbaustelle für den Enno-Narten-Bau. Seitdem graben sich die Baggerschaufeln tief in den Burgberg, während Baupraktikanten schon mal Liederbücher für die Sommerbauhütte erstellen. Für alle die zum Enno-Narten-Bau auf dem Laufenden bleiben wollen haben wir einen Blog eingerichtet auf dem Bilder und Berichte das Baugeschehen dokumentieren. Mehr unter www.der-dritte-ring.de.

 

 

Neue Jugendbildungsreferentin

Seit dem 1. Mai arbeitet Annemarie Selzer (Schlumpf) mit einer halben Stelle als Jugendbildungsreferentin in der Jugendbildungsstätte. Sie koordinierte auf geringfügiger Basis bereits seit Jahresbeginn jugendbewegte Veranstaltungen für die Jubi und setzte sich nun nach bundesweiter Ausschreibung in den Vorstellungsgesprächen durch. Schlumpf ist als Ansprechpartnerin der Jugendbünde u.a. für das Kirschenfest, die Meißnernacht, 100 Jahre Mädchenpfadfinderinnen und die Jugendbaustelle des Enno-Narten-Bau zuständig.

 

Jugendburg als Botschafter für das Land der Ideen

Die Jugendbildungsstätte Ludwigstein präsentierte sich am 7. Mai als Botschafter beim Netzwerktreffen der Preisträger im Wettbewerb „365 Orte im Land der Ideen“ in der Deutschen Bank in Berlin. Dabei wurde die Gelegenheit genutzt, das ausgezeichnete Projekt „History Trekking“ vorzustellen. Der Wettbewerb „365 Orte im Land der Ideen“, Deutschlands größte Veranstaltungsreihe, wird bereits im fünften Jahr von der Standortinitiative „Deutschland – Land der Ideen“ und der Deutschen Bank unter der Schirmherrschaft von Bundespräsident Horst Köhler durchgeführt. Jedes Jahr treffen sich die Sieger des Wettbewerbs, um neue Kontakte zu knüpfen und Synergieeffekte zu nutzen.
Mehr zu History Trekking unter "Die DDR und ihre Grenze".

 

Erstmals FAMI-Praktikantin im Archiv

Miriam Krengel nutzt als erste Fachpraktikantin das Archiv. Im zweiten Jahr lernt sie an der Universitätsbibliothek Frankfurt den Beruf "FAMI" (Fachangestellte für Medien und Informationsdienste). Am Ludwigsteiner Archiv weiß die 20-Jährige zu schätzen, dass sie sofort selbstständig und verantwortlich mit kleineren Aufgaben betraut wird. Und auch die räumlich abgeschiedene Lage ihres Praktikumsortes macht ihr nichts aus: als Angehörige der CPD (Stamm Matthias Claudius, Darmstadt) fühlt sie sich auf der Burg sowieso wie zuhause.

Neuer Archivflyer

Eine neue Imagebroschüre oder kurz: Flyer wirbt seit einigen Tagen für das Archiv. In bewährter Zusammenarbeit mit Frankfurter Grafikbüro Neue Linie - Andreas Bohn wurde eine Bildsprache gefunden, um das "Archiv in Bewegung" zu zeigen. Die ganze Bandbreite des Archivgutes wird eben nicht nur gelagert, sondern zunächst gereinigt, geordnet und erschlossen, später gesucht, gelesen, genutzt usw. Verantwortung für die dauerhafte Aufbewahrung und Öffnung für vielfältige Nutzungen - so sehen wir unsere Aufgabe. Sie können den Flyer hier herunterladen.

 

WWW im Archiv

Zwei technische Neuerungen stehen seit einigen Wochen im Archiv zur Verfügung. Zum einen wurde ein neuer Arbeitsplatz eingerichtet, mit dem erstmals online in der zentralen hessischen Archivdatenbank                              (www.hadis.hessen.de) gearbeitet werden kann. Das ist wichtig, um die Bestände des Ludwigsteiner Archivs im Internet zu präsentieren. Zum anderen besteht jetzt im Lesesaal für registrierte Benutzer die Möglichkeit der Internetnutzung. Insbesondere Wissenschaftler/innen, die längere Zeit im Archiv arbeiten, können nun parallel Online-Recherchen durchführen, E-Mails checken usw.

