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10.9.2010 : 12:52

Bauhüttenfest

Einladung an alle unsere
Erbauer und Unterstützer
für den 22. Oktober 2010

Was wir bislang geschafft haben

Am Enno-Narten-Bau sind Mitglieder aus mehr als 30 Jugendbünden beteiligt. Neben den Bünden stehen weitere Burgfreunde und regionale Initiativen sowie Schulklassen und sogar Herbergsgäste, die sich spontan dazu entschieden haben, die Arbeiten tatkräftig zu unterstützen, auf der Liste der Erbauer. Im gemeinsamen Bauen möchte die Burg ihrem Anspruch gerecht werden, eine offene, vielfältige Begegnungsstätte unter jugendbewegten Vorzeichen zu sein.

Bauverlauf

Die Grundsteinlegung hat noch im tiefen Schnee stattgefunden, und der Frühling lässt in diesem Jahr besonders lange auf sich warten. Erst am 26. April wird der erste "Spatenstich" vorgenommen - von einem Kasseler Wölfling mit der großen Baggerschaufel.

Im Mai werden die Erdarbeiten abgeschlossen und der südwestlich der drei Linden liegende Teil des Zeltplatzes hinter die Hecke neben dem Parkplatz verlegt. Hier finden nun zehn Gruppenzelte, ein Materialzelt und ein Versammlungszelt reichlich Platz.

Anfang Juni verlegen wir die Bewehrung für die Bodenplatte des Untergeschosses. Beim Rödeln sind wieder alle Altersgruppen vertreten. Kurz vor dem Kirschenfest wird die Verschalung fertig gestellt und unmittelbar darauf die Bodenplatte gegossen.

In der folgenden Woche werden die Betonfertigteile der drei hangseitigen Wände des Untergeschosses gestellt, die Zwischenräume verschalt und die Wände ausgegossen. Innerhalb von zwei Tagen ist der bis dahin deutlichste Baufortschritt zu beobachten. 

Bis Ende Juni steht nun Mauern auf dem Programm. Am wichtigsten ist dabei die lange, tragende Rückwand des Untergeschosses, die in der sengenden Sommersonne Reihe für Reihe aufgesetzt wird. Auch mit den nicht tragenden Zwischenwänden wird begonnen.

Am 30. Juni wird die Decke des Untergeschosses geliefert und verlegt – nachdem einer der Sattelzüge nur mit Unterstützung den Burgberg hinauf gekommen ist. Das Untergeschoss ist nun umschlossen, ein ganz neues Raumgefühl entsteht, und wir feiern ein kleines Fest.

In der ersten Julihälfte ändert sich am Baukörper rein äußerlich betrachtet nicht viel. Die Innenwände werden eingezogen, und v. a. werden die Bewehrungen und Verschalungen für die Unterzüge und die Stützpfeiler im Untergeschoss angebracht.

Der 16. Juli ist unser bis dahin längster Arbeitstag – mit 30 Helfern von sechs Uhr früh bis nach Mitternacht. Am 17. werden der das Erdgeschoss umlaufende Ringanker und alle Stützelemente ausgegossen. Und am 21. sind erstmals mehr als 50 Helfer auf der Baustelle.

Ende Juli werden die zahlreichen Türschwellen im Untergeschoss und im Erdgeschoss geschalt und gegossen. Das Untergeschoss wird dort, wo es später mit der Erde in Berührung kommt, durch Bitumenbahnen abgedichtet und im unteren Teil gedämmt. 

Im August werden die Räume im Untergeschoss fertig gestellt. Die Streifenfundamente für den südöstlichen Abgang und für die Bodenplatte der Sommerküche werden gegründet und gegossen, und die Bodenplatte des Erdgeschosses wird für den Holzbau vorbereitet.

Ausführlichere Berichte und zahlreiche Bilder enthält unser Bautagebuch.

     5631 Arbeitsstunden

 wurden bis 9.9.10 freiwillig erbracht

 Der Enno-Narten-Bau am 3.8.10

Ansprechpartner am Bau

Bauplanung

 Meike Pilsl
 BdP Stamm Roter Löwe

Bauleitung

 Gunthard Stübiger
 Fahrende Gesellen

Bauhelfervoranmeldung

 Annemarie Selzer (Schlumpf)
 Kranichschar Azur

Bauhelferbetreuung

 Katharina Nitzgen (Papagena)
 BdP Stamm Roter Löwe

 Katja Uhrbach
 CPD Stamm Ulrich von Hutten