 

Burgführungen 2010

finden wieder jeden Sonntag und Feiertag um 13 Uhr, 14 Uhr und 15 Uhr statt.
Die Burgküche bietet Ihnen an diesen Tagen frisch gebackenen Kuchen und Kaffee an, den Sie bei gutem Wetter auf der Aussenterrasse genießen können.

Am 2.4. und 4. 4.2010 eröffnen die Kinder der Familienwoche die Burgführungssaison. Die jüngsten der Ludwigsteiner werden in der Osterwoche geschult und bringen den Besuchern mit viel Charme die Geschichte der Burg nahe.

Ab 5. 4.2010 erwarten Sie Kunigunde, Hildegard und Brunhilde.

Weitere Termine für Burgführungen oder Gruppenanfragen können unter:
05542-501710 abgesprochen werden.

 

Erfolgreicher "Tag des Archivs" auf dem Ludwigstein

Rund 60 BesucherInnen interessierten sich für das Verborgene im Archiv der deutschen Jugendbewegung, in erster Linie jugendbewegte Gäste der Burg, die sich anlässlich des Singewettstreites "Beräunertreffen" dort das Wochenende über aufhielten und die Gelegenheit zum Besuch "ihres" Archivs nutzten. Gezeigt wurden neben der Sonderausstellung "100 Jahre Pfadfinden in Deutschland" zwei besondere Stücke: ein Überseekoffer, mit dem 1994 das Schriftgut der "Deutschen Jugendbewegung in Amerika" aus dem Nachlass Gilbert Perlebergs auf den Ludwigstein gelangt war und ein frisch restauriertes Ölgemälde von Hugo Höppener-Fidus, das kürzlich in einer umfangreichen Ausstellung in München zu sehen war. Dazu erläuterte Praktikant und Nerother Wandervogel Stephan Janik eine Auswahl historischer Liederblätter und -bücher. Zahlreiche Bücher und Büchlein aus den Schriften des Archivs und dem "Antiquariat der Jugendbewegung" fanden neue Besitzer.

 

Beräunertreffen

Das 6. Ludwigsteiner Beräunertreffens lockte Mitte März weit über 300 junge Leute aus verschiedenen Bünden zur Burg. Höhepunkt des Treffens war wie immer ein Singewettstreit, zu dem nur selbst geschriebene Lieder vorgestellt werden durften. Zum Sieger in der Kategorie Singegruppen wählte die Jury den Mädchenwandervogel Solveigh; bei den Einzelsängern setzte sich im Publikumsentscheid ein Duo des Mädchenbundes Laninger Wandervogel durch. Alle Lieder und Bilder demnächst hier.

 

Der dritte Ring

Sie hat viel gesehen, unsere alte Burg. Aber die Grundsteinlegung für den Enno-Narten-Bau war ein Tag, über den selbst sie noch staunen konnte. Buntes Volk stand da im Kreis und donnerte Nägel ins Stroh und Lieder an den Wald. „Wir stehen so frei hier oben, so lasst uns in Licht und Wind nicht kleiner zu sein geloben, als unsere Träume sind!“ Raumpaten und Politikerinnen, Sipplinge und Bundesführer, Beräuner und Kuratoren, Köchinnen und junge Ludwigsteiner, Professoren und Zivis – alle die Füße im Schnee und die Köpfe im Himmel. Drei Jahre vor dem großen Fest der 100jährigen Wiederkehr des Meißnertreffens von 1913 eröffnet die Burg eine Jugendbaustelle für eines der größten Strohballenhäuser der Republik. Wir wagen den Ring!

 

Tag der Archive

Unter dem Motto "Dem Verborgenen auf der Spur" öffnen in der zweiten Märzwoche bundesweit die Archive ihre Türen für Besucher. Seit der Zerstörung des Stadtarchivs Köln vor einem Jahr und den seitdem laufenden Bemühungen um die Wiederherstellung sind die Archive als Bewahrer des kulturellen Gedächtnisses wieder stärker in das öffentliche Bewusstsein gerückt.
Wer einmal sehen möchte, welche Archivschätze in der Burg Ludwigstein verborgen sind und wie diese sicher verwahrt werden, sollte am Samstag, den 13. März von 10 - 12 Uhr in das Archiv der deutschen Jugendbewegung kommen. Führungen durch die Ausstellung und die (sonst verschlossenen) Magazine werden ebenso angeboten wie - anlässlich des Beräunertreffens - eine Präsentation historischer Liederbücher.

 

Neue Auszeichnungen für die Burg

Die Jugendburg Ludwigstein setzte sich in diesem Jahr beim Wettbewerb „365 Orte im Land der Ideen“ in der Kategorie „Bildung und Jugend“ durch. Die Auszeichnung der Initiative „Deutschland – Land der Ideen“ prämiert unter der Schirmherrschaft des Bundespräsidenten innovative Projekte und Einrichtungen. Mit dem Titel „Lebendige Geschichte“ wurde die Jugendburg dabei für ihren kreativen Weg in der Auseinandersetzung mit der jüngsten deutschen Geschichte ausgezeichnet. Über thematische Ausflüge zu Fuß, mit dem Kanu oder dem Fahrrad wird Jugendlichen Geschichte bewusst gemacht, bleibt für sie lebendig und gerät nicht in Vergessenheit. Am 11. Oktober 2010 stellt sich die Jugendburg bundesweit als „Ausgewählter Ort 2010“ mit dem Programm „History Trekking DDR“ vor.

Mit dem Hessischen Archivpreis wurde Ende 2009 Hannes Moyzes ausgezeichnet, der in der Stiftung Jugendburg Ludwigstein seit 1999 dem wissenschaftlichen Beirat im Archiv der deutschen Jugendbewegung und seit 2000 dem Vorstand der Stiftung Dokumentation der Jugendbewegung angehört. Der von der Sparkassen-Kulturstiftung Hessen-Thüringen sowie dem Land Hessen gestiftete und vom Landesverband Hessen im Verein der Archivarinnen und Archivare ausgelobte Preis richtet sich an kleinere nichtstaatliche, insbesondere kommunale Archive einerseits und ehrenamtlich Tätige in hessischen Archiven andererseits. Seit 1995 betreut Hannes Moyzes im Archiv der deutschen Jugendbewegung ehrenamtlich das Zentralarchiv der deutschen Pfadfinderinnen- und Pfadfinderbewegung. Im Oktober 2009 fand eine von ihm mitorganisierte Archivtagung mit über 130 Teilnehmenden zum Thema „Hundert Jahre Pfadfinden in Deutschland“ statt.

 

Pfadfinderbund Weltenbummler auf der Jugendburg

Manch einer hat sich gewundert, warum am Obermarkt plötzlich neun hauptsächlich in blau gekleidete Leute mit einer Videokamera in der Hand aufgetaucht sind und Passanten angesprochen haben. Des Rätsels Lösung:       Der Pfadfinderbund Weltenbummler e.V. war  mit einer alljährlichen Dankeschönveranstaltung auf der Burg Ludwigstein. Und für dieses Jahr hatte sich das Organisationsteam etwas besonderes ausgedacht: eine eigene „Wetten, dass … ?“-Sendung mit blondgelocktem Moderator, tollen Gästen und faszinierenden Wetten. Das Außenteam wettete, dass es mindestens 10 Eschweger finden würde, die mit ihm zusammen ein Pfadfinderlied vor laufender Kamera singen würden. So zog das Team los, lernte einige Eschweger kennen und schaffte es tatsächlich, mit 14 Eschwegern ein Liedchen zu trällern. Die Aufnahme war ein absolutes Highlight des Abends und das Außenteam bedankt sich auf diesem Wege bei allen, die zum Gelingen der Wette beigetragen haben! Während dieser Zeit liefen auf der Burg diverse Workshops für die knapp 200 Teilnehmer von Yoga und WingTsun durch einheimische Referenten über eine Führung durch das Archiv der Jugendbewegung, durch die Jugendbildungsstätte der Burg, weiter über „Physik für Pfadfinder“, neues Liedgut, Geocachen, Gitarre für Anfänger und Fortgeschrittene, „Fotos und wie werden sie richtig gut“ bis hin zu „Dinge geregelt kriegen – Zeitmanagement“. Das Ganze immer wieder durchzogen durch das Thema „Die Burg mit der Maus“, die wir für diesen Termin vom WDR verwenden durften. Die Burg war wieder einmal richtig voll und die Veranstaltung initiierte Motivation und eine gute Stimmung für ein weiteres aufregendes Pfadfinderjahr.

Buchungen für größere Gruppen noch möglich

Die Burg ist immer gut ausgelastet, dennoch haben wir an einigen Terminen bis zum Sommer 2010  Freiräume, die auch noch für größere Gruppen  buchbar sind.

  • Dienstag 05. - Freitag 09. April
  • Montag 12.  -  Donnerstag 15. April
  • Montag 26. - Freitag 30. April
  • Dienstag 24. - Freitag 26. Mai 

     weitere freie Termine

Wir freuen uns, Sie auch zu anderen Zeiten Ihren Wünschen entsprechend unterzubringen.

 

Grundsteinlegung Enno-Narten-Bau

Am 10. Januar 2010 wurde der Grundstein für ein neues Gebäude gelegt. Das Haus, das neben dem Opens internal link in current windowZeltplatz und gegenüber dem Opens internal link in current windowSchwimmbad entstehen soll, wird den Namen des Wandervogels Enno Narten tragen, der die Jugendburg Ludwigstein vor 90 Jahren ins Leben gerufen hat. Der Neubau wird vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, vom Hessischen Ministerium für Arbeit, Familie und Gesundheit und von der Stiftung Deutsche Jugendmarke mit insgesamt 700.000 € gefördert und zum Teil von den Jugendbünden in Eigenleistung erbaut. Opens internal link in  current windowBurgherberge und Opens internal link in current windowJugendbildungsstätte erhalten neue Büros und insbesondere für das Winterhalbjahr attraktive Werk- und Seminarräume, für das Opens internal link in current windowArchiv der deutschen Jugendbewegung wird ein zusätzlicher Magazinraum bereitgestellt, die Opens internal link in current windowBurgbauhütte kann eine neue Werkstatt beziehen, und für Gruppen auf dem Zeltplatz wird sich der Weg zur Zelterküche und zu den Sanitäranlagen deutlich verkürzen. Der Enno-Narten-Bau, der vornehmlich unter ökologischen Gesichtspunkten errichtet wird, wird über eine zentrale Heizungsanlage künftig alle Gebäude der Jugendburg Ludwigstein über regenerative Brennstoffe mit Energie versorgen. 2011 soll das neue Gebäude bezugsfertig sein.

Radiowerkstatt

In der ersten Novemberwoche fand auf dem Ludwigstein wieder eine Radiowerkstatt statt, die von der Jugendbildungsstätte in Zusammenarbeit mit Rundfunk Meissner organisiert wurde. Die Forscherklasse der Opens external link in new windowIntegrierten Gesamtschule Wedemark erstellte im Rahmen einer dreitägigen Veranstaltung eine Sendung, die sich thematisch mit der Klassenfahrt auf die Jugendburg beschäftigte. Informationen, Hörproben und Bilder sind auf den Seiten von Opens external link in new windowRundfunk Meissner abrufbar.

 

Bundeskanzlerin mit Burgtasse

Die Jugendbildungsstätte war Anfang Mai als Opens internal link in current windowTräger des deutschen Einheitspreises für das Programm „History Trekking“ zu einer Jubiläumsveranstaltung nach Berlin eingeladen worden. Unter dem Titel „Vor 20 Jahren - Am Vorabend der friedlichen Revolution“ blickten drei Bundesministerien zurück, denn im Mai 1989 hatten Bürgerrechtler erstmals die Wahlfälschungen der SED-Diktatur nachgewiesen – es war der Anfang vom Ende der DDR. Die Bundeskanzlerin nutzte diesen Anlass, um a) die Opens internal link in current windowhessisch-thüringische Bildungsarbeit der Jugendburg Ludwigstein und des Grenzmuseums Schifflersgrund zu würdigen, b) ein Foto einer unserer History-Trekking-Schulklassen zu signieren und sich c) unsere beliebte Burgtasse zu sichern.

Winfried Hausmann übergibt den Förderbescheid an Eva Eisenträger

Freude über die erreichten 20.000 Stunden

Gudrun Pausewang zu Gast auf Burg Ludwigstein

Teilnehmer des historisch-politischen Seminars

Die Meisterklasse des Zimmerhandwerks packt mit an

Neue Aufgaben warten auf das alte Team des Burgbüros

Der letzte Zivildienstleistende auf Burg Ludwigstein

Die Maus besucht Burg Ludwigstein

Lebensweg eines Dichters - Das Leben von Erich Scholz "Olka"

Transport der Natursteine für den Enno-Narten-Bau

Das Burgteam freut sich über die Auszeichnung „Stiftung des Monats“

Der Enno-Narten-Bau im Mai

MdL Lothar Quanz (2.v.l.) zu Besuch auf der Baustelle

Deutsch-Moldawische Jugendbegegnung auf der Burg

Schulstufenfahrt „Wettstreit der Burgen“

Gesellen arbeiten am Enno mit

Auszeichnung mit dem „Success for Future Award“

Teilnehmer am Seminar „Schatten der Jugendbewegung“

Ab dem 3. April wird es wieder Führungen auf Burg Ludwigstein geben

Die „Hesperos Tippelschicksen“ auf dem Ludwigsteiner Beräunertreffen

Die renovierten Sanitärräume des Seitenbaus

Meike Pilsl, Kurt Ternes und Stefan Janik mit Prof. Gerhard de Haan (UNESCO)

Der Enno-Narten-Bau nimmt am Architekturwettbewerb teil

Ostermarkt auf Jugendburg Ludwigstein

Freude über den gewonnenen Fotowettbewerb

Artikel der HNA vom 10. Februar 2011

Artikel der HNA vom 4. Februar 2011

Die neue Holzpelletsheizung

Bildungskongress - Tanz im Meißnersaal

Ulrich Grober eröffnete die RingVorlesungen am 21. Januar

Die Teilnehmer der Winterbauhütte

Artikel der HNA zur Preisverleihung

Der Enno-Narten-Bau wird gerichtet

Teilnehmer der zweiten internationalen Konferenz „Auf dem Weg zur Modellregion"

Land der Ideen - Die Burgmitarbeiter nehmen den Preis entgegen

Der Kurzfilm zum Enno-Narten-Bau

KlezPO, das Klezmer-Projekt-Orchester aus Göttingen

Gute Stimmung auf der Enno-Narten-Baustelle

Die polnischen Jugendlichen nach der Kanutour auf der Werra

Fleißige Helfer auf der Enno-Narten-Baustelle

Herbert (Berry) Westenburger

Die Praktikanten der Jubi

Musik- und Chorwerkstatt auf der Burg

Zeitungsartikel der HNA vom 27.04.2010

Jugendbildungsreferentin Annemarie Selzer

Netzwerktreffen in Berlin

Die Fachpraktikantin Miriam Krengel 

Der neue Archivflyer 

Die Burgführerinnen Kunigunde, Hildegard und Brunhilde

Dr. Susanne Rappe-Weber präsentiert das frisch restaurierte Gemälde von Hugo Höppener-Fidus

Beräunertreffen 2010 Mädchenwandervogel Solveigh

„Deutschland – Land der Ideen“ - Preisverleihung durch Roland Koch

Hannes Moyzes mit dem Hessischen Archivpreis

Pfadfinderbund Weltenbummler

Artikel der Witzenhäuser Allgemeinen vom 11.01.2010

Winter auf Burg Ludwigstein

Stephan Sommerfeld mit der Bundeskanzlerin